Beschlussvorlage - 0050/2015
Grunddaten
- Betreff:
-
Sekundarschule Remberg / Mittehier: Antrag der Schulkonferenz auf Änderung des Namens
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Freygang
- Beteiligt:
- VB3 Vorstandsbereich für Jugend und Soziales, Integration, Bildung und Kultur
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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27.01.2015
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Erledigt
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Schulausschuss
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Entscheidung
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24.02.2015
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Sachverhalt
Begründung
Die neu gegründete Sekundarschule Remberg / Mitte hat bekanntermaßen den Schulbetrieb zum Schuljahr 2014/2015 aufgenommen. Der seitens der Verwaltung zum Zeitpunkt der Gründung vorgeschlagene Name bezieht sich auf die örtliche Lage der Sekundarschule.
Die Schulkonferenz schlägt nunmehr die Änderung des Namens der Sekundarschule in Liselotte-Funcke-Schule vor. Einzelheiten dazu können dem beigefügten Schreiben der Sekundarschule entnommen werden.
Die Hagener Ehrenbürgerin Liselotte Funcke (20.07.1918 - 01.08.2012) war als liberale Politikerin in vielen Funktionen tätig. Von 1950 - 1961 gehörte sie dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an; von 1961 - 1979 dem deutschen Bundestag, dessen Vizepräsidentin sie von 1969 - 1979 war. 1979 wechselte sie als Wirtschaftsministerin in die sozial-liberale Landesregierung Nordrhein-Westfalens, um 1980 als Spitzenkandidatin ihrer Partei, der Freien Demokratischen Partei (FDP), zu kandidieren. Nachdem die FDP knapp an der 5 %-Hürde gescheitert war, schied sie aus dem Kabinett aus. In ihrem Amt als Ausländerbeauftragte der Bundesregierung setzte sie sich von 1981 - 1991 entschlossen für die Rechte und die Integration der in der Bundesrepublik lebenden Menschen mit Migrationshintergrund ein. Dabei scheute sie auch nicht vor Auseinandersetzungen mit der Regierung zurück. Trotz dieses umfangreichen Engagements fand sie noch die Zeit, auch in ihrer Heimatstadt Hagen zu wirken; u. a. durch zahlreiche Publikationen zur Stadtgeschichte und der sie prägenden Persönlichkeiten. Neben zahlreichen nationalen und internationalen Ehrungen wurde sie 2003 Ehrenbürgerin ihrer Stadt Hagen.
Sowohl der Familienrat der Familie Funcke als auch der FDP-Kreisverband Hagen begrüßen und unterstützen den Namensvorschlag der Schule.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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31,7 kB
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