Beschlussvorlage - 1028/2005

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

1.      Der Jugendhilfeausschuss stimmt den Vorbereitungen der Ferienfreizeiten 2006 zu.

2.      Der Jugendhilfeausschuss stimmt gemäß § 6 Abs. 3.7 der Satzung für das Jugendamt vom 24.02.1994 der Vergabe von Lieferungen und Leistungen für die Abwicklung der geplanten Ferienmaßnahmen für 2006 zu.

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Sachverhalt

 

Die Planungen der Ferienfreizeiten 2006 des Fachbereiches Jugend und Soziales werden vorgestellt. Für das Jahr 2006 sind 6 Ferienfreizeiten mit 208 Teilnehmerplätzen vorgesehen. Der städtische Zuschuss für die Ferienfreizeiten beträgt unverändert 19.200 €. Die Mittel stehen im Rahmen des Kontraktes für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung.

Gemäß der Satzung für das Jugendamt der Stadt Hagen beschließt der Jugendhilfeausschuss über die Vergabe der Lieferungen und Leistungen für die Ferienfreizeiten.


 

Gesetzliche Grundlage

 

 
Gemäß § 11 des Kinder – und Jugendhilfegesetzes sind jungen Menschen die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Der Gesetzgeber nennt in diesem Zusammenhang ausdrücklich Kinder – und Jugenderholungsmaßnahmen als einen der Schwerpunkte der Jugendarbeit, dem u.a. die Träger der öffentlichen Jugendhilfe verpflichtet sind.

 

Mit dem Fahrtenprogramm 2006 legt der Fachbereich Jugend & Soziales der Stadt Hagen nunmehr zum 59. Mal ein entsprechendes Angebot an Kinder – und Jugendfreizeiten vor.

 

 

Pädagogische Aufgabenstellung

 

Freizeiten in der Gruppe der Gleichaltrigen haben einen hohen pädagogischen Wert und sind ein Feld des sozialen Lernens.

Wichtige Inhalte sind u.a.

·        Integration von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichsten Lebensumständen

·        Soziales Lernen ( Leben in der Gemeinschaft )

·        Gruppenerlebnis mit Gleichaltrigen

·        Ausgleich zu den Belastungen in der Schule / Ausbildung ( Erholung, Vergnügen )

·        Erlebniswert ( Natur, Sport, Abenteuer u.s.w. )

 

 

Ehrenamtliches Engagement

 

Angesichts des Kostendrucks ist die Durchführung der Ferienfreizeiten nur durch den Einsatz von gewissenhaften, verantwortungsbewussten und engagierten ehrenamtlichen Mitarbeitern möglich. Der Fachbereich Jugend und Soziales kann zur Durchführung der Maßnahmen auf einen Stamm von ca. 50 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zurückgreifen, die auf einen erheblichen Teil ihrer persönlichen Freizeit und ihres Urlaubs verzichten. Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen gewährleisten eine Qualifizierung der Betreuer in pädagogischen, rechtlichen und organisatorischen Themenstellungen.

 

Auch für 2006 werden die im Durchschnitt aus 35 Kindern bzw. Jugendlichen bestehenden Freizeitgruppen des Fachbereiches Jugend und Soziales zumeist von zwei weiblichen und zwei männlichen Betreuern begleitet.

Pro Tag erhält jeder Betreuer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 Euro.

 

Teilnehmerstruktur bei den städtischen Ferienfreizeiten

 

Insbesondere der sozialen Ausrichtung der Freizeiten wird in hohem Maße Rechnung getragen. Ca. 30 % der Teilnehmer stammten 2005 aus Familien die von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld bzw. geringem Einkommen leben. Darüber hinaus stammen viele der Teilnehmer nach wie vor aus kinderreichen Familien, Ein – Elternteil Familien oder Kinderheimen.

 

 

Nachfrage und Bedarfssituation

 

2005 war nach Abschluss der Fahrten eine Auslastung von 94 % zu verzeichnen. In der Planung für 2005 waren 211 Plätze in insgesamt sechs Freizeiten vorgesehen. Davon haben tatsächlich 199 Teilnehmer an den Fahrten teilgenommen. Erstmalig wurde in der Altersgruppe 14 – 16 Jahre eine Fahrt angeboten. Die Fahrt nach Binz / Rügen wurde seitens der Eltern und Teilnehmer sehr gut angenommen. Preislich und hinsichtlich der Altersstruktur bietet sich die Fahrt als gute Alternative zu der “ Auslandsfahrt ” an.

Aus diesem Grund wird die Altersgruppe auch 2006 mit einer Fahrt berücksichtigt werden.

 

Die Finanzierung der städtischen Ferienfreizeiten erfolgt überwiegend aus Teilnehmer-beiträgen. Weiterhin ist der Bedarf und die Nachfrage zu den Freizeiten vorhanden. Viele der Eltern haben aber hinsichtlich der Finanzierung einer Fahrt weiterhin große Probleme. Knapp 1/3 der Zahlungspflichtigen haben einen Zuschuss zu den Teilnehmerbeiträgen bekommen. Eine Erhöhung der Fahrtkosten kommt daher für 2006 nur in der Auslandsfahrt nach Spanien in Betracht.

 

Fahrtenprogramm 2006

 

1.      Bispingen / Lüneburger Heide

Altersgruppe:             8 – 11 Jahre

Gruppengröße                       35 Teilnehmer

Zeitraum:                                17.07. – 31.07.2006

Unterbringung:                       Jugendherberge

Teilnehmerbeitrag:                350,00 €

Gesamtkosten:                      16.020,00 €

 

 


2.      Cuxhaven / Nordsee

Altersgruppe:             11 – 13 Jahre

Gruppengröße:                      35 Teilnehmer

Zeitraum:                                26.06. – 10.07.2006

Unterbringung:                       Jugendherberge

Teilnehmerbeitrag:                350,00 €

Gesamtkosten:                      15.364,00 €

 

3.      Neuharlingersiel / Nordsee

Altersgruppe:             12 – 15 Jahre

Gruppengröße:                      28 Teilnehmer

Zeitraum:                                18.07. – 01.08.2006

Unterbringung:                       Privates Selbstversorgerhaus

Teilnehmerbeitrag:                350,00 €

Gesamtkosten:                      10.828,00 €

 

4.      Sylt / Hörnum

Altersgruppe:             13 – 15 Jahre

Gruppengröße:                      35 Teilnehmer

Zeitraum:                                15.07. – 29.07.2006

Unterbringung:                       Jugendherberge

Teilnehmerbeitrag:                360,00 €

Gesamtkosten:                      15.332,00 €

 

5.      Zingst / Ostsee

Altersgruppe:             14 – 16 Jahre

Gruppengröße:                      35 Teilnehmer

Zeitraum:                                26.06. – 10.07.2006

Unterbringung:                       Jugendherberge

Teilnehmerbeitrag:                370,00 €

Gesamtkosten:                      17.779,00 €

 

 


6.      Canet de Mar / Spanien

Altersgruppe:             ab 15 Jahre

Gruppengröße:                      40 (bis max. 45) Teilnehmer

Zeitraum:                                06.07. – 20.07.2006

Unterbringung:                       Hostal

Teilnehmerbeitrag:                520,00 €

Gesamtkosten:                      24.527,00 €

 

 

Zuschussneutral ist bei entsprechendem Bedarf eine Erhöhung der Teilnehmer auf 45 Plätze möglich.

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Auswirkungen

 

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

 Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in diesem Fall bitte löschen!

 

1. Rechtscharakter

 

 Auftragsangelegenheit

 

 Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung

 

 Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung

X

 Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe

 

 Vertragliche Bindung

 

 Fiskalische Bindung

 

 Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige

 

 Dienstvereinbarung mit dem GPR

 

 Ohne Bindung

Erläuterungen:

     

 

2. Allgemeine Angaben

X

 Bereits laufende Maßnahme

 

X

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

 

 Neue Maßnahme

 

 

 des Verwaltungshaushaltes

 

 

 des Vermögenshaushaltes

 

 

 eines Wirtschaftsplanes

X

 Ausgaben

 

 

 Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch Ausgaben in den Folgejahren

 

X

 Es entstehen Ausgaben

 

 

X

 einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr

2006

 

 

 

 

 jährlich wiederkehrende Ausgaben

 

 

 

 periodisch wiederkehrende Ausgaben in den Jahren

     

 


 

3. Mittelbedarf

X

 Einnahmen

98.000

 EUR

X

 Sachkosten

117.200

 EUR

 

 Personalkosten

     

 EUR

 

Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:

HH-Stelle/Position

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

Einnahmen:

2006

    

    

    

    

451025100007

98.000

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Ausgaben:

2006

    

    

    

    

451076200008

117.200

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

Eigenanteil:

19.200

     

     

     

     

 

 

 

Wird durch 20 ausgefüllt

 

 

 Die Finanzierung der Maßnahme wird den im Haushaltssicherungskonzept festgesetzten

 

 

 Haushaltsausgleich langfristig nicht gefährden

 

 

 Die Finanzierung der Maßnahme wird den Fehlbedarf im Verwaltungshaushalt in den nächsten

 

 

 Jahren um folgende Beträge erhöhen und damit das Zieljahr für den Haushaltsausgleich gefährden:

 

 

Lfd. HH-Jahr

Folgejahr 1

Folgejahr 2

Folgejahr 3

Folgejahr 4

 

 

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

 

 

     

     

     

     

     

 

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Beschlüsse

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14.12.2005 - Jugendhilfeausschuss - ungeändert beschlossen