Berichtsvorlage - 0291/2020

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der neu geschaffene Klimaschutz-Claim wird in Zukunft öffentlichkeitswirksam eingesetzt.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Die Vorlage beschreibt den Prozess der Entwicklung eines Klimaschutz-Claims (Logo mit Slogan) für die Stadt Hagen. An dem Prozess waren verschiedene Akteure beteiligt, darunter Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung (FHöV), Schülerinnen und Schüler von Hagener Schulen und das Umweltamt. Nach einem Schülerwettbewerb ist das Sieger-Design zum Hagener Klimaschutz-Claim von der Mediengestalterin der Stadt Hagen umgesetzt worden.

 

Begründung

 

Auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 06.07.2017 (0430/2017) ist im Rahmen des zweijährigen Anschlussvorhabens zum Klimaschutzmanagement, ein Klimaschutz-Claim entwickelt worden. Die dazu notwendigen Mittel betrugen 10.000 €. Das Projekt ist über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zu 56% (5.600 Euro) gefördert worden.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) enthält neben Potentialanalysen, einer Energie- und CO2-Bilanz, Vorschlägen für Maßnahmen auch die Empfehlung, die Öffentlichkeitsarbeit zum kommunalen Klimaschutz zu professionalisieren und für die Außendarstellung ein Logo mit einem entsprechendem Slogan (Claim) zu entwickeln. Die Entwicklung eines Claims für den Klimaschutz mit einem hohen Wiedererkennungswert als Markenzeichen für die Hagener Klimaschutzaktivitäten ist somit ein Bestandteil des Maßnahmenprogramms zum Klimaschutzkonzept (IKSK, 2013, S. 55 f.).

Unter fachlicher Expertise einer Agentur und unter Einbindung von Studierenden der Städte Ennepetal, Menden, Hagen und Wuppertal (Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung) wurde daher mit ausgewählten Schulklassen und Jugendgruppen ein Claim für den kommunalen Klimaschutz entwickelt.

Im Rahmen des Studienprojekts der FHöV konnte das Projekt im April 2019 erfolgreich mit Herrn Brüggemann von der FHöV (Dozent für Marketing) und Herrn Köhler von 11/01 gestartet werden.

Die Studierenden organisierten einen Wettbewerb mit Schülerinnen und Schülern aus Hagen. Nachdem die Gruppe erfolgreich auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht hat, meldeten sich über 30 Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersklassen an. Gemeinsam mit einer Design-Agentur veranstaltete die Stadt Hagen einen Workshop, um den Teilnehmenden Grundkenntnisse in Logo-Gestaltung und Design zu vermitteln. Dabei sind erste Ideen entstanden, die auch in den finalen Entwürfen wiederzuerkennen sind.

 

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Anschluss ihre Entwürfe einreichen. Am 15. Juni 2019 fand die Präsentation der Entwürfe auf der Bühne des Hagener Umwelttages statt. Viele Interessierte verfolgten die Ergebnispräsentation und warteten anschließend gespannt auf die Siegerehrung. Nach einer intensiven Jury-Sitzung bestand nur beim ersten Platz Einigkeit. Dabei gefiel es der Jury, die zusammengesetzt war aus Vertretern der Stadt, Fridays for Future sowie den Studierenden selbst, dass der Entwurf schlicht gehalten ist. Das „A“ aus HAGEN wird durch ein Blatt ersetzt. Dazu war zunächst der Slogan „Grün statt Grau“ präsentiert worden. Da Hagen nie eine graue Stadt gewesen ist, ist die Nutzung dieses Slogans schnell ausgeschlossen worden. Der zweite Platz verwendete die einzelnen Bestandteile des Stadtnamens: „HAgen GEmeinsam Nachhaltig“. Aus dieser Idee ist anschließend der Slogan „Hagen Generation Klimaschutz“ entstanden (siehe Anlage).

Die Stadt hat Preisgelder für die ersten drei Plätze des Wettbewerbs ausgelobt (1. Preis = 500 €, 2. Preis = 250 € und 3. Preis = 125 €). Doch nicht nur die Schüler waren Sieger. Auch die Studierenden der FHöV konnten sehr erfolgreich ihr Studienprojekt abschließen. Die neue städtische Mediengestalterin fertigte schließlich eine Reinzeichnung des Entwurfs an, die im Anhang dieser Vorlage zu finden ist.

Der Claim soll einen Wiedererkennungswert schaffen und nun bei jeglichen öffentlichkeitswirksamen Klimaschutzaktivitäten der Stadt Hagen eingesetzt werden wie z.B. auf der Homepage des Umweltamtes, bei der Bewerbung von Veranstaltungen oder der Herausgabe von Printmedien (Plakate, Flyer, Broschüre etc.).

 

 

 

 


Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

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X

sind nicht betroffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auswirkungen

gez.

Thomas Huyeng

Beigeordneter

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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10.06.2020 - Umweltausschuss - ungeändert beschlossen