Beschlussvorlage - 1167/2018
Grunddaten
- Betreff:
-
Umgestaltung/ Aufwertung Schulhof Janusz Korczak Schule
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Heike Wobeser
- Beteiligt:
- FB48 - Bildung und Kultur; FB55 - Jugend und Soziales; FB20 - Finanzen und Controlling; FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen; VB5 Vorstandsbereich für Stadtentwicklung, Bauen und Sport
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Entscheidung
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12.12.2018
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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30.01.2019
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Erledigt
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Schulausschuss
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12.02.2019
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Sachverhalt
Kurzfassung
Der Rat der Stadt Hagen beschloss am 14.12.2017 die Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) 2008 als Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) 2017 für die "Soziale Stadt" Wehringhausen. Mit dieser Fortschreibung wird es möglich, den bisherigen Förderrahmen aufzustocken, um weitere Projekte verwirklichen zu können, die sich aus den Masterplänen und der Spielleitplanung Wehringhausen ableiten lassen. Hierzu zählen die beiden Schulhöfe der Grundschulen Emil Schumacher und Janusz Korczak. Der hier vorgestellte Entwurf für den Schulhof der Janusz Korczak Schule ist das Ergebnis von 2 Planungswerkstätten mit Grundschülern, Pädagogen und interessierten Bürgern. Das Konzept soll nach Bewilligung der Landesmittel ab Frühjahr 2020 umgesetzt werden.
Begründung
Einleitung
Das Spiel- und Freiflächenkonzept Hagen-Wehringhausen gibt als fachplanerisches Gutachten und Planungsinstrument wichtige Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Lebens- und Wohnumfeldes von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Stadtteil. Die Analyse der Bestandssituation hat ergeben, dass die vorhandenen Spielmöglichkeiten im Stadtteil – gemessen am Bedarf - quantitativ und qualitativ nicht ausreichen. Deshalb ist als wichtiger Maßnahmenschwerpunkt des Spiel- und Freiflächenkonzeptes neben der Modernisierung der Spielplätze auch eine Attraktivitätssteigerung für das Spielen auf den Schulhöfen Emil Schumacher und Janusz Korczak gesetzt. Die Schulhöfe nehmen einen wichtigen Stellenwert im Freiraumverbund des Stadtteiles ein.
Der Fördermittelrahmen der 1. Förderphase der Sozialen Stadt Wehringhausen in Höhe von 7,3 Mio. € - davon 4,0 Mio. € für Bauliche Projekte - wurde ausgeschöpft, ohne dass alle priorisierten Handlungsbedarfe aus dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) 2008 gedeckt werden konnten. Zudem ergaben sich neben den ursprünglichen Handlungsbedarfen neue Herausforderungen im Stadtteil.
Auf diese Entwicklung wurde mit der Fortschreibung des IHK 2008 als Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) 2017 für die Soziale Stadt Wehringhausen reagiert: Der Rat beschloss am 14.12.2017 mit dem INSEK 2017 die Beantragung der Aufstockung des Fördermittelrahmens der 1. Förderphase dieses Städtebauförderungsprogrammes.
Bereits am 30.11.2017 wurden dem Fördergeber die Maßnahmen dieser 2. Förderphase mitgeteilt und zur Förderung ab dem Jahr 2019 ff. angemeldet. Insgesamt betragen die förderfähigen Gesamtkosten für dieses Förderpaket 5,6 Mio. € - davon 3,3 Mio. € für Bauprojekte. Die benötigten Eigenmittel für beide Schulhöfe sind für den Doppelhaushalt 2018/2019 angemeldet worden.
Rahmenbedingungen
Voraussetzung für eine Förderung ist der uneingeschränkte Zugang potenzieller Nutzer auch außerhalb der Schulzeiten, insbesondere an den Wochenenden und in den Ferien. Der Schulhof der Janusz-Korczak Grundschule ist gegenwärtig täglich auch außerhalb der Schulzeiten bis 20 Uhr für die Öffentlichkeit nutzbar. Diese Zugänglichkeit soll auf jeden Fall erhalten bleiben.
Planungsziel
Die Analyse des Spiel- und Freiflächenkonzeptes für Wehringhausen ergab, dass die Schulhöfe beider Grundschulen wichtige Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren bieten. Sie werden schon heute mangels Alternativen im Einzugsbereich sehr stark frequentiert. Beide Schulhöfe weisen eine akzeptable, aber in die Jahre gekommene Ausstattung mit Spielelementen und einen Bolzplatz auf und befinden sich in einem dem Alter entsprechenden gepflegten Zustand, doch grundsätzlich sind zeitgerechte Aufwertungs- und Ergänzungsmaßnahmen z.B. zur Entsiegelung und Möblierung erforderlich. Es sollen auch Spielangebote für unter 6-jährige Kinder geschaffen werden, da für diese Altersgruppe eine Unterversorgung im Quartier besteht.
Planung
Ein wesentlicher Bestandteil bei der Planung der neuen Spielinhalte ist die Beteiligung der späteren Nutzer, aber auch des Unterhaltungspersonals und interessierter Bürger. Zunächst wurden im Vorfeld 177 Schüler und Schülerinnen der Janusz Korczak Grundschule nach ihren Wünschen über Fragebögen befragt, das entspricht einer Teilnehmerquote von 85 % aller Schüler/-innen. Die Ergebnisse der 16 Fragestellungen wurden getrennt nach Mädchen und Jungen analysiert und flossen als Planungsinput in die 1. Planungswerkstatt ein.
Für die inhaltliche Gestaltung der Schulhöfe fanden am 11.06.18 und am 21.09.18 gemeinsame Planungswerkstätten mit Schülern und Erwachsenen der jeweiligen Grundschulen statt. Während der 1. Planungswerkstatt wurden schulenbezogene Arbeitsteams von je 5 - 10 Schülern gebildet. Zunächst wurden folgende Fragen geklärt: Was soll erhalten bleiben? Was soll verändert werden? Was soll Neues hinzukommen? Auf der Grundlage dieser Fragen und der Planungsimpulse aus der Schülerbefragung entwickelten die anwesenden Teams kreative Ideen für ihre Schulhöfe, welche auf farbigen Handzetteln an Stellwänden angebracht und von den Teams vorgestellt wurden. Die Auswertung der farbigen Handzettel ergab eine Prioritätenliste. Aus den Wünschen und Zielen aller zusammengetragener Ergebnisse entwickelte sich ein Vorentwurf, welcher in der 2. Planungswerkstatt zunächst vorgestellt und in der anschließenden Diskussion noch einmal präzisiert wurde. Das Ergebnis für den Schulhof Janusz Korczak findet sich im Gestaltungsentwurf wie folgt wieder:
Insgesamt wurde eine Fläche von 2.200 m² unter Einbeziehung vorhandener Infrastruktur neugestaltet. Der Bolzplatz im hinteren Teil des Schulhofes blieb dabei unberücksichtigt.
Die neugestaltete Schulhoffläche wird in 5 Aufenthaltsbereiche gegliedert (a.- e.), die das spielerische Lernen, die Bewegung im Freien und die Kreativität der Kinder unterstützen sollen.
- Ankommen und Verweilpunkte
Um der Janusz Korczak Schule einen einladenden Charakter und ein „Wohlfühl-Ambiente“ zu verleihen, wird der Zugangsbereich „Willkommen heißend“ umgestaltet. Erreicht wird das durch das Schaffen von Nischen und der Erstellung von Kleinräumen. So wird im Eingangsbereich ein Gräsergarten angelegt, der die graue Asphaltfläche auflockert und der Gebäudefassade ein neues Gesicht gibt.
Im Eingangsbereich kann eine gestaltete Schultafel aufgestellt werden, die der Schule nicht nur eine Identität gibt, sondern auch einladend wirkt. Gestalterisch leitet sie zudem in das Umfeld der Piazetta mit ihren Ausstellungswänden über, die automatisch in den Schulhof leiten.
Vor der Gebäudefassade werden durch das Aufbrechen der Asphaltdecke Grüninseln und Sitzsteine als Verweilpunkte in der Nähe des Zuganges geschaffen. In die Grüninseln hinter den Sitzsteinen werden zierende Gräser gepflanzt, die ein „Wohlfühl-Ambiente“ entstehen lassen.
- Piazetta
Im zentralen Bereich des Schulhofes entsteht eine großzügige Piazetta. Sie ist Sinnbild für den Namensgeber Janusz Korczak, seines Zeichens Kinderbuchautor und Pädagoge mit einem umfassenden Sinn für Kinderrechte und deren gesellschaftlichen Wert. Die Piazetta entsteht als Raum für Bewegung, Üben von „Demokratie“ und die „Kinderrepublik“ im Sinne von Teilhabe und Mitbestimmung.
Die Piazetta entsteht durch die Erstellung eines offenen Sitzkreises aus Natursteinen, der zusammen mit einer auflockernden Pflastergestaltung aus Erlebnisflächen einen runden Platz markiert. Ein farbiges Holzpodest wird in den Kreis integriert und dient als Bühne, Verweilpunkt oder auch als Raum für Unterricht im Freien.
Räumlich markiert wird die Piazetta durch die Integration zweier Pflanzinseln mit je einem schattenspendenden Baum auf der Rückseite des Podestes sowie auf der gegenüberliegenden Seite hinter den Sitzsteinen. Die Form der Pflanzinseln greift sowohl die geradlinigen Formen des Bestandes auf, als auch die geschwungene Formen des aktiven Spielbereiches im hinteren Schulhof. Somit wird eine optische Brücke geschlagen zwischen den linearen Formen der Architektur und dem naturverbundenen Ansatz der gestalteten Spiellandschaft. Zusätzliche Findlinge als Sitzmöglichkeiten binden sich gestalterisch in das Ensemble ein.
Rückseitig der Bühne befindet sich ein Labyrinth aus Kunst- und Ausstellungswänden. Diese können im Rahmen eines gemeinsamen schulischen Kunstprojektes zu einem bestimmten Thema gestaltet werden.
Umlaufend um die Piazetta ist ein Buchstaben- und Zahlenweg vorgesehen. Dieser Kreativweg dient nicht nur als gestaltendes Element, sondern hilft auch beim Erlernen von Schriftzeichen und Symbolen. Die einzelnen Zeichen werden hier so aufgemalt, dass sie auch definierbare Distanzen (Längen, Strecken, Vergleichen etc.) untereinander markieren.
- Forschen, Anbauen, Entdecken
Der nördliche Teil des Schulhofes weist einen eingezäunten Schulgarten mit 2 zu erhaltenden Hochbeeten aus. Der Schulgarten soll um weitere Inhalte ergänzt werden. Ein sogenanntes Zauberbeet aus Holz dient nicht nur dem Anbau von Kräutern und Gemüse, sondern soll auch Einblicke in die sonst verborgene Welt des Erdreiches bieten. Durch ein verdunkelbares Schaufenster wird die Sicht auf das Wurzelwerk und die Heimat von Würmern und Insekten freigegeben. Außerdem wird im Schulgarten ein Insektenhotel das Beobachten und Erforschen der sich hier einnistenden Kleinstlebewesen ermöglichen.
Verschiedene Info-Tafeln können hier zudem Informationen über den Schulgarten und die darin ablaufenden Prozesse geben. Die Info-Tafeln können im Rahmen von Schulprojekten entworfen und erstellt werden.
Westlich des Schulgartenbereiches unter Bäumen wird ein Verweilpunkt angeboten, bestehend aus Sitzwürfeln unter einer Laube. Dieses Element findet sich noch einmal auf der gegenüberliegenden Seite des Schulhofes.
- Podestlandschaft und Parkour
Im südlichen Mauerbereich des Schulhofes entstehen unterschiedliche Kleinräume mit verschiedenen Nutzungsqualitäten.
Im Südosten parallel zur Mauer befindet sich eine Baumreihe, in deren Nischen verschiedene Angebote etabliert werden sollen.
Das vorhandene Stufenreck findet einen neuen Standort im Bereich zwischen vorhandener Kletterwand und 1. Baum. Dieser Bereich erhält einen neuen Gummifallschutzbelag.
Zwischen den Bäumen sollen Kletterfelsen zum Sitzen sowie ein Verweilpunkt mit Podest etabliert werden. Dieser gestaltet sich analog zum Podest der Piazetta. Die vorgesehene Material- und Farbwahl verknüpft die neuen Elemente mit der vorhandenen Kletterspielkombination. Durch die vorgelagerten Sitzsteine kann der Bereich auch für Unterricht im Freien genutzt werden.
Nahe der zu erhaltenden Tischtennisplatte werden Betonsitzelemente vorgesehen, welche sich als Parkour eignen. Mit unterschiedlichen Höhen und Abständen zueinander werden die Elemente so angeordnet, dass diese auch für den Parkour Sport genutzt werden können. Die Höhen sind so gewählt, dass kein zusätzlicher Fallschutz notwendig wird. Der Bereich zwischen den Bäumen wird durchgängig mit einer wassergebundenen Wegedecke ausgeführt.
Die vorhandene Mauer zum Nachbargrundstück erhält eine Malwand. Die Mauer selbst kann in einem Mitmachprojekt mit den Schüler/innen gestaltet werden.
- Bewegungsaktiver Bereich
Im hinteren Schulhofbereich befindet sich eine vorhandene Kletterkombination, die aufgrund ihres Alters zwar abgeschrieben, sich jedoch in einem guten Zustand befindet und deshalb erhalten werden kann. Der Gummifallschutz wird um das erforderliche Maß verringert und in organischer Formgebung erneuert. Die angegliederten neu geplanten Fallschutzflächen werden gemäß der naturverbundenen Konzeption entsiegelt und mit einem Fallschutz aus Holzschnitzeln ausgebildet. Zwei Pflanzinseln mit hohen robusten Sträuchern gliedern den bewegungsaktiven Raum und sorgen für Schatten. Sie sind zusammen mit einer Rundholzeinfassung Teil der Abgrenzung des neuen Fallschutzbereiches aus Holzschnitzeln und tragen zur erheblichen Verbesserung des Kleinklimas bei.
Das Thema Schaukeln, Klettern und Springen hatte bei dem Planungsworkshop einen hohen Stellenwert und wird nun wie folgt umgesetzt: Ein hier befindlicher unbeliebter Gurtsteg wird entfernt und durch eine Kletterkonstruktion in Form eines hohen Nestes, welche durch ihre Höhe einen Überblick in alle Bereiche des Schulhofes erlaubt, ersetzt. An 3 Seiten wurden eine Tellerschaukel, eine Hängemattenschaukel und eine Liane zum Hineinschwingen in den Spielraum angegliedert.
Ein erweiterter Kletter- und Sitzbereich wird in Form eines Baumstammikado integriert. Dieses Mikado ist auch sehr gut als „Grünes Klassenzimmer“ für Unterricht im Freien geeignet. Einige Kletterfelsen runden das Angebot des bewegungsaktiven Bereiches ab.
- Bolzplatz
Der allumzäunte Bolzplatz ist sehr beliebt und bleibt erhalten. Da er sich in einem guten Zustand befindet und voll funktionstüchtig ist, erhält er keine zusätzlichen Aufwertungen.
Zeitschiene:
Nach dem Durchführungsbeschluss der BV Mitte wird der Entwurf der Umgestaltung bis zum 28.02.2019 beim Fördergeber eingereicht. Kurzfristig wird ein Gutachten zur Untersuchung der Schwarzdecke und der Tragschichten sowie zur Analyse von belasteten Materialien beauftragt. Nach Vorliegen der Ergebnisse wird die Ausführungsplanung weiterbeauftragt, die bis zum Sommer 2019 mit allen Beteiligten abzustimmen ist. Mit der voraussichtlichen Bewilligung der Fördermittel wird ab Spätsommer/Herbst 2019 gerechnet. Mit Vorliegen des Förderbescheides wird die abgestimmte Planung an den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) übergeben, welcher das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung der Baumaßnahme aufstellt. Die Submissionsergebnisse für das Bauvorhaben könnten bis Frühjahr 2020 vorliegen, so dass mit der Baumaßnahme je nach Witterung und nach Abstimmung mit dem Schulbetrieb ab Frühjahr 2020 begonnen werden könnte.
Finanzierung:
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen voraussichtlich 209.000 €. Diese setzen sich zusammen aus den Baukosten, dem anteiligen Architektenhonorar, Kosten für begleitende Untersuchungen (Bodengutachten, Materialuntersuchung, Aufbau der Tragschichten) sowie den Kosten für Ausschreibung und Bauleitung durch den Wirtschaftsbetrieb der Stadt Hagen (WBH).
Gesamtmaßnahme Schulhof J. Korczak |
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Honorarkosten der Planung | 28.000 € |
Ausschreibung und Bauleitung WBH | 16.000 € |
Gutachten, Boden und Materialanalyse | 5.000 € |
Baukosten davon | 160.000 € |
- Abbruch, Entsorgung | 35.000 € |
- Wegebau | 11.000 € |
- Spielgeräte, -elemente | 42.300 € |
- Sonstige Ausstattung | 57.700 € |
- Vegetationsflächen | 14.000 € |
- Gesamtaufwendung | 209.000 € |
Die Baukosten, das Architektenhonorar und die Kosten der begleitenden Untersuchungen in Höhe von insgesamt 193.000 € (209.000 € abzgl. 16.000 €) sind förderfähig.
Die Aufwendungen für die Ausschreibung und Bauleitung durch den WBH sind nicht förderfähig. Die voraussichtlichen Kosten für die Ausschreibung und Bauleitung sind durch den WBH ermittelt worden. Die Baukosten in Höhe von 160.000 € beziehen sich auf die Umgestaltung des Schulhofes.
Insgesamt werden 193.000 € zu 80 % aus der Zuwendung „Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) 2017 für die „Soziale Stadt“ Wehringhausen“ gefördert. Dier Höhe der Zuwendung beträgt somit 154.400 €. Der Eigenanteil beträgt demnach 20 %, das entspricht 38.600 €.
In den Jahren 2018 bis 2019 werden die Honoraraufwendungen der Leistungsphasen 1-3 sowie 5, einer Planungswerkstatt, die Kosten für das Gutachten und für die Erstellung des Leitungsverzeichnisses durch den WBH in Höhe von 37.000 € fällig.
Im Haushaltsjahr 2020 wird die Maßnahme gebaut und der Differenzbetrag in Höhe von 172.000 € fällig. Von der Baukostensumme sind für 2 weitere Folgejahre je 2.500 € für die Entwicklungspflege vorzusehen.
| 2018 | 2019 | 2020 |
Honoraraufwendung Lph 1 – 3, Planungswerkstatt. | 16.000 € |
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Honoraraufwendung Lph 5 |
| 12.000 € |
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Gutachten |
| 5.000 € |
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WBH Bauleitung |
| 4.000 € | 12.000 € |
Baukosten |
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| 160.000 € |
Inklusion von Menschen mit Behinderung
Belange von Menschen mit Behinderung (Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
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x | sind nicht betroffen |
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
| Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
x | Es entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen |
x | Es entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen |
Maßnahme | |
konsumtive Maßnahme | |
x | investive Maßnahme |
| konsumtive und investive Maßnahme |
Rechtscharakter | |
| Auftragsangelegenheit |
| Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
| Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
| Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
| Vertragliche Bindung |
x | Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges |
| Ohne Bindung |
- Investive Maßnahme
Teilplan: | 3660 | Bezeichnung: | Jugendarbeit |
Finanzstelle: | 5000231 | Bezeichnung: | Stadtteil Wehringhausen, Projekt Soziale Stadt |
| Finanzpos. | Gesamt | 2018 | 2019 | 2020 |
Einzahlung(-) | 681100 | 154.400,00 € | € | € | 154.400,00 € |
Auszahlung (+) | 785200 | 209.000,00 € | 16.000,00 € | 21.000,00 € | 172.000,00 € |
Eigenanteil |
| 54.600,00 € | 16.000,00 € | 21.000,00 € | 17.600,00 € |
Kurzbegründung: | |
x | Finanzierung ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert |
| Finanzierung kann gesichert werden (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung) |
| Finanzierung kann nicht gesichert werden (der Kreditbedarf wird sich erhöhen) |
- Auswirkungen auf die Bilanz
(nach vorheriger Abstimmung mit der Finanzbuchhaltung)
Aktiva:
(Bitte eintragen)
Die Kosten für die Umgestaltung des Schulhofes der Janusz Korczak Schule in Höhe von gesamt 209.000,00 € sind als Anschaffungs- und Herstellungskosten in der Bilanz zu aktivieren. Die im Rahmen der Baumaßnahme angeschafften Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung der zugrunde zu legenden Nutzungsdauern abzuschreiben. Der jährliche Abschreibungsaufwand beträgt 17.039,00 €. Die z.Z. vorhandenen und im Rahmen der Neugestaltung abgebauten Ausstattungsgegenstände sind aufgrund ihres Alters abgeschrieben. Es entsteht somit kein Abschreibungsaufwand von Restbuchwerten. |
Passiva:
(Bitte eintragen)
Die Umgestaltung des Schulhofes der Janusz Korczak Schule wird zu 80% aus Landeszuwendungen refinanziert. Hierfür ist ein Sonderposten in der Bilanz abzubilden, dessen ertragswirksame Auflösung analog zur Abschreibung der Vermögensgegenstände auf der Aktivseite erfolgt. Das führt zu einem jährlichen Ertrag in Höhe von 14.468,00 €. |
- Folgekosten:
a) jährliche Kreditfinanzierungskosten für den Eigenfinanzierungsanteil (1,5%) | 819,00 € |
b) Gebäudeunterhaltsaufwand je Jahr | € |
c) sonstige Betriebskosten je Jahr (1,5% der Herstellungskosten) | 3.135,00 € |
d) Abschreibung je Jahr (nur bei investiven Maßnahmen) | 17.039,00 € |
e) personelle Folgekosten je Jahr | € |
Zwischensumme | 20.993,00 € |
abzüglich zusätzlicher Erlöse je Jahr (Auflösung Sopo) | -14.468,00 € |
Ergibt Nettofolgekosten im Jahr von insgesamt | 6.525,00 € |
| gez. Thomas Grothe |
| Technischer Beigeordneter |
| gez. |
Bei finanziellen Auswirkungen: | Christoph Gerbersmann Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer |
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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106,5 kB
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(wie Dokument)
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4,5 MB
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