Anfrage - 0234/2020

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

 Die geplante Bebauung am Emster Siepen soll auf einem Grundstück stattfinden, das im FNP als Wald ausgewiesen ist. Das betreffende Waldstück ist der Anfang eines abfallenden Waldstücks, über den ein natürlicher Fließweg verläuft (Siepen). Das schmale Waldstück geht weiter unten unmittelbar über in das Naturschutzgebiet Hardt.

In Zeiten des Klimawandels ist es endgültig keine Selbstverständlichkeit mehr, ein Waldstück einfach in ein Baugebiet umzuwandeln, ohne auch nur im politischen Raum eine Abwägung vorzunehmen. Auch Hagen leidet durch extreme Wetterereignisse unter dem zunehmenden Verlust von Bäumen, der nicht im Entferntesten in absehbarer Zeit ausgeglichen werden kann. Der Waldboden spielt zudem eine bedeutende Rolle bei der CO2-Speicherung. Dazu kommt die unmittelbare Verbindung zu einem Naturschutzgebiet.

Der Rat hat vor Jahresende beschlossen, sämtliche Beschlüsse und Maßnahmen auf ihre Klimafolgen zu beurteilen. Daraus soll entweder ein Verzicht auf die Maßnahme oder ein vollständiger Ausgleich erfolgen. Aber genau das findet bei einer Bebauung nach §34 BauGB nicht statt.

Wir bitten daher um Beantwortung der folgenden Fragen:

Wie viele Bäume müssen für die Erschließung des Grundstücks entfernt werden?

Wie sind die Klimafolgen durch Versiegelung der in Frage stehenden Waldfläche zu beurteilen?

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Sachverhalt

 

 


Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

 

sind nicht betroffen

 

sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben)

 

Kurzerläuterung:

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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11.03.2020 - Umweltausschuss