Mitteilung - 0224/2016

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

Kurzfassung   Entfällt!

 

Begründung

 

Die Stadt Hagen hat erfolgreich gemeinsam mit den Verbundpartnern Universität Dortmund und dem Regionalverband Ruhrgebiet einen Förderantrag im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) für ein Integriertes Klimaanpassungskonzept gestellt. Der Zuwendungsbescheid liegt seit dem 28.08.2015 vor. Die Projektlaufzeit ist vom 01.09.2015 – 31.08.2018 angelegt. Bei dem Projekt handelt es sich um ein sog. „Kommunales Leuchtturmvorhaben“ im Rahmen der Förderung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die kommunale Wertschöpfung für die Stadt Hagen beträgt dabei rd. 500 Tsd. Euro (Eigenanteil und Förderung). Die erforderlichen Eigenmittel konnte die Stadt in Form von vorhandenem Personal in das Projekt einbringen. Gefördert wird zudem eine 50%-Stelle für die Projektbegleitung (rd. 80 Tsd. Euro). Zudem sind die Kosten für alle Bürgerdialogforen und Expertengespräche über die Fördermittel abgedeckt.

 

Die Ziele des Projekts bestehen darin, vor dem Hintergrund von Klimawandel und demografischem Wandel aktuelle Entwicklungen in Hagen in einem räumlichen Gesamtkontext zu bewerten. Auf dieser Basis soll ein integriertes Anpassungskonzept mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, die Freiflächenentwicklung und den Hochwasserschutz entwickelt werden.

Die Erarbeitung des Klimaanpassungskonzeptes in Kombination mit dem demografischen Wandel für die Stadt Hagen befindet sich derzeit in der Phase der Bestandserhebung. Seit September 2015 haben bereits drei Expertengespräche stattgefunden, um einen umfassenden Einblick in die Vor-Ort-Situation zu erhalten. Im Rahmen dieser Gespräche wurden Informationen zu lokalen Erfahrungen mit Extremwettersituationen, vorhandene Daten, Gutachten sowie Netzwerke ausgetauscht. Ziel war es insbesondere erforderliche Daten für die Analysephase zusammenzustellen.

 

Neben der fachlichen Expertise wird ebenfalls lokalspezifisches Wissen aus dem Alltag der Bevölkerung benötigt, um die Bedarfe vor Ort einschätzen und analysieren zu können. Nunmehr sollen im Rahmen der Bestandsanalyse zwei Bürgerdialogforen stattfinden. Es ist vorgesehen, diese am 21. und 26. April in Räumen der Stadt Hagen in einer dreitündigen Abendveranstaltung durchzuführen.

 

Eine frühe Einbindung von BürgerInnen und Multiplikatoren ermöglicht es, Potenziale, Hemmnisse und (zu einem späteren Zeitpunkt) Handlungsmöglichkeiten in Hagen zu identifizieren. Ziel der Veranstaltungen ist ein gegenseitiger Informationsaustausch. Die Veranstaltung dient einerseits dazu, dass die Bearbeiter des Konzeptes Aufschlüsse über die Situation vor Ort erlangen können und andererseits zur Information für die Bürger über die Bearbeitung des Konzeptes. Es wird erwartet, dass sich durch diese frühe Beteiligung die Akzeptanz für das Projekt und die daraus folgenden Maßnahmen erhöhen. Zusätzlich soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für das Thema Klimawandelanpassung gestärkt werden und dazu motivieren, auch an den folgenden Veranstaltungen zur Maßnahmenentwicklung teilzunehmen.

 

Die Ziele der Veranstaltung sind zusammengefasst:

 

-          Über das Projekt informieren

-          Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels schaffen

-          Hinweise der Bevölkerung aufnehmen bzgl. Betroffenheit, Defiziten und Handlungspotenzialen auf kleinräumiger Ebene

-          Akzeptanz für das Projekt schaffen für die später zu entwickelnde Maßnahmen

-          Motivieren für zukünftige Beteiligungsveranstaltungen

Die Bürgerveranstaltungen finden in der Analysephase der Konzepterstellung statt (Ende April). Zwei thematische Schwerpunkte sind dafür vorgesehen:

 

  1. Hitze in der Stadt Hagen

Zum Thema Hitze in der Stadt werden neben den BürgerInnen ebenfalls Vertreter empfindlicher Bevölkerungsgruppen und Dienstleistungsgruppen eingeladen. Darunter sind soziale Träger (AWO, Caritas, DRK), Feuerwehr, ISHK, WSGH sowie Vertreter von Krankenhäusern, Altenheimen und Schulen zu verstehen. Auch Akteure aus dem Gebäudemanagement sind relevant, um zu erfahren, wo extremwetterbedingte Probleme vorherrschen. Hierzu werden Wohnungsgesellschaften sowie der Mieterverein eingeladen.

 

  1. Hochwasser und Überschwemmungen in der Stadt Hagen

Zum Thema Überschwemmungen in Hagen werden ähnlich der oben genannten Veranstaltung neben den BürgerInnen ebenfalls VertreterInnen betroffener Bevölkerungsgruppen und Dienstleister eingeladen sowie Akteure aus dem Gebäudebereich, beispielsweise die Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH und Mietervereine.

Mit Hilfe eines sog. World Café-Ansatzes werden die TeilnehmerInnen der beiden Workshops gemeinsam in thematischen Untergruppen ihre Informationen weitergeben und mit den Bearbeitern des Konzeptes austauschen. Die Idee des World Cafés ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Dabei sollen Diskurse über Fragestellungen entstehen, die für die Teilnehmenden wirklich von Bedeutung und Interesse sind. Um den Diskurs zu vertiefen, wechseln die Teilnehmer mehrmals die Tische und die Gruppen werden durchmischt. Am Ende steht eine Abschlussrunde im Plenum, bei der die  Ergebnisse präsentiert werden.

 

Neben der Bürgerschaft werden Vertreter folgender Institutionen zu den Dialogforen eingeladen:

Stadtplanungsamt, Gesundheitsamt, Feuerwehr, WBH, GWH, SIHK, WSGH, Hagenagentur, Quartiersmanagement Wehringhausen, Schulformsprecher, Gymnasien, Realschulen, Gesamtschule, Hauptschulen, Sekundarschulen, Förderschulen, Kindergärten, Kindertagesstätten, DPSG, Ruhrverband, NABU, Mark-E, Telekom, Krankenhäuser, DRK, Diakonie, Caritas, AWO Hagen, Hagener Mieterverein, HAGEWE, GWG, Wohnungsverein Hagen, EWG Wohnungsgesellschaft, Hohenlimburger Mieterverein, DLRG, Lions Club, Rotary Club.

 

Finanzielle Auswirkungen

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Beschlüsse

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02.03.2016 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - ungeändert beschlossen

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03.03.2016 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

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09.03.2016 - Naturschutzbeirat - ungeändert beschlossen

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16.03.2016 - Umweltausschuss

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05.04.2016 - Stadtentwicklungsausschuss

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07.04.2016 - Rat der Stadt Hagen

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13.04.2016 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen

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20.04.2016 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte

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27.04.2016 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl