Beschlussvorlage - 0225/2016

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Jahresrückblick 2015 der Hagener Stadtbücherei wird zur Kenntnis genommen.

 

Die Jahresstatistiken sind als Anlage beigefügt.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Der Fachbereich Bildung  informiert die Gremien regelmäßig über den Entwicklungsstand der Stadtbücherei Hagen. Einmal jährlich wird der Jahresrückblick der Stadtbücherei vorgestellt.

 

Im Jahresrückblick erfolgt zunächst eine Rückschau auf die erbrachten Leistungen anhand der im Rahmen des neuen kommunalen Finanzmanagement festgelegten Produkte. Besonderes in 2015 wird dabei gesondert dargestellt.

 

Nach den Punkten Haushaltskonsolidierung und bürgerschaftliches Engagement erfolgt abschließend ein Ausblick auf die Vorhaben der Stadtbücherei in 2016.

 

 

 

Begründung

 

Jahresrückblick 2015 der Hagener Stadtbücherei

 

Vorbemerkung:

 

In den Jahren 2013/2014 konnten wichtige Vorhaben für die Zukunft der Stadtbücherei Hagen abgeschlossen werden: In der Stadtbücherei auf der Springe und in den Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg wurde Selbstverbuchung eingeführt. Außerdem zogen beide Stadtteilbüchereien im November 2014 (Haspe) und im Dezember 2014 (Hohenlimburg) an ihre neuen Standorte im Torhaus Haspe bzw. in der Sparkasse Hohenlimburg um.

 

Somit waren in 2015 über die obligatorische Sommerferienschließung der Stadtteilbüchereien sowie die allgemeine Verwaltungsschließung zwischen den Jahren hinaus keine weiteren Schließungszeiten der Stadtbücherei erforderlich. Auch an den Brückenwochenenden nach Himmelfahrt und Fronleichnam blieben alle Standorte der Stadtbücherei geöffnet.

 

 

  1. Darstellung der Leistungen der Stadtbücherei anhand der Produkte, die im Rahmen des neuen kommunalen Finanzmanagements gebildet wurden

1.1. Bereitstellung von Medien und Informationen

Die Stadtbücherei hat es sich zum Ziel gesetzt, ein aktuelles und attraktives Angebot an Medien und Informationen bereitzustellen.

 

Die Bestandsentwicklung im Jahr 2015 stellt sich wie folgt dar: Unter Einberechnung der in 2015 erfolgten Zu- und Abgänge standen den Kundinnen und Kunden der Stadtbücherei am Stichtag 31.12.2015 205.076 physische Medieneinheiten zur Verfügung. Hinzu kommt das E-Medien-Angebot des Onleihe24-Verbundes (rund 48.000 Exemplare), dem die Stadtbücherei Hagen seit 2012 angehört. Die Erneuerungsquote für den Medienbestand lag im Jahr 2015 bei 6,9 %, im Hinblick auf die angestrebte Quote von 8 % ein befriedigendes Ergebnis.

 

Reduzierungen beim Medienbestand fanden hauptsächlich in der Stadtbücherei auf der Springe statt: Durch die Aussonderung nicht mehr genutzter und inhaltlich veralteter Sachbücher wurde Raum geschaffen für Arbeitstische zur Präsenznutzung der Bücherei.

 

2015: 48.000 E-Medien in der Onleihe

 

 

 

Die Gesamtzahl der Entleihungen betrug im Jahr 2015 insgesamt 752.586. Damit gibt es bei den Gesamtentleihungen im Vergleich zu 2014 einen leichten Rückgang in Höhe von 1,2 %. Rückgänge bei den Entleihungen in der Stadtbücherei auf der Springe (minus 3 %) wurden aufgefangen durch Ausleihsteigerungen in den Stadtteilbüchereien (plus 2,5 %) und Steigerungen bei den Downloads der Onleihe (plus 13 %). Trend ist also weiterhin: Die Ausleihe physischer Medien (zumindest in der Zentrale) nimmt ab, die Downloads der E-Medien nehmen zu.

 

Bestand Medieneinheiten gesamt 2015: 205.076

 

 

 

Entleihungen gesamt 2015: 752.586

 

 

 

 

 

10.913 Leserinnen und Leser haben in 2015 ihren Büchereiausweis mindestens einmal zur Ausleihe von Medien genutzt. Über die Schrankenanlagen in den Eingängen der drei Büchereistandorte wurden 151.509 Besucherinnen und Besucher gezählt, die die Büchereien aus den unterschiedlichsten Gründen genutzt haben, z.B. zum Lesen und Stöbern vor Ort, zum Recherchieren, zum Ausleihen, im Rahmen von Klassen- oder Gruppenführungen oder bei Veranstaltungen. 20 % der Besucherinnen und Besucher haben die Stadtteilbüchereien aufgesucht – dies und die Steigerung der Entleihungen zeigen, dass die neuen Standorte gut angenommen werden.

 

Aktive Leserinnen und Leser gesamt 2015: 10.913

 

 

Anzahl Besucherinnen und Besucher gesamt 2015:

151.509

 

 

1.2. Veranstaltungs- und Programmarbeit

Mit der Veranstaltungs- und Programmarbeit verfolgt die Stadtbücherei das Ziel, Lesen und Kultur zu fördern und die Medien- und Recherchekompetenz der Entleiherinnen und Entleiher zu steigern. Auch die aktive Freizeitgestaltung soll unterstützt werden.

 

Dabei stand wieder die Zusammenarbeit mit den Hagener Schulen sowie den Einrichtungen der vorschulischen Bildung im Fokus der Programmarbeit: 2015 wurden 166 Führungen für Schulklassen und andere Gruppen mit  3.135 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt.

 

Führungen 2015: 166 mit 3.135 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

 

 

 

Im Veranstaltungsbereich haben 7.181 Besucherinnen und Besucher die 366 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene genutzt. Im Angebot für Kinder waren unter anderem regelmäßige Vorlesestunden, Bilderbuchkinos, Kamishibai-Vorführungen, Kinderaktionstage und vieles mehr. Auch beim Kinder- und Jugendbuchfestival „Leselust“ im Herbst 2015 war die Stadtbücherei beteiligt; speziell für Jugendliche gab es in den Sommerferien den 8.SommerLeseClub. Und auch für Kinder gab es in 2015 eine Sommerferien-Aktion: Max, das Bücherei-Monster, lockte Kinder von 7 bis 12 Jahren zur „Lesemonster-Aktion“  in die Stadtteilbücherei Haspe.

 

Veranstaltungen 2015: 366 mit 7.181 Besucherinnen und Besuchern

 

 

 

 

 

„e-Motion – Bibliotheken bewegen!“ Das war das Motto der Nacht der Bibliotheken im März 2015, einer landesweiten Aktion der öffentlichen Bibliotheken in NRW. In der Stadtbücherei Hagen wurde getanzt, zunächst unter Anleitung eines Tanzlehrers und im Anschluss völlig begeistert zu südamerikanischen Rhythmen – ein außergewöhnlicher Abend in der Musikabteilung der Stadtbücherei Springe.

 

Den Höhepunkt der Veranstaltungsarbeit in 2015 bildete die Durchführung der „Literaturtage in der Stadtbücherei“ vom 17.04. bis 26.04.2015. Sabine Heinrich, Wladimir Kaminer und Jan Weiler lasen vor ausverkauftem Haus und boten dem Publikum drei kurzweilige literarische Abende. Ein großes Dankeschön gilt der Stiftung der Märkischen Bank in Hagen sowie dem Förderverein der Stadtbücherei Hagen e.V., die durch ihre finanzielle Unterstützung diese ersten Literaturtage möglich gemacht haben. Eine Fortführung der Literaturtage in 2017 ist vorgesehen.

 

Im Angebot für Erwachsene waren weiterhin Veranstaltungen aus eingeführten Reihen wie „Texte + Töne“, „Hagen wörtlich“ und der „LebensLangenLeseLust“. Auch im Urlaubskorb 2015 während der Sommerferien gab es Veranstaltungsangebote der Stadtbücherei. Insgesamt 13mal fand an Samstagen begleitend zum Ausleihbetrieb in der Stadtbücherei Springe die sogenannte „Infobörse“ statt: Einrichtungen wie die VHS, das Finanzamt, die Verbraucherzentrale, die Polizei sowie Vereine aller Art stellen sich vor oder präsentieren ihre Angebote – ein von den Kundinnen und Kunden gern angenommenes Informationsangebot, das ständig erweitert wird.

 

Neu im Veranstaltungsangebot der Stadtbücherei auf der Springe ist seit August 2015 die Reihe „Sprechen & Erzählen“: In dieser Gesprächsgruppe tauschen sich einmal wöchentlich Zuwanderer mit Ehrenamtlichen über Alltagsthemen aus, ein Beitrag der Stadtbücherei zur Integration von Flüchtlingen und anderen Gruppen von Migranten. Mittlerweile gibt es in der Stadtteilbücherei Haspe einen ehrenamtlich betreuten „Deutschunterricht für Flüchtlinge“.

 

Die Stadtbücherei ist ein Forum für Information, Austausch und Kommunikation. Daher gibt es neben dem Veranstaltungsangebot auch regelmäßig Ausstellungen, die den Besuch der Stadtbücherei lohnenswert machen. Neben fortlaufenden Medienausstellungen aus dem eigenen Bestand zu aktuellen Themen wurden in 2015 präsentiert: Die Ausstellung „Sehnsucht – keiner wird mit Absicht abhängig“ in Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz sowie die Ausstellung „Konsumwandel“ in Zusammenarbeit mit der VHS und dem AllerWeltHaus.

 

Ein Blick von außen in die Stadtbücherei lohnte sich im Oktober 2015: Die Stadtbücherei auf der Springe beteiligte sich am Hagener Schaufensterwettbewerb mit einem Schaufenster samt Lego-Animationsfilm zum verlorenen Büchereiausweis eines Kindes – ein kleines Drama mit gutem Ausgang, gleichzeitig ein Blick in die Alltagswelt einer Bibliothek. Über den dritten Platz in der Kategorie „Beste visuelle Effekte – welche Schaufenstereffekte rücken die Produkte ins beste Licht?“ haben sich die kreativen Gestalter des Fensters sehr gefreut.  

 

 

1.3. Besonderes in 2015

 

1.3.1. Entwicklung eines Leitbilds für die Stadtbücherei Hagen

Bereits seit 2004 gibt es ein Leitbild für die Stadtbücherei. Seitdem haben sich viele Rahmenbedingungen für die Arbeit der Bücherei verändert. In drei Workshops im Februar 2015 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbücherei die veränderten Rahmenbedingungen diskutiert, die Ziele der Bibliotheksarbeit abgesteckt und das neue Leitbild entwickelt. Der Entwurf des neuen Leitbilds für die Stadtbücherei wurde dann in einem vierten Workshop mit den Fördervereinen abgestimmt.

 

Das neue Leitbild wurde dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss sowie den Bezirksvertretungen in Haspe und Hohenlimburg in einer gesonderten Vorlage im April/Mai 2015 vorgestellt.

 

 

1.3.2. Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg ein Jahr an neuen Standorten

 

Ein komplettes Jahr Stadtteilbücherei Haspe im Torhaus und Stadtteilbücherei Hohenlimburg in der Sparkasse: Wie sieht die Bilanz nach dem ersten Jahr an den neuen Standorten aus?

 

Für beide Stadtteilbüchereien gilt: An den neuen Standorten gibt es nicht mehr soviel Platz wie zuvor; bei der Neugestaltung der Räumlichkeiten wurde aber darauf geachtet, dass eine flexible Nutzung einzelner Bereiche möglich ist (z.B. für Veranstaltungen). In beiden Stadtteilbüchereien wurde der Bestand im Hinblick auf die Umzüge verkleinert; der nun erreichte Medienbestand (Haspe: 18.683 Medieneinheiten, Hohenlimburg: 19.602 Medieneinheiten) stellt die zukünftige Richtgröße dar, die angemessen präsentiert werden kann.

 

Dass die neuen Standorte gut angenommen werden, zeigen die gestiegenen Ausleih- und Besucherzahlen (s. oben). Auch bei der Veranstaltungs- und Programmarbeit ist viel passiert:

 

Haspe:

 

Im Bereich der Veranstaltungs- und Programmarbeit gab es deutliche Steigerungen: Die Zahl der Führungen ist von 10 auf 29 gestiegen, die der Veranstaltungen für Kinder von 25 auf 48 und der Veranstaltungen für Erwachsene von 9 auf 25. Der überwiegende Teil der Veranstaltungen wird vom Hasper Förderverein „LeseZeichen e.V.“ organisiert und durchgeführt.

 

Eine erste Veranstaltung in kompletter Eigenregie von „LeseZeichen e.V.“ fand am Samstag, 12.12.2015, in Haspe statt: Das Hörtheater Lauschsalon begeisterte über 30 Besucherinnen und Besucher mit seinem Programm „Nachtschneeherz“.

 

Hohenlimburg:

 

In Hohenlimburg ist die Zahl der Führungen ebenfalls gestiegen: von 27 in 2014 auf 32 in 2015. Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene gab es in 2015 insgesamt 21. Auch in Hohenlimburg ist der Förderverein „HohenlimBuch e.V.“ der Organisator und Durchführer des überwiegenden Teils der Veranstaltungen. Stadtteilbücherei und Förderverein freuen sich, dass das Lesecafé und das Vorlesen für Senioren in den neuen Räumlichkeiten weiterhin regelmäßig stattfinden können.

 

In beiden Stadtteilbüchereien wurde in 2015 wieder das Projekt „ABC-Lesetasche“ durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, dass kontinuierlich alle Grundschulklassen „ihre“ Stadtteilbücherei kennenlernen und die Schülerinnen und Schüler als zukünftige Leserinnen und Leser gewonnen werden. Ein Projekt, das nachhaltig wirkt und beispielhaft für grundlegende Leseförderung ist.

 

„Derzeit wird durch die Fördervereine der Stadtteilbüchereien deren Fortbestand gesichert“: Diesen Satz aus dem Leitbild der Stadtbücherei Hagen füllen „LeseZeichen e.V.“ und „HohenlimBuch e.V.“  fortwirkend mit Leben. Die juristische Grundlage hierfür bilden die Verträge der Stadt Hagen mit den beiden Fördervereinen, die in 2015 überarbeitet und an die durch die Umzüge in neue Räumlichkeiten veränderten Rahmenbedingungen angepasst wurden. Jetzt haben beide Fördervereine die „Schlüsselgewalt“ für die jeweilige Stadtteilbücherei, um Veranstaltungen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten durchführen zu können.

 

 

 

 

 

1.3.3. Start des MusikNetz Hagen und Umgebung

 

Am 12. September 2015 startete mit einer Auftaktveranstaltung ein neues Projekt der Musikbücherei auf der Springe: Das MusikNetz Hagen, das ein Kommunikations- und Austauschforum für aktive Musikerinnen und Musiker der Stadt und der Umgebung werden soll. Die Idee hinter diesem Projekt ist, die Musikbücherei als zentrale Informationsbörse und als Ort für musikalische Begegnungen zu etablieren. Nicht nur der Bestand, sondern vor allem auch die Beratungskompetenz der Mitarbeiter und die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und des Austausches stehen dabei im Vordergrund.

 

Zentral bei diesem Gedanken ist die persönliche Vernetzung mit Kooperations-partnern wie der Max-Reger-Musikschule, mit deren Unterstützung z.B. Ensembles bei der Suche nach geeigneten Solisten geholfen werden konnte. Und auch der Gedanke des Treffpunkts füllt sich schon mit Leben: Bereits zweimal fanden während der Öffnungszeit offene Proben von Chören statt, die von den Besucherinnen und Besuchern der Bücherei gut aufgenommen wurden. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Schirmherr des MusikNetz-Projekts ist Hagens Generalmusikdirektor Professor Florian Ludwig.

 

 

  1. Haushaltskonsolidierung

Alle Konsolidierungsmaßnahmen des letzten Sparpakets (2009 ff) wurden mittlerweile umgesetzt (Umzüge der Stadtteilbüchereien an kostengünstigere Standorte, weiterer Personalabbau sowie Reduzierung von Sachkosten).

 

Damit umfassen die Konsolidierungsleistungen der Stadtbücherei seit 2009 eine Summe von insgesamt rund 450.000 Euro.

 

Im Rahmen der vorgesehenen 10prozentigen Einsparung im Kulturbudget der Stadt Hagen ab dem Jahr 2018 werden derzeit auch weitere Sparbeiträge für die Stadtbücherei Hagen diskutiert.

 

 

  1. Bürgerschaftliches Engagement in der Stadtbücherei Hagen

Seit Beginn der 2000er Jahre betätigen sich Ehrenamtliche und Fördervereine in der und für die Stadtbücherei Hagen. Mittlerweile 158 Ehrenamtler engagieren sich im Bereich Leseförderung, bei Veranstaltungen oder bei der Mitarbeit im Verbuchungs-betrieb in Haspe und Hohenlimburg. Mit dieser Zahl liegt die Stadtbücherei Hagen hinter der Feuerwehr auf Platz 2 der städtischen „Ehrenamtsstatistik“.

 

Das Modell Hauptamt/Ehrenamt läuft in der Stadtteilbücherei Hohenlimburg seit dem 01.01.2012, in der Stadtteilbücherei Haspe seit dem 01.01.2013. Die Ehrenamtler in den Stadtteilbüchereien waren auch 2015 im Ausleihdienst zuverlässig zur Stelle; Ausfälle bei den Öffnungsstunden gab es daher in 2015 nicht.

Die Stadtbücherei bedankt sich herzlich bei allen ehrenamtlich Tätigen. Ohne ehrenamtliches Engagement könnten insbesondere viele Veranstaltungen in der Bücherei nicht angeboten werden. Ein Dank gebührt auch den drei Fördervereinen, die durch ihr vielfältiges Engagement die Stadtbücherei auf der Springe und die beiden Stadtteilbüchereien in Haspe und Hohenlimburg unterstützen.

 

Eine Herausforderung für die Zukunft bleibt, Ehrenamtler in ausreichender Zahl für die Mitwirkung in der Stadtbücherei zu begeistern und „bei der Stange zu halten“. Hilfreich hierfür ist das Vorhandensein hauptamtlicher Strukturen sowie die Begleitung und Unterstützung durch Fachpersonal, ob bei Schulungen, in der täglichen Praxis beim Verbuchungsbetrieb oder zur Vorbereitung von Veranstaltungen und Projekten.

 

 

  1. Ausblick auf 2016

Durch die Überarbeitung des bestehenden Leitbilds ist in 2015 in der Stadtbücherei eine Aufbruchstimmung entstanden, die zu Bewegung in verschiedenen Bereichen der Büchereiarbeit führte: Endlich konnte der lang vorbereitete Facebook-Auftritt der Stadtbücherei in die Realität umgesetzt werden. Die ersten „Literaturtage“ waren ein Riesenerfolg und ein Imagegewinn für die Bücherei. Die Aufenthaltsqualität wurde durch eine Umräumaktion im Sachbuchbereich der Stadtbücherei Springe erheblich gesteigert: In den Nischen zwischen den Sachbuchregalen sitzen einzelne Schülerinnen und Schüler oder Schülergruppen und lernen; der Sprachtreff für Zuwanderer „Sprechen & Erzählen“ hat eine „Stammnische“ bekommen. Die Stadtteilbüchereien haben ihr Profil an die Gegebenheiten der neuen Standorte angepasst.

 

Die Stadtbücherei entwickelt sich also immer mehr zum Treffpunkt, zum Forum für Wissen, Lernen, Kommunikation, Erlebnis und Begegnung. Ziel für 2016 ist nun, die Rahmenbedingungen für den „Treffpunkt Stadtbücherei“ weiter zu verbessern. Dies soll vordringlich mit Durchführung des Projekts „Stadtbücherei Hagen – auf dem Weg in die digitale Zukunft“ erfolgen. Inhalte des Projekts sind die Verbesserung der technischen Infrastruktur (Einführung von W-LAN und Verbesserung der PC-Ausstattung im Kundenbereich in allen drei Büchereieinheiten) sowie die weitere Verbesserung der räumlichen Gestaltung des Lernorts Stadtbücherei.

 

„Wir sind lebendiger Knotenpunkt in der Stadt und in den Stadtteilen“. Besser als mit diesem Satz unseres Leitbilds kann man nicht ausdrücken, was die Stadtbücherei ist und was sie auch weiterhin sein will.

 

 

 

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gez.

 

Margarita Kaufmann

Beigeordnete

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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16.03.2016 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen

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13.04.2016 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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09.06.2016 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen