Berichtsvorlage - 1142/2019
Grunddaten
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beteiligt:
- FB53 - Gesundheit und Verbraucherschutz
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Anhörung
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21.11.2019
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Erledigt
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Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
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Anhörung
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26.11.2019
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Sachverhalt
Kurzfassung
Entfällt
Begründung
Am 1.07.2019 haben die Streetworkerinnen ihre Arbeit aufgenommen. In den ersten Wochen lernten sie die beiden verschiedenen Teams der beiden Fachbereiche Gesundheit und Jugend und Soziales kennen, es erfolgte die räumlichen Orientierung sowie die Vernetzung mit dem örtlichen Hilfesystem. Zudem mussten die Streetworkerinnen als Kleinteam zusammenwachsen und eine gemeinsame Haltung und Arbeitsweise entwickeln. Diese ist bis dato gut gelungen, jedoch ist dieses als ein sich weiterentwickelnder Prozess zu sehen.
Die ersten Kontakte zu den Menschen an der „Bohne“ gestalteten sich schwierig, da die Klient/innen misstrauisch und skeptisch gegenüber neuer Funktion waren. Jedoch wuchs das Vertrauen mit jedem Besuch, sodass schon nach kurzer Zeit so viel Vertrauen aufgebaut werden konnte, dass soziale Beratungen und entlastende Gespräche stattfinden konnten. Es wurde Begleitung zum Jobcenter sowie zu einem Facharzt angeboten, sodass konkrete Hilfe an verschiedenen Stellen geleistet und vermittelt werden konnte.
Feststellbar war, dass den Klient/innen die Sauberkeit „ihres
Platzes“ wichtig ist und sie nicht die „Hauptverschmutzer“ des Geländes sind. Da nur ein Mülleimer an Ort und Stelle vorhanden ist, quillt dieser regelmäßig über, sodass hier erforderlich ist, Abhilfe zu schaffen.
Gebrauchte Spritzen oder Ähnliches konnten auf dem gesamten Platz bisher erfreulicherweise nicht entdeckt werden.
Beziehungsarbeit und der Aufbau von Vertrauen stehen in der momentanen Arbeit weiterhin im Fokus. Dies geschieht durch Gespräche mit den einzelnen Menschen sowie durch konkrete Beratungs- und Hilfeleistungen. Zweimal die Woche werden Safer-Use-Materialien verteilt und im Zuge dessen Aufklärungsarbeit über alternative Konsummöglichkeiten betrieben.
Ein erstes eigenes Angebot seitens der Streetworkerinnen hat sich bereits in Form einer offenen Sprechstunde entwickelt, die zz. zweimal wöchentlich angeboten wird.
Neben „der Bohne“ gab es außerdem Kontaktaufnahme zur Trinkerszene in Haspe vorm Real Supermarkt und im Bereich des Bahnhofsvorplatzes, welche sich jedoch schwieriger gestaltet als der Kontakt an „der Bohne“. Hier gilt es noch kleinschrittiger und mit viel Fingerspitzengefühl einen Zugang zu den Menschen zu erlangen.
Eine ergänzende mündliche Berichterstattung erfolgt in der Sitzung.
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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| sind nicht betroffen |
X | sind betroffen (hierzu ist eine kurze Erläuterung abzugeben) |
Kurzerläuterung:
Bei der Arbeit werden die spezifischen Belange dieser Zielgruppe berücksichtigt.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
X | Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
| Es entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen |
| Es entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen |
Maßnahme | |
konsumtive Maßnahme | |
| investive Maßnahme |
| konsumtive und investive Maßnahme |
Rechtscharakter | |
| Auftragsangelegenheit |
| Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
| Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
X | Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
| Vertragliche Bindung |
| Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges |
| Ohne Bindung |
gez. Margarita Kaufmann |
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(Name OB oder Beigeordneter inkl. Funktion) |
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