Berichtsvorlage - 0807/2021
Grunddaten
- Betreff:
-
Schäden an Schulgebäuden nach dem Unwetter am 14.07.2021
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Regina Pott
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Schulausschuss
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Entscheidung
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15.09.2021
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Das Jahrhunderthochwasser, welches in Hagen immense Schäden verursacht hat, hat auch viele Schulen betroffen.
Häufig kam es zu Wasserschäden in kleinerem Ausmaß in Kellern sowie durch über Dächer und Außentüren hereinlaufendes Wasser, die im laufenden Betrieb der Schulen beseitigt werden konnten und können. In vielen Schulen mussten als Folge der Wassereinbrüche Mobiliar und defekte Waschmaschinen, Tiefkühlschränke und auch Lehrmaterial entsorgt werden. Diese werden ersetzt.
Glücklicherweise konnten alle Schulen zum Schulbeginn den Präsenzunterricht aufnehmen.
Vom Hochwasser waren besonders betroffen die Astrid- Lindgren- Schule am Standort Delsterner Straße und die Förderschule Wilhelm- Busch in der Obernahmer Straße.
In der Astrid-Lindgren-Grundschule hat es einen massiven Wassereinbruch im Keller gegeben. Der Keller wurde direkt mit Hilfe der vor Ort befindlichen Bundeswehrkräfte geräumt, der Müll entsorgt und das Wasser entfernt. Weitere Schäden an der Elektrik wurden behoben, so dass diese Schule zum Schulstart öffnen konnte.
Dies gilt für die Förderschule Wilhelm Busch. Auch diese Schule konnte am 18.08.2021 den Betrieb aufnehmen. Hier wird zur Zeit noch an der Beseitigung von zahlreichen Folgen der Flut gearbeitet. U. a. die Müllentsorgung läuft noch und der umzäunte Fußballplatz muss einen neuen Boden erhalten. Im Keller des Gebäudes bildet sich Schimmel, der aktuell beseitigt wird. Diese Problematik muss längerfristig beobachtet werden, um zu überprüfen, ob sich der Schimmel weiter ausbreitet. Hier ist insbesondere ein Kellerraum zu prüfen. In diversen Gesprächen zwischen dem Fachbereich Bildung und dem Werkhof wurde Einigkeit über die weitere Vorgehensweise zur Beseitigung der Schäden erzielt.
Da bei einigen Gebäuden noch nicht alle Mauern wieder vollständig trocken sind, ist grundsätzlich nicht auszuschließen, dass auch in der nächsten Zeit noch Schäden festgestellt werden. In vielen Schulen besteht zudem das Problem, dass die Heizungsanlagen durch das Hochwasser beschädigt wurde. Der Fachbereichs Gebäudewirtschaft arbeitet intensiv daran, dass zu Beginn der Heizperiode alle Heizungen wieder betriebsbereit sind.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
X | sind nicht betroffen |
Auswirkungen auf den Klimaschutz und die Klimafolgenanpassung
X | keine Auswirkungen (o) |
