Beschlussvorlage - 1028/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Ferienfreizeitmaßnahmen des Fachbereiches Jugend & Soziales
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Manuela Osbahr
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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14.12.2005
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Beschlussvorschlag
1.
Der
Jugendhilfeausschuss stimmt den Vorbereitungen der Ferienfreizeiten 2006 zu.
2.
Der
Jugendhilfeausschuss stimmt gemäß § 6 Abs. 3.7 der Satzung für das Jugendamt
vom 24.02.1994 der Vergabe von Lieferungen und Leistungen für die Abwicklung
der geplanten Ferienmaßnahmen für 2006 zu.
Sachverhalt
Die Planungen der Ferienfreizeiten 2006 des Fachbereiches Jugend und
Soziales werden vorgestellt. Für das Jahr 2006 sind 6 Ferienfreizeiten mit 208
Teilnehmerplätzen vorgesehen. Der städtische Zuschuss für die Ferienfreizeiten
beträgt unverändert 19.200 €. Die Mittel stehen im Rahmen des Kontraktes
für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.
Gemäß der Satzung für das Jugendamt der Stadt Hagen beschließt der
Jugendhilfeausschuss über die Vergabe der Lieferungen und Leistungen für die
Ferienfreizeiten.
Gesetzliche Grundlage
Gemäß § 11 des Kinder – und Jugendhilfegesetzes sind
jungen Menschen die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der
Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Der Gesetzgeber nennt in diesem
Zusammenhang ausdrücklich Kinder – und Jugenderholungsmaßnahmen als einen
der Schwerpunkte der Jugendarbeit, dem u.a. die Träger der öffentlichen
Jugendhilfe verpflichtet sind.
Mit dem Fahrtenprogramm 2006 legt der Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Hagen nunmehr zum 59. Mal ein entsprechendes Angebot an Kinder – und Jugendfreizeiten vor.
Pädagogische Aufgabenstellung
Freizeiten in der Gruppe der Gleichaltrigen haben einen hohen pädagogischen Wert und sind ein Feld des sozialen Lernens.
Wichtige Inhalte sind u.a.
· Integration von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichsten Lebensumständen
· Soziales Lernen ( Leben in der Gemeinschaft )
· Gruppenerlebnis mit Gleichaltrigen
· Ausgleich zu den Belastungen in der Schule / Ausbildung ( Erholung, Vergnügen )
· Erlebniswert ( Natur, Sport, Abenteuer u.s.w. )
Ehrenamtliches Engagement
Angesichts des Kostendrucks ist die Durchführung der Ferienfreizeiten nur durch den Einsatz von gewissenhaften, verantwortungsbewussten und engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern möglich. Der Fachbereich Jugend und Soziales kann zur Durchführung der Maßnahmen auf einen Stamm von ca. 50 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zurückgreifen, die auf einen erheblichen Teil ihrer persönlichen Freizeit und ihres Urlaubs verzichten. Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen gewährleisten eine Qualifizierung der Betreuer in pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Themenstellungen.
Auch für 2006 werden die im Durchschnitt aus 35 Kindern bzw. Jugendlichen bestehenden Freizeitgruppen des Fachbereiches Jugend und Soziales zumeist von zwei weiblichen und zwei männlichen Betreuern begleitet.
Pro Tag erhält jeder Betreuer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 Euro.
Teilnehmerstruktur bei den städtischen Ferienfreizeiten
Insbesondere der sozialen Ausrichtung der Freizeiten wird in hohem Maße Rechnung getragen. Ca. 30 % der Teilnehmer stammten 2005 aus Familien die von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld bzw. geringem Einkommen leben. Darüber hinaus stammen viele der Teilnehmer nach wie vor aus kinderreichen Familien, Ein – Elternteil Familien oder Kinderheimen.
Nachfrage und Bedarfssituation
2005 war nach Abschluss der Fahrten eine Auslastung von 94 % zu verzeichnen. In der Planung für 2005 waren 211 Plätze in insgesamt sechs Freizeiten vorgesehen. Davon haben tatsächlich 199 Teilnehmer an den Fahrten teilgenommen. Erstmalig wurde in der Altersgruppe 14 – 16 Jahre eine Fahrt angeboten. Die Fahrt nach Binz / Rügen wurde seitens der Eltern und Teilnehmer sehr gut angenommen. Preislich und hinsichtlich der Altersstruktur bietet sich die Fahrt als gute Alternative zu der “ Auslandsfahrt ” an.
Aus diesem Grund wird die Altersgruppe auch 2006 mit einer Fahrt berücksichtigt werden.
Die Finanzierung der städtischen Ferienfreizeiten erfolgt überwiegend aus Teilnehmer-beiträgen. Weiterhin ist der Bedarf und die Nachfrage zu den Freizeiten vorhanden. Viele der Eltern haben aber hinsichtlich der Finanzierung einer Fahrt weiterhin große Probleme. Knapp 1/3 der Zahlungspflichtigen haben einen Zuschuss zu den Teilnehmerbeiträgen bekommen. Eine Erhöhung der Fahrtkosten kommt daher für 2006 nur in der Auslandsfahrt nach Spanien in Betracht.
Fahrtenprogramm 2006
1. Bispingen
/ Lüneburger Heide
Altersgruppe: 8 – 11 Jahre
Gruppengröße 35 Teilnehmer
Zeitraum: 17.07. – 31.07.2006
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 350,00 €
Gesamtkosten: 16.020,00 €
2. Cuxhaven
/ Nordsee
Altersgruppe: 11 – 13 Jahre
Gruppengröße: 35 Teilnehmer
Zeitraum: 26.06. – 10.07.2006
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 350,00 €
Gesamtkosten: 15.364,00 €
3. Neuharlingersiel
/ Nordsee
Altersgruppe: 12 – 15 Jahre
Gruppengröße: 28 Teilnehmer
Zeitraum: 18.07. – 01.08.2006
Unterbringung: Privates Selbstversorgerhaus
Teilnehmerbeitrag: 350,00 €
Gesamtkosten: 10.828,00 €
4. Sylt
/ Hörnum
Altersgruppe: 13 – 15 Jahre
Gruppengröße: 35 Teilnehmer
Zeitraum: 15.07. – 29.07.2006
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 360,00 €
Gesamtkosten: 15.332,00 €
5. Zingst
/ Ostsee
Altersgruppe: 14 – 16 Jahre
Gruppengröße: 35 Teilnehmer
Zeitraum: 26.06. – 10.07.2006
Unterbringung: Jugendherberge
Teilnehmerbeitrag: 370,00 €
Gesamtkosten: 17.779,00 €
6. Canet
de Mar / Spanien
Altersgruppe: ab 15 Jahre
Gruppengröße: 40 (bis max. 45) Teilnehmer
Zeitraum: 06.07. – 20.07.2006
Unterbringung: Hostal
Teilnehmerbeitrag: 520,00 €
Gesamtkosten: 24.527,00 €
Zuschussneutral ist bei entsprechendem Bedarf eine Erhöhung der Teilnehmer auf 45 Plätze möglich.
Auswirkungen
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Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen. |
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Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in diesem Fall bitte
löschen! |
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1. Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
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Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
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X |
Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
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Vertragliche Bindung |
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Fiskalische Bindung |
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Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige |
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Dienstvereinbarung mit dem GPR |
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Ohne Bindung |
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Erläuterungen: |
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2. Allgemeine Angaben |
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X |
Bereits laufende Maßnahme |
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X |
des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Neue Maßnahme |
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des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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X |
Ausgaben |
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Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch Ausgaben in den
Folgejahren |
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X |
Es entstehen Ausgaben |
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X |
einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr |
2006 |
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jährlich wiederkehrende Ausgaben |
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periodisch wiederkehrende Ausgaben in den Jahren |
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3. Mittelbedarf |
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X |
Einnahmen |
98.000 |
EUR |
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X |
Sachkosten |
117.200 |
EUR |
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Personalkosten |
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EUR |
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Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben
verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Einnahmen: |
2006 |
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451025100007 |
98.000 |
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Ausgaben: |
2006 |
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451076200008 |
117.200 |
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Eigenanteil: |
19.200 |
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Wird durch 20 ausgefüllt
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Die Finanzierung der Maßnahme wird den im
Haushaltssicherungskonzept festgesetzten |
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Haushaltsausgleich langfristig nicht gefährden |
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Die Finanzierung der Maßnahme wird den Fehlbedarf im
Verwaltungshaushalt in den nächsten |
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Jahren um folgende Beträge erhöhen und damit das Zieljahr für
den Haushaltsausgleich gefährden: |
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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