Beschlussvorlage - 0383/2015

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Jahresrückblick 2014 der Hagener Stadtbücherei wird zur Kenntnis genommen.

Die Jahresstatistik ist als Anlage beigefügt.

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

Die Stadtbücherei Hagen informiert die Gremien regelmäßig über den Entwicklungsstand der Einrichtung. Einmal jährlich wird der Jahresrückblick der Stadtbücherei vorgestellt.

Im Jahresrückblick erfolgt zunächst eine Rückschau auf die erbrachten Leistungen anhand der im Rahmen des neuen kommunalen Finanzmanagements festgelegten Produkte. Dies erfolgt in diesem Jahr nicht anhand von Zielzahlen, da aufgrund der Rahmenbedingungen des Jahres 2014 (Erfordernis umfangreicher Schließungszeiten) ein Erreichen der bisher zugrunde gelegten Zielzahlen von vornherein ausgeschlossen war.

Nach den Themen Haushaltskonsolidierung und bürgerschaftliches Engagement erfolgt abschließend ein Ausblick auf die Vorhaben der Stadtbücherei in 2015.

 

 

 

Begründung

 

Jahresrückblick 2014 der Hagener Stadtbücherei

  1. Darstellung der Leistungen der Stadtbücherei anhand der Produkte, die im Rahmen des neuen kommunalen Finanzmanagements gebildet wurden

1.1. Bereitstellung von Medien und Informationen

Die Stadtbücherei hat es sich zum Ziel gesetzt, ein aktuelles und attraktives Angebot an Medien und Informationen bereitzustellen.

Die Bestandsentwicklung im Jahr 2014 stellt sich wie folgt dar: Unter Einberechnung der in 2014 erfolgten Zu- und Abgänge standen den Kundinnen und Kunden der Stadtbücherei am Stichtag 31.12.2014 209.897 physische Medieneinheiten zur Verfügung. Hinzu kommt das E-Medien-Angebot des Onleihe24-Verbundes (rund 37.000 Exemplare), dem die Stadtbücherei Hagen seit 2012 angehört.

Der Bestand in den Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg wurde in Hinblick auf die anstehenden Umzüge ins Torhaus und in die Sparkasse Hohenlimburg weiter reduziert. Beim Bestandsaufbau in allen Büchereieinheiten wirkte sich die zum 01.09.2014 wirksam gewordene Haushaltssperre aus: 20 % des Neuanschaffungsetats (= Aufwand für Festwert Bücherei) durften nicht mehr verausgabt werden. Die Erneuerungsquote für den Medienbestand lag daher im Jahr 2014 bei 7,4 %.  

Ein neues Angebot im Medienbestand gibt es in der Stadtbücherei durch die Auflösung der Stadtbildstelle im vergangenen Jahr: Die DVD-Lehrfilme mit Aufführrechten (rund 450) wurden in den Bestand der Stadtbücherei Springe integriert und sind nun für alle Kundinnen und Kunden ausleihbar. Übernommen hat die Stadtbücherei von der ehemaligen Stadtbildstelle auch die Aufgabe, Lehrerinnen und Lehrern der Hagener Schulen den Zugang zum elektronischen Portal „Edmond“ (E-Medien für Unterrichtszwecke) zu ermöglichen.

Die Gesamtzahl der Entleihungen betrug im Jahr 2014 insgesamt 760.849. Damit gibt es bei den Entleihungen im Vergleich zu 2013 einen Rückgang in Höhe von 38.627 (4,8 %). Ein Grund hierfür sind die umfangreichen Schließungszeiten (18,5 Wochen), die im Jahr 2014 erforderlich waren: Schließung der Zentrale auf der Springe aufgrund der Einführung der Selbstverbuchung, Schließung der Stadtteilbüchereien aufgrund der Umzüge in die neuen Räumlichkeiten, Schließung der Stadtteilbüchereien in den Sommerferien sowie aller Einheiten der Stadtbücherei im Rahmen der verwaltungsweiten Weihnachtsschließung. Außerdem wurden wie auch schon 2013 die klassischen physischen Bibliotheksmedien weniger entliehen.

Ein erfreulicher Trend, der sich bereits 2013 abzeichnete, hat sich auch in 2014 fortgesetzt: Die Nutzung der E-Medien ist weiter angestiegen von 27.875 Downloads in 2013 auf 41.756 Downloads in 2014. Die Kundinnen und Kunden der Stadtbücherei sind zunehmend begeistert von ihrer virtuellen Zweigstelle, die an 7 Tagen in der Woche erreichbar ist.

Die Besucherzahl der Stadtbücherei konnte in 2014 nicht ermittelt werden. Hierzu dienen als Grundlage die Zählgeräte in den Zugangsschranken zu den Büchereieinheiten, die im Zuge der Einführung der Selbstverbuchung in allen Büchereieinheiten ersetzt wurden und erst in diesem Jahr in vollem Leistungsumfang wieder zur Verfügung stehen.

 

1.2.Veranstaltungs- und Programmarbeit

Mit der Veranstaltungs- und Programmarbeit verfolgt die Stadtbücherei das Ziel, Lesen und Kultur zu fördern und die Medien- und Recherchekompetenz der Entleiherinnen und Entleiher zu steigern. Auch die aktive Freizeitgestaltung soll unterstützt werden.

Dabei stand wieder die Zusammenarbeit mit den Hagener Schulen sowie den Einrichtungen der vorschulischen Bildung im Fokus der Programmarbeit: 2014 wurden 114 Führungen für Schulklassen und andere Gruppen mit  2.381 Teilnehmerinnen  und Teilnehmern durchgeführt. 

Im Veranstaltungsbereich haben 6630 Besucherinnen und Besucher die 284 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene genutzt. Im Angebot für Kinder waren unter anderem regelmäßige Vorlesestunden, Bilderbuchkinos, Kamishibai-Vorführungen, Kinderaktionstage und vieles mehr. Auch beim Kinder- und Jugendbuchfestival „Leselust“ im Herbst 2014 war die Stadtbücherei beteiligt; speziell für Jugendliche gab es in den Sommerferien den 7.SommerLeseClub. Und auch für Kinder gab es in 2014 eine Sommerferien-Aktion: Max, das Bücherei-Monster, lockte Kinder von 7 bis 12 Jahren zur „Lesemonster-Aktion“  in die Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg.

Die Veranstaltungsarbeit der Stadtbücherei erfolgt vielfach in Kooperationen mit anderen Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Vereinen und Institutionen aller Art. Mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft gab es in 2014 einen Kooperationspartner, mit dem eine gesamte Woche zum Thema Finnland und zu der bekannten finnischen Autorin Tove Jansson gestaltet wurde: Neben einer Ausstellung rund um die Mumins gab es eine Matinée „Sommer in Finnland“ sowie einen Tango-Abend in der Musikabteilung der Stadtbücherei Springe. Tango, die Leidenschaft der Finnen, hat an diesem Abend auch die Besucherinnen und Besucher der Stadtbücherei gepackt.

Der Herbst in der Stadtbücherei stand im Zeichen der Kriminalliteratur: Die Stadtbücherei beteiligte sich wie in den Vorjahren mit Lesungen an der Reihe „Mord am Hellweg“, veranstaltete aber noch in Eigenregie ergänzend eine „mörderische Weinprobe“, einen „tödlichen Büchertrödel“ sowie ein „Blind Date mit einem Mörder“.

Im Angebot für Erwachsene waren weiterhin Veranstaltungen aus eingeführten Reihen wie „Texte + Töne“, „Hagen wörtlich“ und der „LebensLangenLeseLust“. Insgesamt 18mal fand an Samstagen begleitend zum Ausleihbetrieb in der Stadtbücherei Springe die sogenannte „Infobörse“ statt: Einrichtungen wie die VHS, das Finanzamt, die Verbraucherzentrale, die Polizei sowie Vereine aller Art stellen sich vor oder präsentieren ihre Angebote – ein von den Kundinnen und Kunden gern angenommenes Zusatzangebot, das ständig erweitert wird.

Die Stadtbücherei ist ein Forum für Information, Austausch und Kommunikation. Daher gibt es neben dem Veranstaltungsangebot auch regelmäßig Ausstellungen, die den Besuch der Stadtbücherei lohnenswert machen. Neben der oben bereits erwähnten Mumin-Ausstellung „Schweben, Träumen, Leben“ gab es in 2014 auf der Springe noch Ausstellungen zum Kunstwerk „Wolpertinger“ in Zusammenarbeit mit der Bethelgruppe Dödterstr.,  zu „Wasser in Hagen“ in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt sowie zum Thema „Abgekippt und fallengelassen“ in Zusammenarbeit mit der VHS, dem Eine-Welt-Netz und dem Allerwelthaus. Neben diesen größeren Ausstellungen gibt es in allen Büchereieinheiten  fortlaufend im Jahr Medienausstellungen aus dem eigenen Bestand (zu besonderen Ereignissen und Gedenktagen).

 

1.3.Projekte

Umstellung des Ausleihbetriebs der Stadtbücherei auf Selbstverbuchung mit RFID

Die Stadtbücherei Hagen führte in den Jahren 2013/2014 das Projekt „Umstellung des Ausleihbetriebs der Stadtbücherei Hagen auf Selbstverbuchung mit RFID“ durch. Im Jahr 2013 erfolgten die Vorarbeiten und Vorplanungen; die Realisierung erfolgte in 2014 an allen drei Büchereistandorten.

Zu Beginn der Realisierungsphase stand die Ausstattung des gesamten Freihand-Medienbestandes der Stadtbücherei mit für die RFID-Selbstverbuchung erforderlichen Etiketten. Dies erfolgte aus Kostengründen ohne die Unterstützung von Fremdfirmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbücherei haben rund 175.000 Medien in die Hand genommen, mit RFID-Tags versehen und für die neue Verbuchungsform konvertiert. Dies erfolgte im Zeitraum Januar bis Mai 2014 und konnte nur als Gemeinschaftsaufgabe bewältigt werden. 

Vom 16.06. bis 28.06.2014 war die Stadtbücherei auf der Springe wegen der notwendigen Umbaumaßnahmen sowie der technischen Installationen für die Selbstverbuchungsstationen geschlossen. Am 30.Juni öffnete die Springe mit dem neuen Verbuchungsbetrieb: Die Kundinnen und Kunden können nun an 5 Selbstverbuchungsstationen selbständig Medien entleihen, zurückgeben sowie die Leihfrist der entliehenen Medien verlängern. Außerdem steht ein Kassenautomat zur Erledigung sämtlicher Kassengeschäfte zur Verfügung.

Vor der selbständigen Nutzung des neuen Verbuchungssystems stand allerdings die Schulung durch das hauptamtliche Personal: Sämtliche Kundinnen und Kunden (eingetragene Leser der Stadtbücherei 2014: 11.566) wurden zur Nutzung der Selbstverbuchungsstationen angeleitet und erhalten weiterhin Hilfestellung im Bedarfsfall.

Auch in den Stadtteilbüchereien gibt es zur Ausleihe der Medien je eine Selbstverbuchungsstation. Diese konnten im laufenden Betrieb ohne Schließungszeit aufgestellt werden.  

Mit der Umstellung des Ausleihbetriebs in der Stadtbücherei auf der Springe wurde als Zielvorgabe aus der Politik vorgegeben, zwei Jahre nach Einführung der Selbstverbuchung eine Selbstverbuchungsquote von 95 % zu erreichen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die durchschnittliche Quote bereits bei 90 %.

Verbunden mit der Umstellung wurde ferner der Abbau einer weiteren Planstelle im Personalbereich der Stadtbücherei. Der Abbau dieser Planstelle hat zum 01.07.2014 stattgefunden.

 

1.4.Besondere Aktivitäten in 2014

Besucherumfrage in der Stadtbücherei auf der Springe

Vor 15 Jahren, im Herbst 1999 und damit etwas mehr als ein Jahr nach Eröffnung der neuen Zentralbücherei, wurden die Kundinnen und Kunden der Stadtbücherei Springe erstmals zu „ihrer Bücherei“ befragt. Die Ergebnisse dieser Umfrage  bildeten in den Folgejahren eine wichtige Grundlage bei der Weiterentwicklung der Büchereiangebote.

Seit 1999 haben sich die Rahmenbedingungen der Büchereiarbeit erheblich verändert: Zum demographischen Wandel in der Bevölkerung kommt der Wandel der Bildungslandschaft, der technologische Wandel und der Wandel in der Medienlandschaft. Wie ist die Bücherei in Hinblick auf diese Rahmenbedingungen aufgestellt? Wie sehen Besucherstruktur und Besucherverhalten aus? Wie ist es mit der Zufriedenheit der Büchereikundinnen und -kunden bestellt?

„Helfen Sie uns, unseren Service und unser Angebot zu verbessern!“ hieß daher die Überschrift des Fragebogens, den das Ressort für Statistik, Stadtforschung und Wahlen für eine Besucherumfrage entwickelt hatte. Die Umfrage, an der sich rund 600 Kundinnen und Kunden auf der Springe beteiligten, fand im Zeitraum 27.10. bis 15.12.2014 statt. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss in einem mündlichen Bericht durch das Ressort Statistik, Stadtforschung und Wahlen vorgestellt. Ein Ergebnis, auf das alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbücherei besonders stolz sind, soll schon hier vorweggenommen werden: Als Schulnote für die Hagener Stadtbücherei wurde eine 1,99 vergeben.

Die Ergebnisse der Besucherumfrage bildeten auch eine der Grundlagen bei der Entwicklung eines neuen Leitbilds für die Stadtbücherei, über die dem Kultur- und Weiterbildungsausschuss in einer gesonderten Vorlage berichtet wird.

 

 

 

  1. Haushaltskonsolidierung

2.1.Umzüge der beiden Stadtteilbüchereien:

Im HSK 2011 wurde festgelegt, dass die Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg mit Auslaufen der bestehenden Mietverträge in alternative, deutlich kostengünstigere Standorte umziehen sollen.

Diese Maßnahme wurde 2014 umgesetzt:

Die Stadtteilbücherei Haspe ist im November 2014 in die dritte Etage des neu errichteten Torhauses Haspe gezogen. Die Neueröffnung der Hasper Stadtteilbücherei erfolgte am 17.11.2014. Hier stehen den Hasper Einwohnern jetzt auf einer Fläche von rund 400 qm ca. 18.000 Medieneinheiten zur Verfügung.   

Die Stadtteilbücherei Hohenlimburg ist im Dezember 2014 in die Sparkasse Hohenlimburg (mit)eingezogen. Die Sparkassenhalle wurde umgestaltet und mit einer Trennwand aus Glas versehen. Die Neueröffnung der Hohenlimburger Stadtteilbücherei erfolgte am 06.01.2015. Hier stehen den Hohenlimburger Einwohnern auf einer Fläche von rund 430 qm ca. 20.000 Medien zur Verfügung.

Durch die Umzüge der Stadtteilbüchereien reduzieren sich die Miet- und Nebenkosten jährlich um 132.000 Euro.

Wie sich die Nutzung der Stadtteilbüchereien an den neuen Standorten entwickelt wird im Jahresbericht für das Jahr 2015 dargestellt werden.

2.2.Personalabbau:

Ein fortlaufender Stellenabbau erfolgt bei der Stadtbücherei bereits seit dem Jahr 2000. Der Stellenplan umfasste im Jahr 2000 41 Stellen; aktuell verfügt die Stadtbücherei noch über 29 Planstellen. Die Konsolidierungsvorgabe im Bereich Personalkosten für den Zeitraum 2009 bis 2014 in Höhe von 196.175 Euro wurde erreicht.

2.3.Weitere Konsolidierungsmaßnahmen:

Durch weitere Reduzierungen (Schließung Schul- und Stadtteilbücherei Boele, Verringerung Sachkosten) wurden 110.525 Euro eingespart. Die Neufassung der Gebührenordnung für die Stadtbücherei im Jahr 2014 erbrachte Mehrerträge von 9.000 Euro im Bereich der Jahresgebühren.

Insgesamt umfassen die Konsolidierungsleistungen der Stadtbücherei seit 2009 eine Summe von insgesamt 447.700 Euro.

 

  1. Bürgerschaftliches Engagement in der Stadtbücherei Hagen

Seit Beginn der 2000er Jahre engagieren sich Ehrenamtliche und Fördervereine in der und für die Stadtbücherei Hagen. Ob im Bereich Leseförderung, bei Veranstaltungen oder bei der Mitarbeit im Verbuchungsbetrieb in Haspe und Hohenlimburg – 140 engagierte Ehrenamtler zeigen, dass das Interesse an ehrenamtlicher Arbeit in der Stadtbücherei ungebrochen ist.

Insbesondere für die Stadtteilbüchereien Haspe und Hohenlimburg gilt: Die Fördervereine und Ehrenamtler sichern derzeit den Fortbestand der dezentralen Standorte der Stadtbücherei. Seit dem 01.01.2012 (Hohenlimburg) bzw. 01.01.2013 (Haspe) werden die Stadtteilbüchereien im Modell Hauptamt/Ehrenamt betrieben.

Die ehrenamtlichen Kräfte teilen sich in beiden Stadtteilbüchereien die Ausleihschichten mit dem hauptamtlichen Personal und tragen eigenverantwortlich dafür Sorge, dass in jeder Ausleihschicht ehrenamtliche Unterstützung gewährleistet ist. Dies geschah auch in 2014 so zuverlässig, dass es keine Ausfälle bei den Öffnungsstunden gegeben hat.

Auch bei der Veranstaltungsarbeit und bei Projekten zur Leseförderung sind die Ehrenamtler aktiv. Nur ein vorbildliches Beispiel unter den vielen Aktivitäten ist die kontinuierliche jahrgangsweise Durchführung des Projekts „ABC-Lesetasche“, in dessen Rahmen Grundschülerinnen und Grundschüler die jeweilige Stadtteilbücherei kennenlernen.

Der Dank der Stadtbücherei an die Fördervereine und Ehrenamtler in den Stadtteilen gilt nicht nur dem persönlichen Einsatz, sondern auch dem finanziellen Engagement der Vereine für ihre Stadtteilbücherei. Beide Fördervereine, LeseZeichen Haspe e.V. sowie Freundeskreis HohenlimBuch e.V., haben im Rahmen der Umzüge Sponsorengelder eingeworben und für Verbesserungen bei der Ausstattung der neuen Standorte gesorgt (z.B. beim Mobiliar und bei der Außenwerbung). Eine Investition von insgesamt mehr als 20.000 Euro zum Nutzen der Büchereikundinnen und –kunden der Stadtteile, die sich deutlich bemerkbar macht.

Auch der Förderverein für die Stadtbücherei Springe e.V. war in 2014 aktiv, hauptsächlich für die Leseförderung, für Veranstaltungen und den SommerLeseClub 2014 für Jugendliche. Alle drei Fördervereine bilden gern die Plattform für ehrenamtliche Mitarbeit, aber auch ohne Mitgliedschaft in einem der Vereine ist die Mitarbeit von Ehrenamtlern möglich und willkommen. Viele Veranstaltungen für die  Zielgruppen Kinder und Senioren könnten ohne die Unterstützung von Ehrenamtlern gar nicht angeboten werden.

Unabdingbar für die ehrenamtlichen Angebote der Stadtbücherei ist jetzt und auch weiterhin das Vorhandensein hauptamtlicher Strukturen sowie die Begleitung und Unterstützung durch Fachpersonal, ob bei Schulungen, in der täglichen Praxis beim Verbuchungsbetrieb oder zur Vorbereitung von Veranstaltungen und Projekten.

 

  1. Ausblick auf 2015

Für das Jahr 2015 hat sich die Stadtbücherei die Weiterentwicklung ihrer Einrichtung auf die Fahnen geschrieben. Die Grundlage hierzu wurde im Februar 2015 durch die Entwicklung eines neuen Leitbilds für die Stadtbücherei gelegt. Dieses Leitbild soll  zukünftig zur Orientierung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbücherei sowie als Basis der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und Fördervereinen dienen.

Unser Anspruch an unsere Arbeit und unser Auftrag sind in den ersten Sätzen des Leitbilds beschrieben und weisen die Richtung:

  • Wir sind eine kommunale Bildungs-, Kultur- und Freizeiteinrichtung.
  • Wir sind ein generationenübergreifender Treffpunkt.
  • Als sogenannter „dritter Ort“, neben Zuhause und Arbeitsstätte, sind wir ein nichtkommerzielles Forum für Wissen, Lernen, Kommunikation, Erlebnis und Begegnung.
  • Wir leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in Hagen. Wir sind lebendiger Knotenpunkt in der Stadt und in den Stadtteilen.

 

Diesem Anspruch gerecht zu werden ist jetzt und zukünftig unser gemeinsames Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)

X

Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

 

 

 

gez.

 

(Margarita Kaufmann, Beigeordnete)

 

 

 

 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

Erweitern

30.04.2015 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen

Erweitern

30.04.2015 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen

Erweitern

20.05.2015 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - ungeändert beschlossen