Beschlussvorlage - 1107/2015
Grunddaten
- Betreff:
-
Teilnahme an der Klimakampagne "Earth Hour"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Silke Scheibe
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Umweltausschuss
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Vorberatung
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03.12.2015
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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10.12.2015
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Beschlussvorschlag
Der Rat beauftragt die Verwaltung, die Stadt Hagen zur Teilnahme an der Aktion „Earth Hour 2016“ anzumelden mit der Zielsetzung, die öffentlichen Einrichtungen sowie die Tochterkonzerne verstärkt anzuhalten, an dieser bundesweiten Aktion teilzunehmen (Ausnahme bleibt die Notbeleuchtung)
Sachverhalt
Kurzfassung
Die Energiewendegruppe Hagen hat der Verwaltung den Wunsch angetragen, im Jahr 2016 erneut an der „Earth Hour-Aktion“ teilzunehmen.
In 2015 hatte die Stadt Hagen erstmalig an der Earth Hour teilgenommen, um so ihr Engagement für Klima und Umwelt zu zeigen. Hierzu wurde ein Aufruf an verschiedene Institutionen gestartet (Kirchen, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Vereine) mit der Bitte, sich an dieser Aktion zu beteiligen und das Licht am 28.03.2015 in der Zeit von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr auszuschalten.
Wetterbedingt, aber auch aufgrund fehlender Motivation verschiedener privater und öffentlicher Unternehmen, war der Effekt der „Lichtaus-Aktion“ leider nicht so erfolgreich wie gehofft. So wurde u.a. auch von Seiten der Politik kritisiert, dass beispielsweise die Stadtlicht GmbH das Licht im Rathausturm nicht ausgeschaltet hat.
Die Verwaltung begrüßt prinzipiell die Fortführung der Aktion im Jahr 2016. Eine erfolgreiche Teilnahme setzt aber voraus, dass die Stadt mit den Konzerntöchtern mit gutem Beispiel vorangeht.
Begründung
Am Samstag, 16. März 2016, gehen während der zum 9. Mal stattfindenden Earth Hour rund um den Globus wieder die Lichter aus. Viele tausend Städte hüllen symbolisch ihre bekanntesten Bauwerke in Dunkelheit.
In Deutschland stellte die Earth Hour 2015 einen absoluten Rekord auf:
227 Städte beteiligten sich, ein Drittel mehr als im vorherigen Jahr.
Auch die Stadt Hagen nahm erstmalig teil. Unterstützend dazu hatte die Energiewendegruppe Hagen entsprechende Aufruf-Flyer in Hagener Gaststätten und anderen Orten in Hagen verteilt. Die Bürgerinitiative organisierte außerdem, gemeinsam mit dem Umweltamt, eine Kerzenlichteraktion auf dem Friedrich-Ebert-Platz, an der sich Interessierte beteiligen und Fragen zum Klimaschutz stellen konnten.
Viele lokale Unternehmen und Institutionen verzichteten auf die dekorative Außenbeleuchtung ihrer Gebäude. Sowohl die Rathausgalerie als auch die Volmegalerie schalteten ihre Außenwerbung ab, und auch einige Geschäfte innerhalb der Galerien nahmen an der Earth Hour teil.
Als eine klare Botschaft zum Schutz unserer Erde begrüßt die Verwaltung die Fortführung der Aktion im Jahr 2016, um die vom Rat beschlossenen Klimaschutzziele öffentlichkeitswirksam zu unterstützen.
Einige Institutionen (wie Schmuckgeschäfte, Banken), werden sich aus Sicherheitsgründen auch im kommenden Jahr nicht an der Aktion beteiligen. Die kommunalen Einrichtungen sowie die Stadttöchter sollten jedoch in die Pflicht genommen werden, die Beleuchtung auszuschalten (Ausnahme bleibt die Notbeleuchtung).
Insofern sollten sowohl die GWH (zuständig für die städt. Gebäude, auch zuständig für die Bezirksverwaltungsstellen Boele, Haspe, Hohenlimburg) als auch die Stadtbeleuchtung GmbH (zuständig für den Rathausturm, Straßen- und Gehwegbeleuchtung) dazu angehalten werden, diese Aktion aktiv zu unterstützen. Wie bereits schon in 2015 muss bei der Gebäudeauswahl wie auch bei der Straßenbeleuchtung selbstverständlich die Verkehrssicherungspflicht beachtet werden.
Anbei eine Liste der städt. Gebäude, die bereits in 2015 angeschrieben wurden und teilgenommen hatten als auch eine Liste der möglichen, privaten Teilnehmer, die im letzten Jahr angeschrieben worden sind und auch für 2016 wieder angefragt werden sollen.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
x | Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
| Es entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen |
| Es entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen |
gez. Erik O. Schulz | gez. Margarita Kaufmann |
Oberbürgermeister | Beigeordnete |
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Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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(wie Dokument)
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(wie Dokument)
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