Mitteilung - 0352/2016

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

Begründung

 

 

Ein integriertes Handlungskonzept ist seit 2008 eine verpflichtende Grundlage für alle Teilprogramme der Stadtbauförderung und bezieht sich nicht nur auf die städtebauliche sondern auch auf wirtschaftliche, soziale, ökologische und auch bildungspolitische Belange.

In der Innenstadtentwicklung verursachen u.a. Strukturveränderungen, Konzentrationsprozesse und ungesteuertes Flächenwachstum im Einzelhandel Umsatzverluste und Leerstand und beeinträchtigen die Vitalität der Innenstadt. Steuerndes Eingreifen sowie integriertes und kooperatives Handeln sind wichtig und benötigen eine hohe Priorität in der Innenstadtentwicklung.

 

Die BV Mitte hat in der Sitzung am 10.06.2015 einen Zuschuss für einen Baustein zur Erarbeitung eines integrierten Handlungskonzeptes „Masterplan Innenstadt“ beschlossen.

Mit Hilfe dieser Mittel wurden die erforderlichen Bestandsaufnahmen durchgeführt. Es wurden 3 Studentinnen beauftragt, die in der Zeit von Mitte September 2015 bis Ende Oktober 2015 Bestandsaufnahmen in der Innenstadt durchgeführt haben. Die erhobenen Daten und Informationen wurden in einer Datenbank (Excel) eingegeben und so aufbereitet, dass sie vielfältig Verwendung finden. Zusätzlich wurden Übersichtspläne (dwg, PDF) mit dazugehörenden Plänen angefertigt.

Die Bestandsaufnahmen hatten das Ziel die unterschiedliche Strukturen, bzw. Themenfelder der Stadt ausführlich zu dokumentieren.

 

Die Bestandsaufnahmen werden zurzeit ausführlich analysiert und im Hinblick auf strategische Aussagen weiter qualifiziert (Stärken, Schwächen, strategische Orte, mögliche Leitprojekte) und der BV Mitte in einem nächsten Schritt zur Verfügung gestellt. Sie bilden damit aktuell eine wichtige Grundlage für eine Reihe von Plänen und Konzepten, wie z.B. Integriertes Stadtentwicklungskonzept, Neuaufstellung FNP, Klimakonzept etc. Im Rahmen dieser Konzepte können daraus wichtige Leitbilder für die Entwicklung der Innenstadt formuliert und mit Bürgern und Politik abgestimmt werden.

 

Die weitere Umsetzung der planerischen Aussagen in ein Handlungsprogramm für die Innenstadt und dessen Umsetzung in einem mehrjährigen Prozess analog zum Programmgebiet „Soziale Stadt Wehringhausen“ setzt die Verfügbarkeit eigener Personalressourcen und städtischer Eigenmittel sowie die Aufnahme in die entsprechenden Förderprogramme voraus. Hierfür ist jedoch eine Priorisierung der anstehenden Projekte (Integriertes Stadtentwicklungskonzept, Neuaufstellung FNP, Starke Quartiere – starke Menschen, IHK Innenstadt, IHK Hohenlimburg) erforderlich, die derzeit von der Verwaltung vorbereitet und anschließend in die Ratsgremien eingebracht werden.

 

Die Ergebnisse der Bestandsaufnahmen sind in einem Exposé festgehalten worden, mit dem sowohl die Verwaltung als auch die Politik und der Bürger nutzbringend weiterarbeiten können.

 

Als Anlage ist das Exposé beigefügt.

Pläne sind im Sitzungssaal ausgehängt.

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Auswirkungen

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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20.04.2016 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte