Berichtsvorlage - 0918/2015

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

Begründung

 

Der Rat der Stadt Hagen hat in seiner Sitzung vom  18.06.2015 folgenden Beschluss gefasst:

 

„Die Verwaltung wird aufgefordert, in Gesprächen mit Straßen NRW einen Maßnahmenkatalog zur Begrenzung der Lärmimmissionen im Bereich der autobahnabschnitte um Hagen herum zu entwickeln, für die Umsetzung der Maßnahmeneine zeitschiene zu benennen und die Ergebnisse den Bezirksvertretungen sowie dem Umweltausschuss zur Beratung vorzulegen.“

 

Besonders in der Bezirksvertretung Hagen- Nord und im Beschwerdeausschuss  wurde das Thema sehr ausführlich diskutiert. Leider musste man hier zu recht ernüchternden Ergebnissen kommen, die im Weiteren aufgelistet werden:

 

  1. Ein Rechtsanspruch auf Lärmschutz „im Bestand“ ist nicht gegeben.

 

  1. Bei Neuanlagen wird im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens der Lärmschutz berücksichtigt- das gilt auch für z.B. einen mehrspurigen Ausbau.

 

  1. Eine Temporeduzierung auf 100 km/h ist in Bezug auf Lärmschutz unmaßgeblich, da der Hauptlärmverursacher der LKW- Verkehr ist, der ohnehin nur 80 km/h fahren darf. Dies hat ein 30 monatiger Großversuch ergeben.

 

  1. Der zuständige Landesbetrieb wurde bereits mehrfach angeschrieben, um auf die Lärmproblematik hinzuweisen. Der Landesbetrieb weist darauf hin, dass im Rahmen der durchgeführten Planfeststellungen allen Verpflichtungen nachgekommen wurde- so wurden lärmoptimierte Asphalte verwendet, teilweise Lärmschutzwände errichtet, aber auch Geldzahlungen an Anwohner getätigt!

 

Die Bezirksvertretung Hagen Nord hat darauf hin folgenden Beschluss formuliert:

 

Die BV Nord rät den Bürgerinnen und Bürgern sich direkt an den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden. Weiterhin wird der Bezirksbürgermeister auch im Namen der Bezirksvertretung Hagen- Nord beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die Lärmproblematik im Bereich des Hagener Nordens aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.“

 

Dem ist seitens der Verwaltung nichts hinzuzufügen und es wird geraten, diesen Beschluss für das gesamte Hagener Stadtgebiet zu erweitern..

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Auswirkungen

Gez.

 

Thomas Grothe,

Technischer Beigeordneter

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beschlüsse

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28.10.2015 - Bezirksvertretung Hagen-Nord - ungeändert beschlossen

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28.10.2015 - Bezirksvertretung Eilpe/Dahl - geändert beschlossen

Beschluss:

 

1.               Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

 

2.               Die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl t denrgerinnen und Bürgern sich direkt an den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden. Weiterhin wird der Bezirksbürgermeister auch im Namen der Bezirksvertretung Eilpe/Dahl beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die Lärmproblematik im Bereich des Hagener Südens aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

 

3.               Im Zusammenhang mit dem Neuausbau der A45 beauftragt die Bezirksvertretung Eilpe/Dahl des Weiteren die Verwaltung, den Landesbetrieb Straßen NRW darauf hinzuweisen, dass alle aktuellenrmschutzrechtlichen Vorschriften, die bei dieser Art des Ausbaues relevant sind, eingehalten werden und im Sinne der Anwohner darauf zu dringen, dass umfängliche Maßnahmen zurrmreduzierung umgesetzt werden.

 

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

4

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

FDP

1

 

 

AfD

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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28.10.2015 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen

Beschluss:

 

Die BV Hohenlimburgt den Bürgerinnen und Bürgern sich direkt an den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden. Weiterhin wird der Bezirksbürgermeister auch im Namen der Bezirksvertretung Hagen- Hohenlimburg beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die Lärmproblematik im Bereich des Stadtbezirks Hohenlimburg aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

CDU

5

 

 

SPD

5

 

 

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

14

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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04.11.2015 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte - geändert beschlossen

Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte empfiehlt dem Umweltausschuss, folgenden Beschluss zu fassen:

 

Der Umweltausschuss rät den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt, sich direkt an den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden. Die Verwaltung wird beauftragt, eine entsprechende Veröffentlichung vorzunehmen.

Weiterhin wird der Oberrgermeister gebeten, auch im Namen der Stadt Hagen beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die Lärmproblematik im Stadtgebiet aufmerksam zu machen und um Unterstützung zu bitten.

Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

6

 

 

CDU

6

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke.

1

 

 

AfD

1

 

 

Parteilos

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

19

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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05.11.2015 - Umweltausschuss - geändert beschlossen

Beschluss:

1. Der Umweltausschussnimmt die Vorlage zur Kenntnis.

2. Der Umweltausschuss t den Bürgerinnen und Bürgern sich direkt an

den Petitionsausschuss des Landtages zu wenden. Weiterhin wird der Vorsitzende des Umweltausschusses beide Hagener Landtagsabgeordnete auf die rmproblematik im Bereich des Hagener Südens aufmerksam machen und um Unterstützung bitten.

3. Im Zusammenhang mit dem Neuausbau der A45 beauftragt der Umweltausschuss des Weiteren die Verwaltung, den Landesbetrieb Straßen NRW

darauf hinzuweisen, dass alle aktuellen lärmschutzrechtlichen Vorschriften, die

bei dieser Art des Ausbaues relevant sind, eingehalten werden und im Sinne der

Anwohner darauf zu dringen, dass umfängliche Maßnahmen zur Lärmreduzierung

umgesetzt werden.

Abstimmungsergebnis:

 

X

Einstimmig beschlossen

 

 

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05.11.2015 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen