Beschlussvorlage - 1144/2015

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung Hagen- Mitte beschließt, den nord- östlichen Gehweg der Hermannstraße zwischen „Am Ischeland“ und „Siegstraße“ im Bestand wieder durchgängig nutzbar zu machen. Hierfür müssen zwei Großbäume entfernt werden. Der gegenüberliegende Gehweg wird als solcher im betrachteten Abschnitt aufgegeben.

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Sachverhalt

Begründung

 

 

Situation:

 

Im Stadtteil Altenhagen in der Hermannstraße ist die Situation gegeben, dass durch den starken Wuchs der vorhandenen Großbäume die Gehwege nahezu nicht mehr nutzbar sind. Fußgänger werden gezwungen, die Straße zu betreten.

Besonders im Abschnitt zwischen den Straßen „Am Ischeland“ und „Siegstraße“ wird diese Problematik sehr deutlich.

 

Hierzu gab es auch am 14.11.2013 eine „offizielle“ Ratsanfrage vom Herrn Marscheider.

Nach einem Ortstermin entschied die Fachverwaltung, eine provisorische Ausweiche „bergab“- (nord-östlicher Gehweg) einzurichten und den gegenüberliegenden Gehweg zu sperren.

 

Diese Situation zeigt sich bis zum heutigen Tag.

 

 

Planung:

 

Für eine endgültige Lösung des Problems sind prinzipiell mehrere Szenarien denkbar:

 

  1. Anlage der Ausweiche als ortsfeste Bordsteinführung (Umsetzen des Provisoriums als endgültiger Zustand)
  2. Zweiseitige Einengung zur Schaffung beidseitiger Gehwege durch Ausweichen
  3. „Reaktivierung“ der beiden Gehwege
  4. „Reaktivierung“ eines Gehweges

 

Zu 1.: Nach Aussage von Anwohnern führt die zur Zeit eingerichtete Ausweiche häufig zu unübersichtlichen und gefährlichen Verkehrssituationen. Ursache hierfür ist wahrscheinlich das starke Gefälle der Hermannstraße und der Busverkehr.

 

Zu 2.: Eine zweiseitige Einengung würde das unter 1. genannte Problem noch verstärken.

 

Zu 3.: Zur „Reaktivierung“ der vorhandenen Gehwege müssten alle Großbäume gefällt werden. Nach Aussage der zuständigen Stelle beim Wirtschaftsbetrieb Hagen sind die Bäume zwar von einem Pilzbefall („Massaria- Krankheit“) betroffen, aber durchaus (mit erhöhtem Unterhaltungsaufwand) erhaltensfähig.

 

Zu 4.: Bei dieser Lösung gelten die Aussagen wie unter 3., jedoch nur für zwei Bäume.

 

 

 

Fazit:

 

Die Fachverwaltung schlägt vor, die Lösung 4. umzusetzen und unter Entfernung der beiden Bäume den nord-östlichen Gehweg im Bestand wieder nutzbar zu machen. Damit ist eine durchgängige Gehwegbeziehung im Stadtteil von Südosten nach Nordwesten gewährleistet.

Die Beibehaltung der Sperrung des gegenüberliegenden Gehweges ist somit auch vertretbar.

 

 

Finanzielle Situation:

 

Da es sich bei der Lösung 4. um eine Unterhaltungsmaßnahme handelt, sind die anfallenden Kosten aus dem Budget des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) bereitzustellen.

Weitere Kosten entstehen nicht.

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

Es entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen

 

Es entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen

 

 

 

 

gez.

 

Thomas Grothe, Technischer Beigeordneter

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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26.01.2016 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen- Mitte beschließt, die bisherige Ausweiche im Bereich des nord-östlichen Gehweges der Hermannstraße zwischen „Am Ischeland“ und „Siegstraße“ nach Variante 1 als ortsfeste Bordsteinführung herzustellen. Die Bäume sind zu erhalten.

Der gegenüberliegende Gehweg wird als solcher im betrachteten Abschnitt aufgegeben.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

6

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

 

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

1

 

 

Parteilos

 

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

16

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0