Berichtsvorlage - 0076/2020

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Sachstandsbericht zum Geopark-Informationszentrum im Wasserschloss Werdringen zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

entfällt

 

 

Begründung

 

Das Projekt steht in einem Zusammenhang mit dem interregionalen Projekt „Ozeanroute“, das gemeinsam von der Stadt Hagen, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem RVR, dem LWL und dem Geopark Ruhr e.V. geplant und vorbereitet wird. Die Federführung liegt beim Ennepe-Ruhr-Kreis, der in Abstimmung und Beteiligung der Projektpartner einen Förderantrag beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in NRW stellen wird. Des Weiteren ist eine Anbindung des Projekts in die Internationale Gartenbauausstellung 2027 vorgesehen. Die Förderkulisse und die Antragsverfahren sollen im Sommer 2020 festgelegt, abgeschlossen und eingereicht werden.

Unabhängig von diesen Planungen, für die das Wasserschloss Werdringen als Ankerpunkt wichtig ist, laufen gemeinsam mit dem Geopark Ruhr e.V., dem RVR und dem LWL die Planungen und Konzeption für die Einrichtung eines Geopark-Informationszentrums im Wasserschloss Werdringen. Nachdem das Haupthaus vorerst nicht zur Verfügung stehen kann, wurde gemeinsam mit dem Geopark Ruhr e.V. eine andere Möglichkeit im Wasserschloss Werdringen gesucht und gefunden.

Im Erdgeschoss des Museums befindet sich die geologisch-paläontologische Abteilung des Museums. Diese Ausstellung bedarf nach 16 Jahren Standzeit einer inhaltlichen und fachlichen Bearbeitung. Sie soll sich zukünftig auf die Region und das Thema des Informationszentrums – Klima und Klimaentwicklung – fokussieren. Eine Konzeption wird als integrativer Bestandteil des Geopark-Informationszentrums erfolgen.

Da die Infrastruktur des Erdgeschosses mit Ausstellung, Kasse, Shop und Arbeitsraum für ein Informationszentrum auch aus Sicht des Geopark Ruhr e.V. ideal ist, werden in der Ausstellung die Themen „Nationaler Geotop Vorhalle“, Massenkalk, Devon-Karbon-Grenze mit Massenaussterben im Hasselbachtal-Aufschluss in Hohenlimburg sowie Eiszeit (hier das Mammut als zentrales Objekt) präsentiert. Das Thema „Klima“ soll sukzessive auch die archäologischen Ausstellungen in den oberen Geschossen des Museums einbeziehen. Im 2019 neu eröffneten Ausstellungsbereich zur Blätterhöhle wurde die thematische Schwerpunktbildung des Museums „Mensch und Klima – Mensch und Umwelt“ bereits umgesetzt.

Zum Zeitplan lässt sich sagen, dass die Einrichtung des Geopark-Informationszentrums unabhängig von den Planungen zur „Ozeanroute“ erfolgen soll. Es ist beabsichtigt, bis Herbst 2020 unter Federführung des FB Kultur (Dr. Blank)  ein fachlich und inhaltlich sowie auch didaktisch fundiertes Konzept

 

vorzulegen. Parallel dazu soll Finanzmittel aus der Beantragung von Förderungen sowie durch Sponsoren erschlossen werden. Ob ein Ausstellungsgestalter engagiert werden kann, hängt von den vorhandenen Finanzmitteln ab. Hierzu kann erst im Herbst 2020 eine seriöse Auskunft erteilt werden.

 

 

 

 

 


Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

 

X

sind nicht betroffen

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gez.

gez.

(Erik O. Schulz, Oberbürgermeister)

(Margarita Kaufmann, Beigeordnete)

 

gez.

Bei finanziellen Auswirkungen:

Christoph Gerbersmann

Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer

 

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Beschlüsse

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29.01.2020 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen