Beschlussvorlage - 0124/2006

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Bericht über die Jugendaustausch – und Partnerschaftsmaßnahmen des Fachbereiches Jugend & Soziales 2005 und die Planung 2006 zur Kenntnis.

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Sachverhalt

 

Die Planungen zu den Jugendaustauschmaßnahmen 2006 des Fachbereiches Jugend und Soziales werden vorgestellt. Für das Jahr 2006 sind Maßnahmen mit Smolensk und Modiìn vorgesehen.

Der städtische Zuschuss für die Austauschmaßnahmen beträgt unverändert 16.000 €. Die Mittel stehen im Rahmen des Kontraktes für die Kinder – und Jugendarbeit zur Verfügung.

Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Bericht über die Maßnahmen 2005 und die Planung 2006 zur Kenntnis. 

 


 
 


1.      Sachstandsbericht zu den Jugendaustauschmaßnahmen

 

Internationale Jugendarbeit gehört zu den im KJHG verankerten Schwerpunkten der Jugendarbeit. Internationale Jugendbegegnungen und der Austausch von Gruppen dienen dazu, den Gedanken von Frieden und Völkerverständigung erfahrbar zu machen.

 

Die Maßnahmen des Fachbereichs sind so konzipiert, dass der direkte Erfahrungsaustausch von jungen Leuten ermöglicht wird. Die jungen Menschen erhalten einen authentischen Einblick in das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben im jeweiligen Gastland. Internationale Jugendbegegnungen unterscheiden sich dadurch entscheidend von Urlaubsreisen und Ferienfreizeiten.

 

Neben der Herstellung der persönlichen Kontakte gilt ein besonderes Augenmerk dem Erfahrungsaustausch über jugendspezifische Problemstellungen und die Einbeziehung der jeweiligen Strukturen der Jugendverbandsarbeit in den beteiligten Städten.

Dies trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Vertrauen zu fördern.

 

Programmpunke im Rahmen von Jugendbegegnungen sind u.a. Besichtigungsprogramme mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Kultur, Geschichte, Jugendarbeit, Jugendpolitik sowie Bildungssystem.

 

Es ist festzustellen, dass der in den letzten Jahren erreichte qualitative Standard nur aufrecht zu erhalten ist, wenn sich eine Vielzahl von jungen Menschen in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren und somit zum guten Gelingen der Maßnahmen beitragen.

Um dem Gedanken der Austauschmaßnahme stärker Rechnung zu tragen wurden die Smolensker Gäste bei ihrem Besuch in Hagen zunächst für eine Woche in der Jugendherberge untergebracht, anschließend erfolgte die Umquartierung in Gastfamilien. 

Die Unterbringung der Praktikantin erfolge durchweg in einer Gastfamilie.

 

Durch die Unterbringung in Gastfamilien konnten Übernachtungsgelder eingespart werden und mehr in die Programmgestaltung einfließen.

Zur Durchführung von Austauschmaßnahmen ist häufig die Ausschöpfung von Zuschussmöglichkeiten seitens der EU, des Landes oder des Städtetages erforderlich.

 

Im Jahr 2005 wurde folgende Partnerschaftsmaßnahmen durchgeführt:

 

Ø      Besuch einer Gruppe von jungen Menschen aus Hagen in Smolensk
( 20.03. – 02.04.2005 )

Ø      Praktikantin aus Smolensk im Fachbereich Jugend und Soziales, Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Menschen ( 13.07. – 28.07.2005 )

Ø      Besuch einer Gruppe von jungen Menschen aus Smolensk in Hagen
( 03.10. – 13.10.2005 )

 

Vorschlag für Partnerschaftsmaßnahmen des Fachbereichs 2006

 

Ø      Besuch einer Gruppe aus Smolensk in Hagen ( 10.04. – 20.04.2006 )

 

Ø      Besuch von jungen Menschen aus Hagen in Smolensk ( Herbstferien 2006 )

 

Ø      Austausch mit Modiìn in Herbst 2006

 

Im Dezember 2005 wurde in einem Gespräch mit den Hagener Jugendverbänden  ( u.a. CVJM, ev. Jugendpfarramt, Stadtsportbund ) vereinbart, die Austauschmaßnahmen mit Smolensk und Modiìn in Kooperation durchzuführen. Die weitere Werbung von ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie interessierten Teilnehmern für diese Maßnahmen soll gemeinsam durchgeführt werden.

Darüber hinaus wurde beschlossen, dass die Austauschmaßnahme mit Modiìn in diesem Jahr realisiert werden soll.

Geplant ist, dass der Austausch zunächst in Hagen stattfindet. Seitens des Fachbereiches wurden Terminvorschläge für die Durchführung der Maßnahme nach Modiìn übermittelt. Dort wird derzeit geprüft, welcher Termin realisierbar ist.

 

Da festzustellen ist, dass das Interesse an Austauschmaßnahmen mit den anderen Partnerstädten auf beiden Seiten deutlich nachgelassen hat, werden hier weitere Maßnahmen erst einmal zurück gestellt.

 

Veränderungen des vorliegenden Programmvorschlages sind nicht auszuschließen, da die Maßnahmen auch abhängig sind von politischen Beschlüssen sowie finanziellen Möglichkeiten der Partnerstädte.

 

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Auswirkungen

 

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

 Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in diesem Fall bitte löschen!

 

1. Rechtscharakter

 

 Auftragsangelegenheit

 

 Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

 

 Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

X

 Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

 Vertragliche Bindung

 

 Fiskalische Bindung

 

 Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige

 

 Dienstvereinbarung mit dem GPR

 

 Ohne Bindung

Erläuterungen:

     

 

2. Allgemeine Angaben

X

 Bereits laufende Maßnahme

 

X

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Neue Maßnahme

 

 

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

X

 Ausgaben

 

 

 Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch Ausgaben in den Folgejahren

 

X

 Es entstehen Ausgaben

 

 

X

 einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr

2006

 

 

 

 

 jährlich wiederkehrende Ausgaben

 

 

 

 periodisch wiederkehrende Ausgaben in den Jahren

     

 


 

3. Mittelbedarf

X

 Einnahmen

11.000

 EUR

X

 Sachkosten

27.000

 EUR

 

 Personalkosten

     

 EUR

 

Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

Einnahmen:

 

    

    

    

    

451024100101

9.000

     

     

     

     

45101740000X

2.000

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Ausgaben:

    

    

    

    

    

451076000006

27.000

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Eigenanteil:

16.000

     

     

     

     

 

 


 

 

Wird durch 20 ausgefüllt

 

 

 Die Maßnahme kann im Rahmen der mit der Bezirksregierung abgestimmten Kreditlinie

 

 

 zusätzlich finanziert werden

 

 

 Die Maßnahme kann nur finanziert werden, wenn andere im Haushaltsplan/Investitionsprogramm

 

 

 vorgesehene und vom Rat beschlossene Maßnahmen verschoben bzw. gestrichen werden.

 

 

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Beschlüsse

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