Beschlussvorlage - 0591-1/2020
Grunddaten
- Betreff:
-
Brückensanierung Minervastraße über die Gleise der Volmetalbahn
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Jörg Winkler
- Beteiligt:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen; FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung; WBH - Wirtschaftsbetrieb Hagen AöR
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
|
Entscheidung
|
|
|
|
23.02.2021
|
Sachverhalt
Begründung
Nachdem der Sachverhalt in der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 24.09.2020 dargelegt und diskutiert wurde, erfolgte der einvernehmliche Beschluss zur 1. Lesung.
Daraufhin wurde die Angelegenheit noch einmal mit dem Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) technisch erörtert, um ergänzende Informationen zum Zeitablauf und ggf. Kostengegenüberstellungen zu erhalten.
Es zeigte sich, dass sich die Erfordernis zur Sanierung in diesem Fall (anders als z.B. bei der Spannungsrisskorrosionsproblematik) hauptsächlich durch die Betonabplatzungen und damit einer Gefährdung des Bahnverkehrs darunter ergibt.
Letztlich ist auch bei Betonabplatzungen der Schutz der Bewehrung vor Korrosion nicht mehr gegeben, so dass aus Gründen der Dauerhaftigkeit grundsätzlicher Handlungsbedarf besteht.
Weiter zeigte sich, dass sich die Kosten für eine Sanierung im Bestand aus o.g. Gründen grundsätzlich unabhängig von der Art der Nutzung ergeben.
Eine Nutzungseinschränkung ist aber aus Sicherheitsgründen- nicht zuletzt wegen des Alters der Brücke und der nicht genauen statischen Nachrechnungsmöglichkeit- anzustreben.
Von daher soll nunmehr weiterhin die Brücke prinzipiell für alle Verkehrsarten frei bleiben, jedoch mit der Einschränkung einer einspurigen Befahrbarkeit im Gegenverkehr, um eine gewisse statische „Entlastung“ zu erreichen.
Da auf eine sehr aufwendige Untersuchung des Schädigungsgrades der einzelnen Bewehrungseisen und die darauf aufbauende Standsicherheitsuntersuchung verzichtet werden soll, schlagen die Fachverwaltung und der WBH vor, den Begegnungsverkehr von LKW auf dem Bauwerk zu verhindern.
Durch die beidseitige Parkmöglichkeit auf der Brücke wird dies faktisch schon erreicht- eine entsprechende Beschilderung soll aber zusätzlich angeordnet werden.
Aus Sicht der Fachverwaltung und des WBH stellt diese Lösung einen guten Kompromiss aus technischer Machbarkeit, Kosten und Nutzung dar.
Die Finanzierung erfolgt, wie bereits in der Grundvorlage beschrieben, als Sanierungsmaßnahme aus dem Budget des WBH.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
| |
X | sind nicht betroffen |

23.02.2021 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte sieht die Beratung der Vorlage 0591/2020 als erledigt an und beschließt die Sanierung der Brücke im Bestand mit einer Nutzung für alle Verkehrsarten.
Abstimmungsergebnis:
| Ja | Nein | Enthaltung |
SPD | 4 |
|
|
CDU | 4 |
|
|
Bündnis 90/ Die Grünen | 3 |
|
|
AfD | 2 |
|
|
Hagen Aktiv | 1 |
|
|
FDP | - | - | - |
Die Linke. | 1 |
|
|
Die Partei | 1 |
|
|
| |||
X | Einstimmig beschlossen | ||
| |||
Dafür: | 16 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||