Beschlussvorlage - 0712/2015
Grunddaten
- Betreff:
-
Kita Elberfelder Straße
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Anja Tange
- Beteiligt:
- FB60 - Verkehr, Immobilien, Bauverwaltung und Wohnen; WBH - Wirtschaftsbetrieb Hagen AöR
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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09.09.2015
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Entscheidung
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16.09.2015
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Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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29.10.2015
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Sachverhalt
Kurzfassung
Zur Reduzierung des Fehlbedarfes an Betreuungsplätzen im Bereich der Innenstadt wird der Umbau des ehemaligen Restaurants Kaiserhof/Wasabi in der Elberfelder Straße Nr. 34a in eine dreigruppige Kindertageseinrichtung vorgeschlagen. Der Umbau wird durch den Eigentümer des Gebäudes realisiert und anschließend langfristig an einen freien Träger der Jugendhilfe zum Betrieb einer Kindertageseinrichtung vermietet.
Begründung
Um den bestehenden Fehlbedarf mit Kinderbetreuungsplätzen im durch Zuzug geprägten Sozialraum Stadtmitte aufzufangen, wird zur wohnortnahen Versorgung der Kinder vorgeschlagen, eine neue Kindertageseinrichtung durch den Umbau eines bestehenden Gebäudes zu errichten.
Der Sozialraum „Stadtmitte/Oberhagen/Remberg“ zählt zu den Sozialräumen mit besonderem Handlungsbedarf.
Der Anteil von Familien mit Zuwanderungsgeschichte ist überdurchschnittlich hoch; ebenso leben überdurchschnittlich viele Kinder in Bedarfsgemeinschaften.
Bei der Versorgung der Familien mit Kinderbetreuungsplätzen zählt der Sozialraum zu den unterversorgten Bereichen.
Darüber hinaus hat in den letzten zwei Jahren der Zuzug von Familien mit Kindern in der Innenstadt stark zugenommen. Aktuell fehlen insgesamt 120 Betreuungsplätze. Nicht prognostizierbar ist der weitere Zuzug im Rahmen der EU Osterweiterung und die Versorgung von Flüchtlingen mit Wohnraum in der Innenstadt.
Im Bereich der Innenstadt sind die räumlichen Möglichkeiten neue Kindertageseinrichtungen zu errichten stark begrenzt. Bedingt durch die enge Bebauung stehen die nötigen Flächen für die Errichtung von neuen Kitas nicht zur Verfügung.
Deshalb wurden Gespräche mit Grundstücks- und Gebäudeeigentümern aufgenommen um alternative Lösungen zu finden. Die Schilling GmbH besitzt mit dem Gebäude in der Elberfelder Straße ein Objekt, das sich zu einer dreigruppigen Kindertageseinrichtung umbauen lässt und hat zusammen mit dem Architekturbüro Saborowski ein entsprechendes Konzept entwickelt. Zu diesem Konzept gehört auch die Nutzung einer (wenig in Anspruch genommenen) Teilfläche des städtischen Spielplatzes im Volkspark während der Betriebszeiten als Ergänzung der Freifläche auf dem Dach der Einrichtung. Die Teilfläche würde eingefriedigt dem Betreiber für die Dauer des Bestehens der Kindertageseinrichtung im Rahmen der täglichen Öffnungszeit der Einrichtung zur Verfügung gestellt, darüber hinaus steht sie weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Unterhaltung der Fläche erfolgt weiterhin durch den WBH, der die mit dieser Umnutzung verbundenen Mehrkosten seitens der Stadt vergütet bekommt.
Die BV Mitte hat in ihrer Sitzung am 10.06.2015 der Nutzung der Fläche für das Außengelände der Kindertageseinrichtung zugestimmt.
Nach Fertigstellung des Umbaus wird ein Raumkonzept gemäß den Handlungsempfehlungen zum KiBiz für drei Gruppen entstehen:
1x Gruppentyp I (sechs Kinder unter drei und 14 Kinder von drei bis sechs Jahren)
1x Gruppentyp II (zehn Kinder unter drei Jahren)
1x Gruppentyp III (20 bzw. 15 Kinder über drei Jahren, je nach gebuchter Stundenzahl)
Die Kindertageseinrichtung Elberfelder Straße, die mit ihrem Standort in absolut zentraler Lage, eine Bereicherung des Angebotes für junge Eltern in der Innenstadt darstellt, kann bei zeitnaher Zustimmung der erforderlichen Ausschüsse und Genehmigungsbehörden zum 01.08.2016 eröffnet werden.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
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X | Die Höhe der kommunalen Zuschüsse zu den Betriebs- und Mietkosten der Einrichtung ist Trägerabhängig und kann daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht berechnet werden. Die Finanzierung ist grundsätzlich im Haushalt eingeplant |
gez. |
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Margarita Kaufmann (Beigeordnete) |
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