Beschlussvorlage - 0601-1/2017
Grunddaten
- Betreff:
-
Stellungnahme der Verwaltung -Fortschreibung des kommunalen Altenberichtes aus dem Jahr 2000Vorschlag der SPD-Fraktion
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Martina Gleiß
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Ausschuss für Soziales, Integration und Demographie
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Entscheidung
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26.09.2017
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Sachverhalt
Kurzfassung
Entfällt
Begründung
Die Fortschreibung des Altenplanes ist für die Jahre 2017 und 2018 in folgenden Teilplänen vorgesehen:
Lebenslanges Leben im Quartier
Teil 1 Moderne, offene Seniorenarbeit in Hagen
Altenhilfe ist gem. § 71 SGB XII eine Aufgabe der Kommunen.
Im Unterschied zu sonstigen Sozialhilfeansprüchen gab und gibt es für die allgemeine Altenhilfe jedoch keinen exakt definierten Rechtsanspruch und keine Bedürftigkeitsprüfung; gesetzgeberisch bleibt „Altenhilfe“ Programmsatz und seine Ausgestaltung bleibt den Kommunen überlassen. Im Rahmen der Altenhilfe beteiligt sich die Stadt Hagen an der Finanzierung der Begegnungsstätten.
Begegnungsstätten sind ein wichtiger Pfeiler für ein lebenslanges Leben im Quartier. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird durch die Angebote der Begegnungsstätten gesichert und gefördert. Sie haben neben dem gesellschaftlichen Nutzen eine hohe präventive Funktion, denn sie wirken schon im Vorfeld Isolation und Vereinsamung entgegen.
Ziel des Projektes:
Die Begegnungsstätten in Hagen sollen im Sinne einer modernen offenen Seniorenarbeit zukunftsfähig gemacht werden. Seniorenarbeit sollte aus Sicht der Sozialplanung gemeinwesenorientiert sein, Partizipation und Engagement fördern und Bildungsangebote, Kulturarbeit und Prävention beinhalten.
In Zusammenarbeit mit den Trägern sollen für Hagen die Ziele im Einzelnen festgelegt, und Qualitätskriterien und eine Musterkonzeption erarbeitet werden. Qualitätskriterien könnten zum Beispiel sein: Öffentlichkeitsarbeit, Teilhabe, kostenloser Besuch, Barrierefreiheit, Information, Kommunikation.
Lebenslanges Leben im Quartier
Teil 2 Die Lebenssituation in den Quartieren
Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben zu können. Dies bedingt jedoch ausreichende und zukunftsfähige Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen. Dabei gilt es, dem neuen Bild des Alterns Rechnung zu tragen, denn viele Menschen der Generation 60+ sind gesund und aktiv und sozial integriert. Aber auch diejenigen, die krank, hilfebedürftig und einsam sind, müssen bedarfs- und bedürfnisgerechte Infrastukturen im Quartier vorfinden.
Vorgehen:
Die vorliegenden statistischen Zahlen und Informationen werden zusammengetragen und präsentiert. Anhand dieser Informationen wird ein Blick auf die Situation in Hagen geworfen. In Projekten sollen drei der 23 Sozialräume in drei verschiedenen Stadtbezirken näher betrachtet werden. Themen werden sein:
Versorgung in den Quartieren (Nahversorgung, Gesundheitsangebote, Bildungs- und Freizeitangebote)
Barrierefreiheit
Mobilität
Wohnangebote
Bürgerschaftliches Engagement.
Im Gespräch mit den Bürgern und mithilfe von Fragebögen soll die Situation in den Projektquartieren betrachtet werden. Defizite sollen aufgezeigt werden. Dort, wo es möglich ist, sollen Lösungsvorschläge erarbeitet und an die Politik herangetragen werden.
Eine Ausweitung auf weitere Sozialräume ist angedacht.
