Vorschlag zur Tagesordnung - 0935/2017

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird beauftragt einen Sachstandsbericht vorzulegen und

folgende Fragen zu klären:

 

-          Welche Chancen und Möglichkeiten eröffnen sich durch die neuesten Angebote für Hagens Gewerbegebiete und andere unterversorgte Bereiche?

-          Welche Schritte wurden bereits unternommen?

-          Welche künftigen Schritte werden erwogen bzw. sind geplant?

-          Breitbandkataster(-karten) für Hagen

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

Entfällt.

 

Begründung

Durch einen Beitrag des Internetportals heise.de vom 09.10.2017 wird deutlich, dass die Deutsche Telekom inzwischen die Bedeutung von Gewerbegebieten und mittelständischen Unternehmen beim Breitbandausbau erkannt hat und höher einschätzt als noch vor zwei Jahren. In zwanzig Gewerbegebieten in 14 deutschen Städten will sie „ab sofort“ rund 300 Kilometer neue Glasfaser verlegen.[[]1] Damit vollzieht die Telekom auch einen Strategiewechsel weg von Kupfer- hin zur Glasfaserkabel.

 

In der ersten Ausbauwelle werden Unternehmen in den Orten Bremen, Dresden, Düsseldorf, Grafschaft, Ismaning, Oyten, Landsberg, Lüdinghausen, Neuhausen, Neunkirchen, Nürnberg, Rödermark, Wittlich und Würzburg angesprochen. Voraussetzung soll sein, „dass 30 % der Unternehmen im Gewerbegebiet bis zum 30.11.2017 einen Vertrag über einen Glasfaser-Anschluss mit der Telekom abschließen.“ Unternehmen, die dieses Angebot annehmen sollen keine Zusatzkosten für die Verlegung der Glasfaserleitung bis zur Teilnehmeranschlussdose entstehen.[ []2] 

Die angebotene Leistung beginnt bei asymmetrischen Geschäftskundenanschlüssen von 100 MBit/s Upload-Geschwindigkeit und 200 MBit/s in Download-Richtung und reicht bis zu einer symmetrischen Verbindung mit 1 GBit/s. Die Kosten werden allerdings nur auf Anfrage mitgeteilt.

Um die Verlegung der Glasfaseranschlüsse zu beschleunigen, wird die Telekom auch auf Mikrotrenching zurückgreifen. Dabei werden durch eine Maschine Kabelkanäle in Straßen gefräst statt komplette Baugruben auszuheben. Das senkt die Kosten und beschleunigt den Ausbau. Bis Ende 2018 beabsichtigt der Bonner Konzern deutschlandweit insgesamt 100 Gewerbegebiete mit hohen Bandbreiten zu versorgen.

Im September 2017 hatte das Unternehmen Vodafone bereits seine Gigabit-Offensive angekündigt und 13,7 Millionen neue Anschlüsse in Aussicht gestellt.[[]3] Die Initiative "GigaGewerbe" richtet sich mit ihrem Glasfaser-Angebot an rund 100.000 Unternehmen. Vodafone „will dabei sowohl in den Städten als auch auf dem Land mit Gewerbeparks kooperieren.“[[]4] Voraussetzung bei Vodafone ist aber, dass „sich mindestens 40 Prozent der Unternehmen in einem Business-Park“ für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden.

Mit dem Angebot "GigaKabel" will Vodafone bis zum Jahr 2021 12,6 Millionen Haushalten mittels Technologie-Mix aus Glasfaser und Koaxialkabel Gigabit-Geschwindigkeit anbieten können. Per Full-Duplex-Technologie sollen später sogar Spitzengeschwindigkeiten von zehn Gigabit möglich werden. Darüber hinaus hat Vodafone die Initiative "GigaGemeinde" gestartet. Dabei setzt der Konzern auf ein Kooperationsmodell mit den Kommunen, um im ländlichen Raum auszubauen und zu investieren.

 


[[][1] siehe Stefan Krempl: „Telekom beginnt Glasfaserausbau in 20 Gewerbegebieten“, aufgerufen unter BLOCKEDheise[.]de/newsticker/meldung/Telekom-beginnt-Glasfaserausbau-in-20-Gewerbegebieten-3853026[.]htmlBLOCKED am 10.10.2017, 09:09 Uhr, Hannover, Stand: 09.10.2017, 15:14 Uhr.

[ [][2] Angaben, siehe Deutsche Telekom: „Vollg(l)as – Mehr Bandbreite mehr Möglichkeiten“, aufgerufen unter BLOCKEDgeschaeftskunden[.]telekom[.]de/386348?wt_mc=alias_1599_vollglasBLOCKED am 10.10.2017, 09:19 Uhr, Bonn, Stand: keine Angabe (Bildschirmfoto im Anhang).

[[][3] siehe dpa / Daniel Berger: „Vodafone kündigt Gigabit-Offensive an: 13,7 Millionen neue Anschlüsse“, aufgerufen unter BLOCKEDheise[.]de/newsticker/meldung/Vodafone-kuendigt-Gigabit-Offensive-an-13-7-Millionen-neue-Anschluesse-3826686[.]htmlBLOCKED am 10.10.2017, 10:10 Uhr, Hannover, Stand: 11.09.2017, 14:18 Uhr, überarbeitet am 12.09.2017.

[[][4] siehe ebenda.

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Anlagen

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Beschlüsse

Erweitern

14.11.2017 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen