Beschlussvorlage - 0717-1/2017
Grunddaten
- Betreff:
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Antrag des VfL Eintracht Hagen auf Bezuschussung der Kraft- und Athletiksportgeräte
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- SZS - Servicezentrum Sport
- Bearbeitung:
- Jessica Röhr
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Sport- und Freizeitausschuss
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Entscheidung
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15.11.2017
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Beschlussvorschlag
1) Der Sport- und Freizeitausschuss beschließt, den Antrag des VfL Eintracht Hagen auf Bezuschussung der Kraft- und Athletiksportgeräte abzulehnen.
2) Die Verwaltung wird beauftragt, einen Kraftraum zu planen, der so ausgestattet ist, dass dort leistungsorientiert trainiert werden kann.
Sachverhalt
Kurzfassung
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Begründung
Planmäßig gibt es 7 Krafträume in Hagener Sportstätten. Die Geräte im Kraftraum im Sportzentrum Helfe wurden bereits vor einigen Jahren demontiert und der Raum wird seitdem als Lagerraum genutzt.
Somit bestehen noch insgesamt 6 städtische Krafträume in Hagen:
- BSA Haspe
- BSA Emst
- Sporthalle Mittelstadt
- Karl-Adam-Halle
- Sporthalle Volmetal
- Kirchenbergstadion
Die Krafträume sind sehr unterschiedlich ausgestattet und in mehr oder weniger gutem Zustand.
Die Situation der Räume im Einzelnen:
- BSA Haspe
Der Raum ist 6,75 x 5,90 m groß.
Ausstattung:
Insgesamt 8 Geräte (Butterfly, 2 Ruderzüge, Beinpresse, Trizeps-Maschine, Ergometer, 2 Hantelbänke)
Zustand:
Ziemlich vollgestellter Raum, Geräte veralteter Technik in einem ausreichendem bis mangelhaftem Zustand.
Raum wird intensiv durch verschiedene Sportgruppen (Leichtathletik, Fußball) genutzt.
- BSA Emst
Der Raum ist 7,20 x 7,20 m groß.
Ausstattung:
Insgesamt 13 Geräte (div. Beinpressen, Butterfly, Rudergeräte, Trizeps-Maschine, Ergometer, div. Hantelbänke)
Zustand:
Geräte veralteter Technik in einem befriedigendem bis ausreichendem Zustand.
Raum wird recht intensiv durch verschiedene Sportgruppen (Fußball) genutzt.
- Sporthalle Mittelstadt (HA-Mitte)
Der Raum ist 16,15 x 7,30 m groß.
Ausstattung:
ca. 25 Spinning-Räder, div. Laufbänder, div. Crosstrainer (alles Eigentum VFL Eintracht Hagen),
div. Hantelbänke und Bein- und Armtrainings-Maschinen (Eigentum Cuno-Berufsschule II)
Vor einigen Jahren wurden die städtischen Geräte („Multifunktions-Würfel“, defekt) abgebaut und die Vereine/Schulen haben den Raum selbständig mit eigenen Geräten ausgestattet.
Der Kraftraum wird intensiv durch die Handballer des VFL Eintracht Hagen und Schüler der Cuno II genutzt.
- Karl-Adam-Halle (Vorhalle)
Der Raum ist 10,95 x 4,50 m groß.
Ausstattung:
Insgesamt 13 Geräte (2 „Multifunktions-Würfel“, 2 Crossfit, Ergometer, Hantelbank, Bauchtrainer)
Zustand:
Geräte veralteter Technik in einem befriedigendem bis ausreichendem Zustand.
Raum wird regelmäßig durch verschiedene Sportgruppen (u.a. Fußball) genutzt.
- Sporthalle Volmetal (Dahl)
Der Raum ist 10,50 x 5,00 m groß.
Ausstattung:
Insgesamt 10 Geräte (1 Sprossenwand, 1 „Multifunktions-Würfel“, 2 Crossfit, Laufband, Ergometer, Hantelbank)
Zustand:
Geräte veralteter Technik in einem befriedigendem bis ausreichendem Zustand.
Raum wird recht intensiv durch verschiedene Sportgruppen (u.a. Fußball) genutzt.
- Kirchenbergstadion (Hohenlimburg)
Der Raum ist 18,30 x 8,00 m groß.
Ausstattung:
Insgesamt 11 Geräte (3 Sprossenwände, Reckstange, 9 pneumatisch betriebene Geräte, div. Hantelbänke)
Zustand:
Geräte veralteter Technik in einem ausreichendem bis mangelhaftem Zustand.
Raum wird recht intensiv durch verschiedene Sportgruppen (Leichtathletik, Fußball) genutzt.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass keiner der o.g. Krafträume im jetzigen Zustand für ein effizientes Training von Leistungssportlern geeignet ist.
Selbst die Geräte, die sich noch in einem teilweise guten Zustand befinden, sind nicht auf dem Stand der neueren Technik für Fitness- und Kraftgeräte.
Es wäre daher ratsam, zumindest einen dieser Krafträume so zu ertüchtigen, dass dort auch nach neueren Anforderungen angemessenes Kraft- und Fitness-Training möglich ist. Empfohlen wird hierfür der Kraftraum im Kirchenbergstadion in Hohenlimburg, weil dieser größenmäßig die besten Voraussetzungen bietet und zudem während der Betriebszeiten durchgehend Personal in der Sportanlage ist.
Wie schon in vergangenen Jahren sollte erneut versucht werden, bei gewerblichen Fitness-Studios „ausgemusterte“ Geräte erwerben zu können, da ein Neukauf dieser Geräte den städtischen Haushalt sicher zu sehr belasten würde.
