Berichtsvorlage - 0168/2014
Grunddaten
- Betreff:
-
Zwischenbericht zum Kulturentwicklungsprozess
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB49 - Museen und Archive
- Bearbeitung:
- Beate Hauck
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Kultur- und Weiterbildungsausschuss
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Entscheidung
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13.02.2014
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Sachverhalt
Kurzfassung
An drei von fünf öffentlichen Veranstaltungen haben sich mehr als 200 Teilnehmende quer durch alle Generationen und mit unterschiedlicher Herkunftsgeschichte aktiv in die Erarbeitung des Kulturentwicklungsplanes eingebracht und einen Visionsvorschlag für die Zielkonferenz am 12.02.2014 erarbeitet.
Begründung
Erstmals beteiligen sich die Hagener Bürgerinnen und Bürger in Form eines Bürgerbeteiligungsverfahrens an der aktiven Mitgestaltung der Kulturentwicklungsplanung für Hagen.
Der Planungsprozess basiert auf einem Konzept von Reinhart Richter, welcher die fünf Veranstaltungen persönlich begleitet und hat zum Ziel, eine Vision und konkrete Ziele für die Entwicklung des kulturellen Lebens in unserer Stadt zu erarbeiten. Die Kosten für die Moderation durch Herrn Richter werden über den Landschaftsverband Westfalen-Lippe getragen.
Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung erschienen 120 Teilnehmende im Rathaus an der Volme und arbeiteten in 10 moderierten Gruppen zu der Frage: Welche gesellschaftlichen Faktoren werden die Kulturentwicklung in den nächsten Jahren beeinflussen.
Lediglich zwei Wochen nach der Auftaktveranstaltung fand die sogenannte SWOT-Analyse statt, an welcher sich 90 Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt beteiligten.
In sieben moderierten Gruppen erarbeiteten die Teilnehmenden die Stärken und Schwächen, die Stärken und Risiken für die zukünftige Kulturentwicklung in Hagen.
Zur dritten ganztägigen Veranstaltung, der sogenannten Visionskonferenz am 11.1.2014 erschienen 150 interessierte Hagener Bürgerinnen und Bürger, Kulturakteure und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung im Rathaus an der Volme. Fünf Arbeitsgruppen erarbeiteten gemeinsame Visionsformulierungen zur Kultur in Hagen in 2020. Im Anschluss daran hat eine Redaktionsgruppe, bestehend aus Teilnehmenden und Moderatoren/-innen, den Vorschlag einer gemeinsamen Vision formuliert. In der Redaktionssitzung waren alle Gruppen der Visionskonferenz mit mindestens einem Teilnehmenden sowie Herr Huyeng als Kulturdezernent vertreten. Auch vier Schüler des Christian-Rohlfs-Gymnasiums haben sich an der Redaktionssitzung beteiligt. Die Vision wird auf der Zielkonferenz am 12.2.2014, welche von 17-21 Uhr im Rathaus an der Volme stattfindet, vorgetragen und konsensiert.
Seit Beginn des Prozesses haben rund 200 Beteiligte die Kulturentwicklungsplanung aktiv begleitet und mitgestaltet.
Die Zahl der teilnehmenden Bürger und Bürgerinnen ist bisher quer durch alle Bevölkerungsschichten außergewöhnlich hoch. In den Kulturentwicklungsprozess bringen sich alle Generationen von den Kindern (u.a. Schülerinnen und Schüler des Christian-Rohlfs-Gymnasiums) bis zu den Senioren und unabhängig von ihrer Herkunft ein.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger haben während des gesamten Planungsprozesses die Möglichkeit, sich über den aktuellen Stand unter www.hagen.de zu informieren und ihre eigenen Wünsche und Ideen zu formulieren.
Bisher haben nach jeder Veranstaltung einzelne Bürger und Bürgerinnen Ergänzungen eingebracht, die genauso wie die Ergebnisse der Veranstaltungen im Internet dokumentiert werden. Nichts geht verloren. Auf Wunsch haben einzelne Bürger und Bürgerinnen, die nicht über einen Internetanschluss verfügen, die Abschriften in Papierform erhalten.
Die letzten beiden Veranstaltungen finden am 12.02.2014 (Zielkonferenz) und am 15.03.2014 (Offene Werkstatt) im Rathaus an der Volme statt.
Danach werden die Ergebnisse des Kulturentwicklungsprozesses aufbereitet und unter weiterer Beteiligung der interessierten Bürger und Bürgerinnen und des Kultur- und Weiterbildungsausschusses im Kulturentwicklungsplan zusammengefasst.
Im Anschluss daran wird der Kulturentwicklungsplan den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt.
Anlagen
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(wie Dokument)
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147,1 kB
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