Mitteilung - 0142/2017

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Die Bronzeplastik „Vegetative Form“ des Bildhauers Bernhard Heiliger wird im Foyer vor dem Ratssaal aufgestellt.

 

Begründung

 

In der Sammlung des Osthaus Museums Hagen befindet sich folgende Bronzeplastik:

 

Bernhard Heiliger

Vegetative Form

1958

Bronze

Höhe 196 cm, Breite 68,5 x 61 cm

Inv. Nr. K 1764

Vers.wert: 30.000,- €

 

2007 wurde die o.g. Plastik nach Beschluss der BV-Mitte im Rahmen der damals geplanten Skulpturenallee Bahnhofstraße aufgestellt.

Fünf Jahre später, im Juni 2012, wurde die Plastik durch Vandalismus zerstört. Es wurde Strafanzeige gestellt, die Täter konnten jedoch nicht ermittelt werden. Da Kunstwerke im öffentlichen Raum nicht versichert sind, konnte der Schaden nicht über eine Versicherung reguliert werden. Das Werk ist mit 30.000,- Euro bewertet.

 

Der Schadensfall war insofern tragisch, da Bernhard Heiliger (1915-1995) zu den wichtigsten Bildhauern der europäischen Nachkriegsmoderne zählt und sein Werk daher im Rahmen der Sammlung des Osthaus Museums von Bedeutung ist. Heiliger erhielt zahlreiche Auszeichnungen und seine Skulpturen befinden sich heute sowohl in renommierten deutschen als auch in internationalen Sammlungen, in Staatsgebäuden und im öffentlichen Raum. Die Plastik „Vegetative Form“ von 1958 gehört in die erste Werkgruppe und steht zentral im frühen Schaffen von Heiliger.

 

Die Restaurierung der Plastik wurde im Jahr 2016 durch einen auf die Restaurierung von hochkarätigen Kunstwerken spezialisierten Fachbetrieb, die Hagener Kunstschmiede Zyche durchgeführt, aus Mittel für Restaurierung im Fachbereich 49.

 

Nach einer längeren Phase der Überlegungen und Gespräche bezüglich der Aufstellung der wertvollen Bronzeplastik von Bernhard Heiliger konnte eine Lösung gefunden werden. Einerseits soll die Plastik vor Diebstahl und Vandalismus geschützt sein, andererseits dennoch im öffentlichen Raum Beachtung finden. Insofern gab es die Überlegung, ob sie im Bereich des Rathauses ihren Platz finden könnte.

 

Aus dem Büro des Oberbürgermeisters kam der Vorschlag, im Foyer vor dem Ratssaal einen Aufstellungsort zu suchen. Bei einem Ortstermin Anfang Februar 2017 konnte ein adäquater Standort gefunden werden: die Plastik kann im Winkel zwischen den Sitzgruppen platziert werden. An dieser Stelle steht bisher eine künstliche Palme, diese wird versetzt. Die Sitzgruppen werden entsprechend verrückt.

 

An diesem Ort kann die Plastik nicht nur im Foyer gesehen werden, sondern ist auch von außen durch die Fensterfront gut sichtbar, so dass sie in den öffentlichen Raum hineinwirkt.

 

Einen Versicherungsschutz besitzt die Plastik an diesem Aufstellungsort nicht.

 

Passend zur Plastik soll auch die Auswahl eines Kunstwerkes für die Wand daneben erfolgen, wo bisher ein Gemälde der Hasper Hütte hängt, dessen Dimensionen dann nicht mehr passen. Nun kann dort ein Bronzerelief von Eva Niestrath-Berger (1914-1993) gehängt werden, einer bedeutenden Hagener Bildhauerin, das stilistisch sehr gut mit der Bronzeplastik harmoniert.

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

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Beschlüsse

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21.03.2017 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte