Beschlussvorlage - 1066/2014
Grunddaten
- Betreff:
-
Erschließung Bahnhofshinterfahrung / Westportal Hauptbahnhof,Bericht der Verwaltung - Zwischenstand
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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11.11.2014
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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Sachverhalt
Begründung:
Die Ende 2012 von der Bezirksvertretung Hagen- Mitte und dem Stadtentwicklungsausschuss beschlossene Rahmenplanung (Drucksachennummer 0492/2012) sieht vor, dass über einen Knotenpunkt mit der Bahnhofshinterfahrung die Erschließung neuer Büroflächen und optional eine Anbindung der direkt anliegenden Betriebe erfolgen kann. Die technischen Voraussetzungen hierfür werden nach Bau der Bahnhofshinterfahrung gegeben sein.
Als Vorgabe für das Sanierungs- und Flächenrecyclingkonzept des AAV (Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung) für die Bahnhofshinterfahrung und die Flächen westlich des Hauptbahnhofs ist ein Beschluss über die Variante1.1 in der Drucksachennummer 1139/2013 am 04.12.2013 in der Bezirksvertretung Hagen- Mitte und am 10.12.2013 im Stadtentwicklungsausschuss erfolgt. Danach ist die Entwicklung zu einem hochwertigen Dienstleistungs- und Gewerbequartier vorgesehen, die zwingend von der Öffnung des Bahnhofs nach Westen ausgeht. Das „Westportal“ ist in der Verlängerung der heutigen Gleiserschließung des Bahnhofs ein Personentunnel/ Radfahrer.
Mit der Variantenentscheidung ist die grundsätzliche Entwicklungsrichtung für die Flächen westlich des Hauptbahnhofs vorgegeben. Planungsrecht wird über einen Bebauungsplan geschaffen: Hierfür ist das Konzept zu konkretisieren. Zurzeit finden Gespräche mit den direkt angrenzenden Betrieben über deren Flächenbedarfe und Nutzungsvorstellungen statt. Weiterhin werden die notwendigen Verfahrensschritte und die Vorgehensweise zur Realisierung des Personentunnels abgestimmt.
Die in der Anfrage vorgeschlagenen verkehrlichen Nutzungen sind in der beschlossenen Variante derzeit nicht vorgesehen, weil sie die knappen Flächenressourcen noch weiter reduzieren würden.
Die Notwendigkeit, die zur Verfügung stehenden Flächen den verschiedenen Nutzungsansprüchen zuzuteilen, rückt auch wieder die Flächen neben dem Bahnhof, östlich des Gleiskörpers, ins Blickfeld.
In der seit 1993/94 betriebenen Planung im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan Nr. 4/86 Teil II wird der Bereich zwischen Werdestraße und Bahnanlagen als Parkplatzfläche (Park and Ride) diskutiert. Diese Flächen sind nicht im Eigentum der Stadt.
Eine Nutzung als Standort der Fernbushaltestelle kommt ebenfalls in Betracht, wobei diese zunächst in den Bereich Kückelhausen verlagert werden soll. ( Vorlage 0978/2014)
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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705,1 kB
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11.11.2014 - Stadtentwicklungsausschuss - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt
- insbesondere das Bahnhofstunnelvorhaben so voran zu treiben, dass sowohl die Zeitplanungen der Bahn für die Bahnhofsneubauten und einer städtischen Beteiligung angepasst werden. In weiteren Gesprächen mit der Bahn erfolgt eine Abstimmung der zeitlichen Perspektiven.
- in Zusammenarbeit mit der HagenAgentur konzeptionell an der Nutzungsplanung für die Flächen westlich des Bahnhofes zu arbeiten und die Möglichkeiten dafür perspektivisch darzustellen.
Abstimmungsergebnis:
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X | Einstimmig beschlossen | ||
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Dafür: | 15 | ||
Dagegen: | 0 | ||
Enthaltungen: | 0 | ||