Beschlussvorlage - 1215-1/2018

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Organisation der Hagener Wochenmärkte verbleibt in der bisherigen Struktur bei der Verwaltung, von einer Ausschreibung wird zunächst abgesehen.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt

 

Begründung

 

Entwicklung 2019

 

  1. Beratungsgang

 

Die Vorlage 1215/2018 sowie ein Antrag der CDU-Fraktion zum Sachstandsbericht wurden am 07.02.2019 im Haupt- und Finanzausschuss in 1. Lesung beraten.

 

Zunächst sollte ein Meinungsbild der Bezirksvertretungen zu den Wochenmärkten im jeweiligen Bezirk eingeholt werden.

 

Die Beratungen in den Bezirksvertretungen führten zu folgenden Beschlüssen:

 

BV Nord am 03.04.2019:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Die BV Nord schlägt vor, die Ausschreibung zur Vergabe der Marktorganisation federführend durch den HFA zu begleiten.

 

BV Hohenlimburg am 09.04.2019:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Die BV Hohenlimburg schlägt vor, die Ausschreibung zur Vergabe der Marktorganisation federführend durch den HFA zu begleiten. Die Bezirksvertretung Hohenlimburg geht davon aus, dass auch der Wochenmarkt in Hohenlimburg erhalten bleibt.

 

BV Eilpe/Dahl am 07.05.2019:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

 

BV Hagen-Mitte am 09.05.2019:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Die BV Hagen-Mitte empfiehlt dem HFA folgenden Beschluss zu fassen:

Die Wochenmärkte des Bezirks Hagen-Mitte werden zunächst weiterhin durch die Stadt Hagen organisiert, wobei unter Mitwirkung des Arbeitskreises Wochenmärkte die Wandlung von konventionellen Märkten hin zu erlebnisgeprägten Märkten organisatorisch unterstützt werden soll.

 

BV Haspe am 15.05.2019:

Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Ausschreibung zur Vergabe der Wochenmärkte vorzubereiten.

 

 

 

 

 

 

  1. Situation Händler

 

In einer durch die Verwaltung organisierten Besprechung mit den auf Hagener Wochenmärkten vertreten Händlern wurde von diesen eine Unterschriftenliste  überreicht. In einem Begleitschreiben wird die Übertragung der Marktverwaltung an einen privaten Anbieter abgelehnt. Neben höheren Standgebühren formulieren die Händler Bedenken bezüglich der Änderung von Öffnungszeiten, der Schließung kleinerer Stadtteilmärkte sowie fehlende Mitsprache bei der Gestaltung der Märkte. Nahezu alle auf den Hagener Märkten vertretenen Händler haben sich an dieser Aktion beteiligt.

 

Aktuelle Einschätzung zu den Wochenmärkten

 

Zunächst bleibt die Lage der Wochenmärkte in Hagen, wie auch in anderen Städten, aufgrund geänderten Kundenverhaltens und der Händlerstruktur ein problematisches Themengebiet, wie in der Vorlage 1215/2018 umfassend beschrieben.

 

Es ergeben sich aber aktuell durchaus positive Ansätze in der Hagener Marktsituation:

 

-          Der Markt in Altenhagen weicht vom klassischen Wochenmarkt ab, erfüllt aber die Bedürfnisse der Kunden in seiner jetzigen Struktur und erfreut sich steigender Besucher- und Händlerzahlen.

 

-          In Hohenlimburg konnte die Zahl der Händler von zwei auf bis zu fünf gesteigert werden, zudem ergänzt eine private Initiative über die dortige Werbegemeinschaft mehrmals im Jahr den Wochenmarkt mit eigenen Ständen.

 

-          Der Freitagsmarkt auf dem Friedrich-Ebert-Platz erfreut sich weiterhin größter Beliebtheit und zunehmender Laufkundschaft. Auch nach Einschätzung der Händler konnten neue Kundenkreise erschlossen werden, die den Umsatz am Samstag auf der Springe nur geringfügig beeinflussen.

 

-          Auf der Springe ist eine Komprimierung erfolgt, die das Erscheinungsbild deutlich verbessert hat. Insbesondere der Verzicht auf Textilhändler zugunsten einer Konzentration auf wochenmarkttypische Angebote ist positiv zu bewerten. Zudem konnten neue, hochwertige Händler gewonnen werden. Durch aufgestellte Sitzgelegenheiten hat sich die Aufenthaltsqualität erhöht, die Rückmeldung der Besucher ist durchweg positiv.

 

 

  1. Märkte in privater Organisationsform

 

Auch die privatisierten Märkte haben mit der bereits geschilderten Situation der fehlenden Händler ein strukturelles Problem. Die Privatisierung führt nicht zwingend zu einer Attraktivitätssteigerung (z. B. Bonn und Mülheim). Auch bezüglich des

 

Kostenfaktors sind die Bedenken der Bestandshändler aus Sicht der Verwaltung nachvollziehbar. 

 

Fazit

 

 

Die heimischen Akteure der Wirtschaftsförderung (SIHK und HAGENagentur) bleiben wichtige Ansprechpartner bei der Unterstützung der heimischen Wochenmärkte.

 

In Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren aus dem Arbeitskreis Märkte und den Händlern ist ein Verbleib der Marktverwaltung in städtischer Hand daher zum jetzigen Zeitpunkt eine vertretbare Organisationsform aus Sicht der Verwaltung.

 

 

 

 

Inklusion von Menschen mit Behinderung

 

Belange von Menschen mit Behinderung

 

X

sind nicht betroffen

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

gez. Erik O. Schulz

gez. Thomas Huyeng

Oberbürgermeister

Beigeordneter

 

 

 

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Beschlüsse

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12.09.2019 - Haupt- und Finanzausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Die Organisation der Hagener Wochenmärkte verbleibt vorerst in der bisherigen Struktur bei der Verwaltung, von einer Ausschreibung wird zunächst abgesehen.

 

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

-

-

-

SPD

6

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

-

-

-

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0