Beschlussvorlage - 0642/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Neugestaltung des Verkehrsraums Hasper Kreisel
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
- Beteiligt:
- FB32 - Öffentliche Sicherheit und Ordnung; 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken; 67 Fachbereich Grünanlagen-Straßenbetrieb
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Entscheidung
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31.08.2005
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Sachverhalt
Mit der Fertigstellung der Südumgehung und einer weitgehenden Verkehrsentlastung können nunmehr im Zentrum von Haspe einheitliche, fußgängerfreundliche Verkehrsregelungen ohne Signalanlagen umgesetzt werden.
Anlass
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Anlass für die folgenden
Planungsüberlegungen sind die Beratungen und Beschlüsse der Bezirksvertretung
Haspe vom 02.02.2005 und 18.05.2005. Dabei war u.a. ein Schwerpunkt der
Diskussion, wie sogenannte “rote Teppiche” rechtlich und im
Vergleich zu “Zebrastreifen” zu bewerten sind.
“Zebrastreifen”
und “roter Teppich”
Die Anwendung der
Zebrastreifen auch in einer Tempo-20-Zone wurde bereits vor Ort mit der
Bezirksregierung mit positivem Ergebnis erörtert.
Ein
“roter Teppich” ist dagegen weder amtliche Fahrbahnmarkierung noch
Verkehrszeichen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) und hinsichtlich seiner
gesetzlichen Bedeutung nicht festgelegt. Diese roten Markierungen räumen dem
Fußgänger keinen Vorrang ein, dem Autofahrer ist keine Anhaltepflicht
vorgeschrieben, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer (wer wartet?) ist eher
zufällig und widersprüchlich. Da sie keine Zeichen nach StVO sind, kann die
Straßenverkehrsbehörde diese Markierungen nicht anordnen.
Im Vergleich
liegen die Kosten für Zebrastreifen, wenn keine zusätzliche Beleuchtung
erforderlich ist, unter denen von sogenannten “roten Teppichen”.
Kosten
Die Kosten für Demarkierung und Markierung, Demontage der Signalanlagen sowie Beschilderung und Beleuchtung der Fußgängerüberwege werden auf € 30.000 geschätzt. Weitere bauliche Maßnahmen ( Grünbeete etc.) sind darin nicht enthalten.
Durch das Abschalten der Signalanlagen können im Gegenzug ca. € 10.000 pro Jahr eingespart, bei Realisierung der Planung also nach drei Jahren Kosteneinsparungen erreicht werden.

31.08.2005 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Verwaltung wird
beauftragt, das vorgestellte Konzept zur Neugestaltung des Verkehrraums im
Hasper Kreisel umzusetzen.
Der
rote Teppich an der Einmündung Berliner- und Voerder Straße bleibt erhalten
Die
Verwaltung berichtet zur nächsten Sitzung am 28.09 05, wann die Maßnahmen
ausgeführt werden.