Beschlussvorlage - 0561/2016
Grunddaten
- Betreff:
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Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 - (IGA Metropole Ruhr 2027), Gleichlautender Beschlussvorschlag (RVR, Kreise, Kommunen) für die Bewerbung zur Ausrichtung der IGA Metropole Ruhr 2027
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Stephanie Roth
- Beteiligt:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung; FB69 - Umweltamt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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23.06.2016
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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28.06.2016
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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30.06.2016
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Beschlussvorschlag
Der Rat der Stadt Hagen
- nimmt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Ausrichtung der Internationalen Garten-Ausstellung Metropole Ruhr 2027 (siehe Anlage) zur Kenntnis,
- begrüßt den Beschluss der Verbandsversammlung des RVR am 11.03.2016, die Verwaltung des RVR zu beauftragen, die Bewerbung zur IGA Metropole Ruhr 2027 auf Grundlage der Machbarkeitsstudie zu erarbeiten und bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) einzureichen,
- stimmt vorbehaltlich der Klärung der finanziellen Voraussetzungen zu, dass sich die Stadt Hagen nach erfolgreicher Bewerbung an der weiteren Qualifizierung der Zukunfts- und Präsentationsstandorte der IGA Metropole Ruhr 2027 beteiligt.
Als Voraussetzung dafür wird die Verwaltung des RVR beauftragt, nach erfolgreicher Bewerbung, gemeinsam mit den jeweiligen Kreisen / Kommunen die Zukunftsstandorte und weitere Präsentationsstandorte der IGA Metropole Ruhr 2027 weiter zu qualifizieren. Dazu dienen u.a. Wettbewerbe und zu entwickelnde Masterpläne, die Inhalte sowie Kosten - bezogen auf einzelne Haushaltsjahre und Standorte - darlegen. Als Rahmen dafür dienen die Finanzdarlegungen der Machbarkeitsstudie. Dafür sind in den jeweiligen Kreisen / Kommunen Umsetzungsbeschlüsse zu treffen.
Neben den Zukunftsstandorten ist der Einbeziehung der Gärten und Parks der jeweiligen Kreise / Kommunen sowie besonderer landschaftlicher Gegebenheiten (z. B. Ruhrtal) in der Zusammenarbeit mit den Verbandsmitgliedern großes Gewicht zu verleihen. Dieses gilt auch für die Einbindung und Beteiligung der Wirtschaft z. B. mit Investitionsprojekten etc. Die Verbandsversammlung ist in die Entscheidungsabläufe mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und den Zukunftsstandorten einzubinden.
Die Verwaltung der Stadt Hagen wird beauftragt sich an den entsprechenden interkommunalen Arbeitskreisen mit dem Ziel zu beteiligen, die Freiraumentwicklung an Harkort- und Hengsteysee sowie die Hagener Gärten und Parks und deren Präsentation in die Gesamtpräsentation der IGA Metropole Ruhr 2027 einzubringen. Die Ausschüsse und der Rat werden über die weitere Entwicklung fortlaufend informiert.
Alle weiteren Schritte zur Qualifizierung der IGA Metropole Ruhr 2027, der Einsatz von Personal und eine entsprechende Finanzplanung inklusive eines Finanzierungskonzeptes ist den Gremien gesondert zur Beschlussfassung vorzulegen.
Sachverhalt
Kurzfassung
Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat durch die Verbandsversammlung als Ruhrparlament am 11.03.2016 beschlossen bei der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), eine Bewerbung der Metropole Ruhr zur Ausrichtung einer Internationalen Gartenausstellung - der IGA Metropole Ruhr 2027 - einzureichen. Diese Grundsatzbeschlussfassung, die durch alle Mitgliedskörperschaften des RVR gefasst wird, soll die Entscheidung des Ruhrparlamentes untermauern.
Begründung
Sachverhalt:
Die RVR–Verbandsversammlung als Ruhrparlament hat am 11.10.2013 auf der Grundlage der Informationsbroschüre „Wie wollen wir morgen LEBEN? - IGA 2027 – Internationale Garten-Ausstellung Metropole Ruhr“ einstimmig beschlossen, die Verwaltung des RVR zu beauftragen, für dieses Projekt eine Machbarkeitsstudie erarbeiten zu lassen.
Ausgangspunkt des Projektes ‚IGA Metropole Ruhr 2027‘ war ein Kongress zum Emscher Landschaftspark im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es zum Thema Gartenschauen bisher Landes- und Bundesgartenschauen in einzelnen Städten im Ruhrgebiet gab, aber keine Internationale Gartenausstellung. Diese findet in Deutschland alle 10 Jahre statt; der Termin in 2027 ist derzeit noch vakant. Die vom RVR beauftragte Machbarkeitsstudie, erarbeitet durch das Büro SINAl (Bürogemeinschaft u.a. mit Scheuvens/Wachten, Dortmund und IMORDE/ Münster), kommt zu dem Ergebnis, dass die IGA Metropole Ruhr 2027 realisierbar ist. Diese Studie diente als Grundlage für eine Beschlussfassung durch die Verbandsversammlung des RVR am 11.03.2016 für eine Bewerbung der Metropole Ruhr zur Ausrichtung der IGA Metropole Ruhr 2027. Grundsatzbeschlussfassungen durch alle Mitgliedskörperschaften des RVR sollen die Entscheidung des Ruhrparlamentes untermauern.
Gespräche mit der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), die das Label vergibt, haben stattgefunden. Der Vorschlag in der Metropole Ruhr eine IGA durchzuführen, fand bei den Vertretern der DBG großes Interesse. Der RVR wurde durch die DBG ermutigt, die entsprechenden Vorarbeiten in Form einer Machbarkeitsstudie zu erarbeiten. Beim RVR wurde eine RVR-interne IGA Arbeitsgruppe etabliert.
Das Ruhrgebiet könnte mit einer IGA 2027 zeigen, welche individuellen sowie allgemeingültigen und damit übertragbaren Antworten es in seinem räumlichen Kontext der dezentralen postindustriellen Metropolregion gefunden hat und welche zukunftsträchtigen und visionären Ideen entwickelt werden können. Darüber hinaus können beispielhafte Lösungen aus anderen Teilen der Welt während der IGA 2027 ausgestellt und einem breiten Publikum vermittelt werden. So kann die IGA Metropole Ruhr 2027 zum Schauplatz für innovative Lösungen globaler Fragen werden und damit internationale Relevanz erlangen. Ähnlich wie bei der IBA Emscherpark zeigt sich die Metropole Ruhr als Vorreiter für die Beantwortung wichtiger Zukunftsfragen im Kontext von Stadt- und Freiraumplanung, Wirtschaftsentwicklung und bürgerschaftlicher Beteiligung.
Mit international und regional ausgerichteten Formaten (wie z. B. IBA Emscherpark (1989 bis 1999), Kulturhauptstadt RUHR.2010, Klimametropole Ruhr 2022, lnnovation-City 2020) hat die Metropole Ruhr ihren Anspruch als internationaler Gastgeber in der Vergangenheit bereits bewiesen. Diese waren und sind wegweisende Entwicklungsträger der Metropolregion Ruhr und Beweise des „Wandels durch Kultur“. Durch eine IGA Metropole Ruhr 2027 würde zum Thema Wandel der Landschaft diese Entwicklung fortgesetzt.
Im Rahmen der IBA Emscherpark und der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 realisierte die Region wegweisende Projekte, die zu dauerhaft lebendigen Orten wurden. Dadurch wurde die eigene Identität gekräftigt und die Region deutschland- und europaweit sowie international neu wahrgenommen. Mit der IGA Metropole Ruhr 2027 würde erneut ein unvergessliches Gemeinschaftsereignis in der Metropolregion Ruhr im Einklang mit den bisherigen Großereignissen geschaffen werden, das langfristig eine Strahlkraft für die Region entfaltet.
Soweit die Bewerbung zur IGA Metropole Ruhr 2027 erfolgreich ist, muss in einem nächsten Schritt eine Konkretisierung des in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen Konzepts vorgenommen werden, z.B. in Form von kostenuntersetzten Masterplänen für die Zukunftsstandorte und der Auswahl und Konkretisierung der Standorte der Kategorie ‚Unsere Gärten‘. Die Planungsergebnisse sind dann Grundlage eines mit der DBG abzuschließenden verpflichtenden Vertrages. Geplant ist, dass diese Detailarbeit bis Ende 2017 abgeschlossen und den politischen Gremien zur abschließenden Beschlussfassung vorgelegt wird.
IGA Metropole Ruhr 2027 - Wie wollen wir morgen LEBEN?
Die Machbarkeitsstudie und die Bewerbung des RVR steht unter dem Motto „Wie wollen wir morgen LEBEN?“ und beantwortet die Fragestellung unter den Schlagwörtern „Gesund“, „Schön“ und „Produktiv“. Die IGA Metropole Ruhr 2027 wäre die erste internationale Gartenausstellung, die nicht ein Ausstellungsgelände in einer Stadt präsentiert, sondern eine ganze Region zur Ausstellungsfläche macht. Anknüpfen will man an Vorhandenem in der Region der Metropole Ruhr.
Ausstellungsmodell mit drei Gartenebenen
Das Ausstellungsmodell ist geprägt durch drei Gartenebenen. Diese verteilen sich flächig über das gesamte Ruhrgebiet. Die kleinste Ebene als ‚Dein Garten‘ steht exemplarisch für die Partizipation von Bürgern, Vereinen und Gruppen im Sinne des „bottom-up“- Prinzips, von unten nach oben. Auf dieser Ebene prägen zahlreiche Projekte die IGA Metropole Ruhr 2027. Die mittlere Ebene als ‚Unsere Gärten‘ sind Projekte der Städte und Kommunen die als dauerhafte Investition geplant sind und als Vorschau auf die Hauptveranstaltung 2027 hinweisen. Die ‚Zukunftsgärten‘ werden als zentrale Ausstellungsflächen mit einem „IGA-Gütesiegel“ verstanden. Die Zukunftsgärten stehen nur in geringer Stückzahl zur Verfügung, sie erhalten eine bedeutende thematische Aufladung und transportieren in besonderer Weise den Internationalitätsgedanken. Die IGA Metropole Ruhr 2027 ist überall: Sie vernetzt sowohl die Akteure als Macher, wie auch die Gäste und die Projekte miteinander.
Die drei Ebenen
‚Dein Garten‘:
Die kleinste Ebene steht für die Veranstaltung vor der Haustür und hat somit tendenziell einen eher lokalen Adressaten auf der kleinsten Ebene: die Nachbarschaften, Quartiere und Stadtteile. Diese Projekte leben durch das Engagement der Nachbarschaften, Vereine, Verbände usw. ‚Dein Garten‘ setzt sich mit den Leitbegriffen auseinander und ist in seiner Zeitlichkeit flexibel und unabhängig. So präsentiert sich ‚Dein Garten‘ entweder langfristig und kontinuierlich oder temporär und in Intervallen. Zwar finden auch Gäste von außerhalb des Ruhrgebiets zu den Projekten, vor allem geht es aber um Akteure, Gleichgesinnte, Menschen die aus den Quartieren und Nachbarschaften oder Stadtteilen zueinander kommen.
Motto: Wer das Ruhrgebiet in seiner Gesamtheit betrachtet, fängt beim eigenen Garten an, d. h. Kleingärtner, Urban-Gardener und die Menschen der Region präsentieren ihren privaten Garten.
Hier geht es um:
• mitmachen
• von unten nach oben
• künstlerische Eingriffe
• aktives Engagieren, statt passives Besuchen
• bürgerschaftliche Initiativprojekte
• z. T. sehr kleine Projekteinheiten
• fast vollständige Flächendeckung
‚Unsere Gärten‘:
Bei ‚Unsere Gärten‘ handelt es sich um ein „mittleres“ Ausstellungsformat. Es sind städtische und kommunale Projekte die vor dem eigentlichen Ausstellungsjahr 2027 hergestellt werden. Wenn sich die Projekte einer regionalen Typik oder der Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ zuwenden, werden sie als Botschafter der IGA Metropole Ruhr 2027 inszeniert. Die Projekte werden durch temporäre Sonderausstellungen inhaltlich gestärkt. Diese Gartenebene wird überwiegend von Gästen aus dem Ruhrgebiet angesteuert.
Motto: Park- und Gartenschätze der Region präsentieren.
Hier geht es um:
• Regionale Kooperationen
• Thematische Aufladung mit IGA-Themen
• den Ansatz des Mitmachens
• Dauerhaftigkeit
• Vorschauen als zeitliche Vorboten
‚Zukunftsgärten‘:
Die ‚Zukunftsgärten‘ sind besonders ausgestaltete Räume die sich erst im Jahre 2027 öffentlich präsentieren. Damit sind vor Allem die zentrale Ausstellungsflächen mit „Gütesiegel IGA Metropole Ruhr 2027“ gemeint. Als repräsentative Großprojekte präsentieren sie IGA-Inhalte in Reinform wie z.B. die Leistungsschau des Gartenbaus. In den ‚Zukunftsgärten‘ spiegelt sich wider, dass die Metropole Ruhr zu einem Vorreiter für die Beantwortung großer Fragen der Menschheit im Kontext von Stadt- und Freiraumplanung unter dem Schirm der Leitbegriffe „Gesund“, „Schön“ und „Produktiv“. wird. Passend zu dieser Zielsetzung, ebenso schöne wie bildmächtige und medienwirksame Sehnsuchtsräume und damit auch Werbeträger für die Region zu schaffen, wollen die ‚Zukunftsgärten‘ Gäste aus dem ganzen Ruhrgebiet sowie aus dem In- und Ausland zum Besuch bewegen. Diese übergeordnete Ausstellungsebene zeigt die Region an drei bis fünf Kernstandorten mit klassischen Ausstellungs-, Gartenschaugeländen zu den Begrifflichkeiten „postindustriel2, „ländlich“, ‚urban‘, ‚technologisch‘ und ‚agrourban‘.
Bewertung der IGA Metropole Ruhr 2027 für die Stadt Hagen
Auch für die Stadt Hagen hat die Durchführung einer Großveranstaltung wie der IGA Metropole Ruhr 2027 positive Entwicklungschancen. Die IGA Metropole Ruhr 2027 kann - ebenso wie die Kulturhauptstadt 2010 - eine nachhaltige internationale und deutschlandweite Aufmerksamkeit im Sinne eines Regionalmarketings erzeugen. Darüber hinaus kann die IGA Metropole Ruhr 2027 als Motor für gemeinsam getragene Kraftanstrengungen bei der Fortentwicklung vorhandener Projekte und Realisierung neuer Projekte von besonderer Bedeutung sein. D.h. u.a. auch Entscheidungen und Engagement von Grundstückseigentümern erzeugen (z.B. Bundeseisenbahnvermögen, Ruhrverband und RWE etc.) und zur Aufrechterhaltung bestehender wichtiger Projekte (z.B. Villa Hohenhof) beitragen.
Der mögliche Beitrag der Stadt Hagen zu ‚Unsere Gärten‘
Für die Stadt Hagen ist insbesondere die mittlere Ebene ‚Unsere Gärten‘ relevant, da die Standorte für die ‚Zukunftsgärten‘ bereits vordefiniert sind. Die Ebene ‚Dein Garten‘ wird zentral aufgerufen und setzt flächendeckend auf Bürgerengagement.
In Gesprächen mit dem RVR wurde deutlich, dass es in dieser Kategorie voraussichtlich zwei Unterkategorien geben wird.
- Die Präsentation vorhandener Gärten und Parks in ihrer heutigen Form und Funktion. Die für Hagen benannten Potenzialstandorte sind hier die Villa Hohenhof mit Gartenanlage, das Schloss Hohenlimburg mit Gartenanlage und auch das LWL-Freilichtmuseum, ggf. auch mit Einschränkungen der Stadtgarten mit Bismarckturm.
- Die Vorstellung einer kleineren Anzahl von Grünflächen, die zur IGA Metropole Ruhr 2027 über Fördermittel strukturell und funktional hergestellt, überarbeitet und/oder ergänzt werden. Hierzu gehören in Hagen vorrangig die Flächen am Südufer des Hengsteysees.
Mit dem RVR ist zu vereinbaren, dass in dieser Kategorie die Freiflächen am Südufer des Hengsteysees, die seit der Nutzungsaufgabe durch die Deutsche Bahn AG als sanierungsbedürftige Brachflächen (Altlasten) für die Freizeitnutzung und Erholung nicht zugänglich sind, angemeldet werden können und diese Bereiche, nach erfolgreichem Erwerb durch den RVR, entwickelt und neu gestaltet entsprechend präsentiert und den Hagener Bürgerinnen und Bürger letztlich „zurückgeben“ werden können.
Diese Bereiche am Hengsteysee wurde in den vergangenen zwanzig Jahren mehrfach in Analysen, interkommunalen Rahmenplanungen und Masterplänen als schützens- und entwicklungswerter Freiraum herausgestellt und in zahlreichen Maßnahmenplänen zur Aufwertung vorgeschlagen sowie die bessere Vernetzung empfohlen.
Es besteht durch die IGA Metropole Ruhr 2027 die Chance diesen dringend sanierungsbedürftigen Freiraum mit erheblichen Fremdmitteln für die Freizeit- und Erholungsnutzung zu entwickeln.
Weitere Schritte
Soweit die Bewerbung zur IGA Metropole Ruhr 2027 erfolgreich ist, muss in einem nächsten Schritt eine Konkretisierung in Form eines Freiraumentwicklungskonzeptes etwa innerhalb eines Jahres erarbeitet werden. Aufgrund der derzeitigen personellen Ressourcen im Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtplanung und Bauordnung in der Fachgruppe Freiraumplanung- und Grünordnung wird für diese Aufgabe ein externes Planungsbüro zu beauftragen sein. Ferner bedarf es entsprechend zusätzliches qualifiziertes Personal zur Projektbetreuung.
Zur Finanzierung werden klassische und gesonderte Förderprogramme sowie ein priorisierter Zugang in Aussicht gestellt. Sicher wird auch ein Eigenanteil erforderlich sein. Diese Frage wird nach der Konkretisierung der Ideen und Vorschläge eine entscheidende Rolle für die Entscheidung einer Teilnahme der Stadt Hagen spielen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
x | Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
Dieser Beschluss ist zunächst eine Grundsatzentscheidung, die zum jetzigen Zeitpunkt keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen entfaltet. Bei erfolgreichem Ausgang der Bewerbung sind die dann bereit zu stellenden Eigenmittel der Stadt Hagen zur Konkretisierung von Machbarkeitsstudien, Masterplänen etc. zu kalkulieren und unterliegen einem gesonderten Ratsbeschluss.
Der Vorbehalt der Regelungen zur vorläufigen Haushaltsführung gem. § 82 GO NRW ist zu beachten.
gez. Erik O. Schulz | gez. Thomas Huyeng |
Oberbürgermeister | Beigeordneter
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Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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9,6 MB
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