Berichtsvorlage - 0931/2015
Grunddaten
- Betreff:
-
Bericht zur Haushaltslage
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB20 - Finanzen und Controlling
- Bearbeitung:
- Frederik Kowalski
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Haupt- und Finanzausschuss
|
Anhörung
|
|
|
|
22.10.2015
|
Sachverhalt
Kurzfassung
Die Kurzfassung entfällt.
Begründung
Der Bericht zur Haushaltslage zum Stand III. Quartal 2015 stellt sich wie folgt dar:
1. Bisherige Entwicklung
Der Controllingbericht über die voraussichtliche Ergebnisrechnung zum 30.06.2015 zeigte, dass mit Ausnahme einer geringfügigen Abweichung von ca. 270.000 € die Planungen im Wesentlichen eingehalten werden können.
Der Controllingbericht für die Konsolidierungsmaßnahmen zum Stand 30.06.2015 zeigte positive Tendenzen.
Der Bericht über die voraussichtliche Ergebnisrechnung zum III. Quartal 2015 ist zum Zeitpunkt der Vorlagenerstellung noch in Arbeit und wird dem Haupt- und Finanzausschuss zeitnah vorgelegt.
2. Gewerbesteueraufkommen
Der Haushaltsansatz für 2015 von 76,47 Mio. € ist durch die bisherigen Sollstellungen bereits deutlich übererfüllt. In der Prognose konnten bereits 87,5 Mio. € dargestellt werden. Mittlerweile beträgt das aktuelle Steuersoll über 90 Mio. €.
3. Schuldenstand
| 02.10.2015 | Vorjahr |
Liquiditätskredite | 1.116.000.000 € | 1.123.200.000 € |
Investitionskredite | 100.099.715 € | 108.353.466 € |
3.1. Marktumfeld Zinsen
Die steigende Überschussliquidität hat zuletzt für einen leichten Abwärtsdruck auf dem Geldmarkt gesorgt. Auf Monatssicht ist der 3-Monats-Euribor von rund -0,033% auf -0,041% (28.9.) gefallen. Der 6-Monats-Euribor nähert sich mit 0,029% (28.9.) weiter der Nulllinie an. Aktuell werden im Durchschnitt der Bankprognosen für die nächsten zwölf Monate leicht negative Sätze beim 3-Monats-Euribor erwartet.
Einige Bankvolkswirte haben aufgrund der Annahme einer noch expansiveren Geldpolitik der EZB und geringerer als bislang erwarteter Ölpreise ihre Prognosen für die zehnjährigen Bundrenditen zurückgenommen. Von einer Ausweitung des Ankaufprogramms sollten allerdings mehr die risikobehafteten Teile des Rentenmarkts und damit die Peripherieländer profitieren. Für Deutschland rechnen alle Bankvolkswirte in den nächsten 12 Monaten mit einem kontinuierlich steigenden Verlauf bei den 10-jährigen Bundrenditen.
Aktuelle Zinssätze für Liquiditätskredite (Abschlüsse erfolgen mit laufzeiten- und bonitätsabhängigen Margenaufschlägen):
| 09.01.2015 | 12.05.2015 | 02.10.2015 |
EONIA (Tagesgeld) | -0,047 % | -0,091 % | -0,139 % |
3 Monats-Euribor | 0,070 % | -0,009 % | -0,044 % |
12 Monats-Euribor | 0,318 % | 0,169 % | 0,139 % |
3 Jahre Swapsatz | 0,212 % | 0,189 % | 0,099 % |
5 Jahre Swapsatz | 0,344 % | 0,422 % | 0,318 % |
10 Jahre Swapsatz | 0,768 % | 0,948 % | 0,896 % |
