Beschlussvorlage - 0791/2005

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

1.)               Die Schülerzahlenvorausberechnung wird zur Kenntnis genommen.

 

2.)               Zur weiteren Konkretisierung des Arbeitsfeldes “Schulentwicklungsplanung im Primarbereich” wird gemäß § 26 der Geschäftsordnung des Rates der Stadt Hagen, der Bezirksvertretungen und der Ausschüsse die Kommission “Unterausschuss Schulentwicklungsplanung” gebildet, der folgende Mitglieder angehören:

 

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Sachverhalt

Die letzte Darstellung im Rahmen der Schulentwicklungsplanung für die Primarstufe stammt aus dem Jahr 1999.

Nach dem inzwischen eingetretenen Zeitablauf ist es daher notwendig, die damaligen Planzahlen durch eine Neuberechnung der Schülerzahlen auf Grundlage aktueller Daten zu ersetzen und fortzuschreiben.

In der Vorlage werden die Rahmenbedingungen der Schülerzahlenvorausberechnungen erläutert.

Die tabellarische Darstellung der Anlage 1 umfasst eine gesamtstädtische Betrachtungsweise, weiterhin eine Untergliederung nach Stadtbezirken und letztlich nach einzelnen Grundschulbezirken.


Die letzte Darstellung im Rahmen der Schulentwicklungsplanung für die Primarstufe stammt aus dem Jahr 1999.

Nach dem inzwischen eingetretenen Zeitablauf ist es daher notwendig, die damaligen Planzahlen durch eine Neuberechnung der Schülerzahlen auf Grundlage aktueller Daten zu ersetzten und fortzuschreiben.

 

Mit der nachstehenden Schülerzahlenvorausberechnung werden die Schuljahr 2005/2006 bis 2010/2011 erfasst.

Während es sich bei den Zahlen des Schuljahres 2005/2006 um “Istzahlen” handelt, werden für die folgenden Schuljahre Planzahlen zugrunde gelegt.

Grundlage für diese Planzahlen sind die Einwohnermeldedaten Stand 30.06.2005.

 

Grundsätzlich werden dabei die Schülerzahlen einer Grundschule aufgrund der Schulstatistik 2004/2005 ins Verhältnis zu den dazu gehörigen Einwohnermeldezahlen gesetzt. Somit ergibt sich ein Soll – Ist  - Vergleich der tatsächlichen Schülerzahl laut Schulstatistik mit den dazugehörigen Einwohnermeldedaten.

Der sich daraus ergebende Prozentsatz wird dann auf die nach Einwohnermeldedaten ermittelte Zahl der Lernanfänger des jeweiligen Schulbezirkes der zukünftigen Schuljahre angewandt.

 

Für den Bereich der katholischen Grundschulen werden ergänzende Parameter berücksichtigt. So wird nach den bisherigen Erfahrungen davon ausgegangen, dass der Schülerrückgang an den Gemeinschaftsgrundschulen auch zukünftig stärker sein wird, wie bei den katholischen Grundschulen. In der Schülerzahlenvorausberechnung wird dies berücksichtigt, indem die zukünftige Quote der katholischen Grundschüler gemessen an der Gesamtzahl der Grundschüler gegenüber Schülern an Gemeinschaftsgrundschulen steigen wird. Obwohl die Quote katholischer Grundschüler ansteigt, wird die absolute Schülerzahl an katholischen Grundschulen aufgrund des allgemeinen Schülerrückgangs dennoch leicht sinken.

 

 

Durch diese Vorgehensweise werden folgende Rahmenbedingungen berücksichtigt:

 

  • Der Anteil der SchülerInnen, die vorzeitig eingeschult werden.

 

  • Der Anteil der SchülerInnen, die in der Primarstufe einen Jahrgang wiederholen, bzw. im Rahmen der flexiblen Eingangsphase insgesamt 5 Jahre im Primarbereich verbleiben.

 

  • Der Anteil der SchülerInnen, die bereits ab der Eingangsklasse eine Förderschule besuchen, bzw. während der Grundschulzeit in eine Förderschule wechseln.

 

  • Der Anteil der SchülerInnen, die eine andere Schule besuchen, für die die Stadt Hagen nicht Schulträger ist.

 

  • Der Anteil der SchülerInnen, die aufgrund eines Antrages eine andere Grundschule anstelle der Pflichtgrundschule besuchen.

 

  • Der Anteil der Hagener SchülerInnen, die eine Grundschule außerhalb Hagens besuchen, sowie der Anteil auswärtiger SchülerInnen, die Hagener Schulen besuchen.

 

 

 

Die beigefügte Anlage beinhaltet rückblickend die bisherige Entwicklung der Schülerzahlen an den Grundschulen. Weiterhin im Rahmen einer Schülerzahlenvorausberechnung die voraussichtliche Entwicklung bis zum Schuljahr 2010/2011.

Aus der Anlage ist weiterhin sowohl eine gesamtstädtische Betrachtungsweise, wie auch eine Untergliederung nach Stadtbezirken und letztlich nach einzelnen Grundschulbezirken ersichtlich. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die feingliedrige Darstellung nach einzelnen Grundschulbezirken bei einer späteren Rückschau das größte Risiko einer abweichenden tatsächlichen Schülerzahlenentwicklung gegenüber der Vorausberechnung in sich birgt.

 

 

Die Festlegung weiterer Parameter im Rahmen einer Analyse der einzelnen Schulen, wie z.B. zukünftige Investitionskosten sollten in der Kommission “Unterausschuss Schulentwicklungsplanung” erörtert werden.

 

Die momentan in der politischen Diskussion stehende Aufhebung der Grundschulbezirke würde möglicherweise geänderte Daten ergeben, die aber aufgrund fehlender Erfahrungswerte  ohnehin nicht in ihrer Auswirkung berechnet werden könnten.

Daher bleibt dieser Aspekt bei der Schülerzahlenvorausberechnung unberücksichtigt, ebenso der Aspekt der flexiblen Schuleingangsphase.

 

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Auswirkungen

 

FINANZIELLE

 

Drucksachennummer:

AUSWIRKUNGEN

 

 

Teil 4  Seite 1

 

Datum:

 

 

 

 

X

 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

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18.10.2005 - Schulausschuss