Beschlussvorlage - 0277-1/2016
Grunddaten
- Betreff:
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Raum- und Finanzkonzept der Umwandlung der Max-Reger-Musikschule (MRM) in eine Jugendmusikschule
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Freygang
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Kultur- und Weiterbildungsausschuss
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Entscheidung
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16.03.2016
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Sachverhalt
Begründung
Wie in der Vorlage 0277/2016 ausgeführt wurde, wäre ein Auszug aus der Dödterstr. wirtschaftlich nur sinnvoll, wenn ein anderes Gebäude für die Max-Reger-Musikschule gefunden würde, welches kostengünstiger wäre.
Nach Objektblatt der GWH sind im Jahr 2014 folgende Kosten für die Dödterstr. entstanden:
Grundmiete: 110.204 €
Betriebskosten Vermieter: 33.000 €
Bewirtschaftungsaufwendungen: 55.509 €
Sonstiges: 5.050 €
Summe: 203.763 €
Auf Basis von Vorgesprächen mit dem Vermieter wird davon ausgegangen, dass durch eine Verkleinerung der Mietfläche bei Abschluss eines Mietvertrages für 10 Jahre Einsparungen möglich sein werden. Angestrebt wird eine Ersparnis von 32.000 €. Damit lägen die Kosten dann bei 171.763 €.
Ein konkretes schulisches Alternativgebäude kann aktuell nicht benannt werden, da die Schulentwicklungsplanung derzeit überarbeitet wird. Um gleichwohl einen Kostenvergleich zu ermöglichen, werden im Folgenden die Kosten des Gebäudes der ehemaligen Spielbrinkschule dargestellt, da diese von der Raumzahl her geeignet wäre. Damit soll aber die Entscheidung über die künftige Nutzung nicht vorweg genommen werden. Nach Mitteilung der GWH setzten sich 2014 die Ist-Kosten wie folgt zusammen (die Endabrechnung 2015 liegt noch nicht vor):
Grundmiete: 67.221 €
Betriebskosten: 44.880 €
Serviceleistungen: 55.334 €
Summe: 167.435 €
Damit lägen die jährlichen Kosten für die Spielbrinkschule um rund 4.300 € unter denen der Dödterstr. Für den Umbau der Schule für die Nutzung als Musikschule würden voraussichtlich Kosten – insbesondere für den Schallschutz – i. H. v. ca. 120.000 – 300.000 € entstehen. Selbst wenn man den geringeren Betrag zu Grunde legt, wäre somit im Konsolidierungszeitraum ein Umzug wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Hinzu kommt, dass die Dödterstr. sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und sie ein wichtiger Baustein für die städtebauliche Attraktivität des Elbersgeländes ist.
