Vorschlag zur Tagesordnung - 0158/2016
Grunddaten
- Betreff:
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Vorschlag zur Tagesordnung gemäß § 6 Abs. 1 GeschO seitens der SPD - Fraktion im Rat der Stadt HagenHier : Entwicklung eines regionalen Freizeitgebietes Hengsteysee-Harkortsee
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Susanne Boes
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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16.02.2016
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Beschlussvorschlag
Zur Entwicklung eines regionalen Freizeitgebietes Hengsteysee-Harkortsee wird die Verwaltung beauftragt mit den Anrainerkommunen, dem Ruhrverband und dem RVR den organisatorischen Rahmen für eine Zusammenarbeit zu schaffen.
Hierzu soll in einer ersten Phase ein Initiativkreis gegründet werden, der die Voraussetzungen für die Umsetzung eines solchen Vorhabens schafft. Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Phase soll dann eine Eigentümer- und Betreibergesellschaft unter Federführung des RVR gegründet werden.
Sachverhalt
Kurzfassung
Entfällt
Begründung
Der Hengsteysee und der Harkortsee werden heute bereits intensiv von der Bevölkerung für Freizeit und Sportaktivitäten genutzt. Es gibt zahlreiche Vereine, die insbesondere im Bereich Wassersport ihre Aktivitäten verfolgen. Verschiedene kommunale Freibäder sind ebenfalls vorhanden. Die Seen sind durch Fuß- und Radwegeverbindungen (z.B. RuhrtalRadweg) miteinander verbunden. Allerdings ist die Vernetzung der vorhandenen Infrastruktur zwischen den Standorten verbesserungswürdig, das gastronomische Angebot sowie die bestehenden Freizeiteinrichtungen mit Blick auf aktuelle Trends ausbaufähig. Auch die für das Gebiet bedeutenden Industriedenkmäler und Naturschutzgebiete könnten stärker noch in ein Freizeit- und Erholungskonzept eingebunden werden, um dem Freizeitgebiet Hengsteysee-Harkortsee einen identitätsstiftenden Charakter zu geben.
In einer ersten Phase soll ein regionaler Initiativkreis unter Beteiligung von Verwaltung und Politik der einzelnen Kommunen und Verbände gegründet werden, der die Voraussetzungen für eine Umsetzung eines solchen Vorhabens schafft. Dieser Initiativkreis soll an die erfolgreiche Arbeit des regionalen Arbeitskreises „Das Ruhrtal" anknüpfen, der zwischen 2000 und 2009 insgesamt 18 Mio. EUR für Projekte im Ruhrtal akquirieren konnte.
Der Initiativkreis soll ein gemeinsames Leitbild, regionale Entwicklungsstrategien und konkrete Projektideen formulieren. Grundlage für die Arbeit des Initiativkreises sollen die Ergebnisse
1. aus Beteiligungsverfahren (Experten, Bevölkerung, Vereine, Träger öffentlicher Belange)
und
2. eines raum- und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerbs unter Einbeziehung der charakteristischen industriegeschichtlichen und naturräumlichen Besonderheiten des Freizeitgebietes sein.
Der Initiativkreis soll eine gemeinsame Geschäftsstelle haben, die personell und finanziell ausgestattet wird. Hierzu sollen entsprechende Fördermittel eingeworben werden. In Verbindung mit der Landesregierung sind auch die Voraussetzungen für die Ausrichtung einer REGIONALEN oder einer Landesgartenschau zu prüfen.
Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Phase soll der Initiativkreis dann in einer zweiten Phase in eine „Seegesellschaft“ unter Federführung des RVR überführt werden, dessen Zweck die Planung, die Umsetzung und der Betrieb des Freizeitgebietes mit Einrichtungen für den Sport, der öffentlichen Gesundheitspflege und der Naherholung ist. Als Vorbild hierfür können die zahlreichen Freizeitgesellschaften dienen, die der RVR heute bereits vorhält und betreibt.
Anlage : Antrag vom 08.02.2016
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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357,6 kB
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