Beschlussvorlage - 0486/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Künftiger Einsatz von Betriebssystemen und Büro-Software auf Arbeitsplatzrechnern der Stadt Hagen- 2. Zwischenbericht mit Darstellung von Handlungsnotwendigkeiten -
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- HABIT Hagener Betrieb für Informationstechnologie
- Bearbeitung:
- Dieter Althaus
- Beteiligt:
- 19 Zentrale Steuerung
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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|
Fachausschuss für Informationstechnologie und Digitalisierung
|
Entscheidung
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29.06.2005
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20.09.2005
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Beschlussvorschlag
Die Vorlage wird zur Kenntnis
genommen. Die Betriebsleitung wird beauftragt, wie beschrieben zu verfahren und
den Betriebsausschuss über den Stand der Aktualisierung der
Arbeitsplatz-Software bei der Stadt Hagen weiter zu informieren. Die Besetzung
von zwei zusätzlichen Stellen in der PC-Administration und einer Stelle zur
MS-Office-Betreuung soll kurzfristig im Vorgriff auf den Stellenplan 2006
erfolgen.
Sachverhalt
Der Betriebsausschuss HABIT erhält in
diesem 2. Zwischenbericht Informationen über den aktuellen Stand der
Überlegungen und Vorbereitungen zur Aktualisierung der Arbeitsplatz-Software
bei der Stadt Hagen. Die Abarbeitung der aktuell anstehenden Aufgaben und die
künftige IT-Betreuung der Verwaltung machen es notwendig, kurzfristig zwei
Stellen zur Endsystem-Administration und eine zur Office-Betreuung einzurichten
und zu besetzen.
1.
Vorbemerkungen
Der
Betriebsausschuss HABIT wurde in seiner Sitzung am 27.04.2005 über den Einsatz
von Betriebssystemen und Büro-Software auf Arbeitsplatzrechnern der Stadt Hagen
in Kenntnis gesetzt (Drucksachennummer: 0202/2005). Er hat die Betriebsleitung
beauftragt, den Betriebsausschuss über den Stand der Aktualisierung der
Arbeitsplatz-Software bei der Stadt Hagen weiter zu informieren sowie in der
Verwaltung einen Pilotbereich mit Open Office einzurichten und hierüber zu
berichten.
Der Umstieg
ist jetzt notwendig, weil der Hardwarelieferant bereits einen der beiden für
die Verwaltung relevanten PC-Typen nur noch für das Betriebssystem Windows XP
und nicht mehr für Windows NT liefern
kann und kurzfristig damit zu rechnen ist, dass dies auch für den anderen
PC-Typ zutreffen wird.
2.
Stand und weitere Vorgehensweise zur
Aktualisierung der Arbeitsplatz-Software
Die
vorbereitenden Arbeiten zur XP-Einführung im Endsystembereich werden derzeit
von den PC-Administratoren neben dem Tagesgeschäft (Störungsbehebungen,
Umzugsunterstützungen, Rechner-Installationen, ...) durchgeführt. Parallel dazu
bestehen derzeit im städtischen Datennetz Störungen, die vor der XP-Migration
noch gefunden und behoben werden müssen. Dabei handelt es sich nicht um
physikalische Netzprobleme, sondern um die Folgen von unnötigen Netzlasten aus
Systemkomponenten und vielen Fachanwendungen. Da mit vermehrtem Einsatz von
XP-Rechnern das elektronische Kommunikationsaufkommen von Rechnern weiter
steigen wird, müssen diese Lasten zunächst vermindert werden. Die notwendigen
Arbeiten dazu sind bereits begonnen worden.
Die
KDN-Partner Stadt Köln und GKD Rhein-Sieg-Oberberg, die bereits XP-Migrationen
durchgeführt haben, haben Mitarbeitern des HABIT ihre Migrations- und
Betriebskonzepte im Rahmen von Workshops in Köln und Siegburg vorgestellt. Die
Stadt Köln hat zudem Unterstützung bei der XP-Migration angeboten, sofern die
Kölner Konzepte übernommen werden können. Dies wird derzeit geprüft und soll
kurzfristig entschieden werden.
Sowohl die
Planungen und Konzepte des HABIT als auch die bereits umgesetzten Konzepte der
Stadt Köln berücksichtigen, dass eine XP-Einführung in einem Verwaltungsnetz
sich nicht auf die Installation der Client-Rechner beschränken kann. Vielmehr
müssen vor einem Einsatz von Windows XP auf vernetzten Arbeitsplatzrechnern
Funktionalitäten heutiger Windows-NT-Server auf die Erfordernisse der künftigen
Windows-XP-Client-Rechner umgestellt werden. Aufgabenschwerpunkt ist dabei eine
Überführung der bestehenden Domänen-Konzepte in den zentralen Verzeichnisdienst
von Microsoft Windows 2003. Dieser Dienst heißt Active Directory Service. Das Active
Directory ordnet verschiedenen Netzwerkobjekten wie Benutzern, Computern,
Dateifreigaben und andere Geräte wie Drucker und Scanner Eigenschaften zu und
verwaltet diese. Active Directory erlaubt es, Netzwerke logisch und
hierarchisch mit Hilfe von Objekten aufzubauen. Mit Hilfe von Active Directory
kann der Administrator die Informationen der Objekte organisieren,
bereitstellen und überwachen. Den Benutzern des Netzwerkes können
Zugriffsbeschränkungen erteilt werden. So darf zum Beispiel nicht jeder Nutzer
jede Datei ansehen oder jeden Drucker verwenden. Konzepte zur Vorgehensweise
bei der Einführung von Active Directory wurden von HABIT bereits erarbeitet.
Gleichlaufend
zur Einführung der neuen Windows-Server-Umgebung muss ein neues Mail- und
Groupwaresystem ausgewählt und eingesetzt werden, das das veraltete System
ablöst und zusätzliche Möglichkeiten bietet (z. B.: gemeinsam genutzte
Terminkalender, Kalendersynchronisation mit PDA und Notebook, Webzugriff durch
Tele-/Heimarbeiter). Die Anforderungen an ein solches System sind weitgehend
definiert, Konzepte zu dessen Einführung befinden sich in Arbeit. Die Nutzung
der neuen Möglichkeiten soll in einem zweiten Schritt nach Einführung von
Windows XP realisiert werden.
Im Bereich der
Windows-Endsysteme wurden bei HABIT inzwischen Vorgaben für eine
Benutzeroberfläche erarbeitet. Möglichkeiten, die Nutzung offener
Schnittstellen (USB) technisch zu beschränken, befinden sich in Prüfung. Ob
solche zum Einsatz kommen werden, lässt sich zur Zeit noch nicht sagen. Zusätzlich
werden organisatorische Vorgaben zur Netzsicherheit angepasst.
Parallel zu
den Aktivitäten im technischen Bereich wird momentan von dem Geschäftsbereich
Softwareentwicklung und –service des HABIT die XP-Kompatibilität der
vorhandenen kommunalen Fachverfahren und sonstigen eingesetzten
Softwareprodukten geprüft. Hierzu wurden bereits diverse Anfragen an die
Softwarehersteller gestellt, die auch den Office-Bereich mit einschließen. Eine
Anpassung der bei der Stadt Hagen im Einsatz befindlichen Vorlagen, Makros,
Datenbanken u. a. in Hinblick auf eine Einführung von MS-Office 2003 war bisher
aus personellen Gründen noch nicht möglich. Diese Aufgaben müssen jedoch vor
einer XP-Einführung weitgehend erledigt sein.
Die endgültige
Installation von Windows XP auf vernetzten Client-Rechnern kann erfolgen, so
bald die genannten Voraussetzungen geschaffen sind (Active Directory, e-Mail,
Anwendungen, Office). Ein “Roll-Out” soll sich im ersten Schritt
priorisiert auf neue Geräte beschränken sowie auf einzelne vorhandene Geräte,
die ohnehin neu installiert werden müssen. Nach und nach wird jedoch auch auf
vorhandenen Rechnern in verschiedenen Bereichen der Verwaltung dieses
Betriebssystem zum Einsatz kommen müssen wenn Anwendungssoftware genutzt wird,
die nur noch unter Windows XP ablauffähig ist. Voraussetzung hierfür ist die
XP-Tauglichkeit der Hardware. Entsprechende Mittel für einen Austausch von
abgeschriebenen PC werden in den Wirtschaftsplänen der nächsten Jahre zu
veranschlagen sein.
Neben einer
neuen Oberfläche auf Windows-XP-Rechnern und funktionalen Änderungen müssen die
Mitarbeiter der Verwaltung auch in Bezug auf das neue Mail-System und die
MS-Office-Programme geschult werden. Bei den hierzu noch zu erstellenden
Schulungskonzepten soll auf die bei der Stadt Köln gemachten Erfahrungen und
die dort vorhandenen Schulungsunterlagen zurückgegriffen werden. Bei
Durchführung der Schulungen soll, wie in der Vergangenheit, auf die VHS oder
Dritte zurückgegriffen werden.
Die
derzeitigen Planungen beschränken sich nicht auf die skizzierte Migration
sondern schließen auch nachhaltige Verbesserungen im künftigen Betrieb und in
der Servicequalität mit ein. Hier zeigen sich Möglichkeiten, technische
Hilfsmittel der Stadt Köln für ein qualitätssicherndes IT-Service-Management zu
adaptieren. Da die Städte Köln und Hagen identische Hardware aus
KDN-Ausschreibungen beziehen und z. T. gleiche Anwendungen einsetzen, wird eine
künftige Zusammenarbeit z. B. in Bezug auf die Treiberanpassung, die Erstellung
von Software-Installationspaketen und eine Weiterentwicklung von
Automatisierungsmöglichkeiten für beide und ggf. weitere KDN-Partner
angestrebt.
Konkret bietet
die Stadt Köln über die KDN mehrere Dienstleistungspakete zur Unterstützung der
Stadt Hagen bei der Windows-XP-Einführung an:
Paket 1 a): Einführung Active Directory Service
ca. 5 Personentage (PT) mit eigenen Mitarbeitern
(nach KDN-Verrechnungssätzen)= ca.
3.000,-- €
ca. 20 PT mit externen Mitarbeitern (á 576,-- € zzgl. MWSt. und Spesen)= ca. 16.000,-- €
Paket 1 b): Erstinstallationsverfahren für Windows-XP-Client
mit Paketierung von Software-Produkten
ca. 30 PT mit externen Mitarbeitern (á 576,-- € zzgl. MWSt. und Spesen)= ca. 23.000,-- €
Paket 2: Einführung und Betrieb eines softwaregestützten
IT-Servicemanagements
ca. 20 PT mit eigenen Mitarbeitern (nach KDN-Verrechnungssätzen)= ca. 12.000,-- €
ca. 20 PT mit externen Mitarbeitern (á 576,-- € zzgl. MWSt. und Spesen)= ca. 16.000,-- €
Paket 3:
Einführung und Betrieb eines e-Mail-Systems
Der Unterstützungsumfang ist noch zu klären. Die angebotenen
Dienstleistungen gehen bis zum Betrieb eines Mail- und Groupwaresystems
(Exchange) in Köln. Hier sind die Wirtschaftlichkeit und sonstige Vor-
und Nachteile im Vergleich zu einem Betrieb im eigenen Haus noch zu
untersuchen.
Unterschiedliche
Gegebenheiten in Hagen und Köln erlauben keine 1:1-Adaption. Die Untersuchungen
und Absprachen mit der Stadt Köln sind jedoch schon so weit fortgeschritten,
dass eine Beauftragung einzelner Pakete in Kürze erfolgen kann.
Die
Wirtschaftlichkeit dieser Vorgehensweise ergibt sich aus folgenden Tatsachen:
·
Die Dienstleistungen der Stadt Köln werden zu deren
internen Kostenverrechnungssätzen erbracht. Diese enthalten keine
Mehrwertsteuer und keine Risiko- oder Gewinnaufschläge.
·
Der von der KDN beauftragte externe Dienstleister ist
als kompetent und leistungsfähig bekannt. Die Auswahl ist in einem
Vergabeverfahren in Köln erfolgt.
·
Die Stadt Köln stellt dem HABIT kostenlos eine Vielzahl
vorhandener Dokumentationsunterlagen, Schulungsmaterialien, Softwarepakete,
Administrationsskripte u. a. zur Verfügung.
·
Durch Ausweitung der Kooperation in der KDN werden eine
höhere Servicequalität und Kostensenkungen im künftigen Betrieb der Systeme
erzielt.
Ein weiterer Vorteil in zeitlicher Sicht ist die Tatsache, dass Leistungen der KDN unmittelbar bezogen werden können, da die Vergabeverfahren bereits abgeschlossen sind.
Bei einem
derartigen Projekt, wie dem hier anstehenden, muss eine Vielzahl technischer
und organisatorischer Fragen geklärt werden. Von großer Bedeutung für die
Verfügbarkeit der IT am Arbeitsplatz und die Wirtschaftlichkeit des künftigen
Betriebes sind beispielsweise auch Vorgaben zu Konfigurationsmöglichkeiten
durch den Benutzer und der Produktpalette. Ohne Standardisierungen werden die
administrativen Aufwände und die den Benutzer beeinträchtigenden Störungen
immer weiter anwachsen. Die notwendigen Festlegungen und Regelungen dazu werden
noch mit der Zentralen Steuerung (19) überarbeitet.
Die derzeitige
Zeitschiene bei Inanspruchnahme der Unterstützungsleistungen von der KDN/Stadt
Köln sieht wie folgt aus:
·
Teilprojekt 1: Migration Active Directory Oktober 2005
– Januar 2006
·
Teilprojekt 2: Reduzierung der Netzlast bis März 2006
·
Teilprojekt 3: Untersuchung und Anpassung MS-Office und
eingesetzter Anwendungen bis März 2006
·
Teilprojekt 4: Migration Mail-System Dezember 2005
– März 2006
·
Teilprojekt 5: Abschluss der Vorbereitungen für den
Client-Einsatz und XP-Rollout auf neuen PC ab April 2006, Testrollout ab Januar
2006
·
Teilprojekt 6: Beginn der Arbeiten zur Einführung eines
softwaregestützten IT-Service-Managements ab Dezember 2005
·
Teilprojekt 7: XP-Rollout auf vorhandenen PC im
Zusammenhang mit den Teilprojekten 5 und 6 ab ca. Mitte 2006
Da die
Planungen noch nicht abgeschlossen sind, können Veränderungen, insbesondere in
zeitlicher Sicht, nicht ausgeschlossen werden.
3.
Pilotbereich mit Open Office in der Verwaltung
Auf die
fehlende Ablauffähigkeit der vorhandenen kommunalen Fachverfahren unter LINUX
wurde bereits in der April-Sitzung des Betriebsausschusses hingewiesen. Auf
Grund dieser Tatsachen ist festzustellen, dass LINUX auf absehbare Zeit für
einen verwaltungsweiten Einsatz im Arbeitsplatz-Bereich nicht geeignet ist.
Dass sich aber
auch das unter Windows ablauffähige Open Source-Produkt Open Office zur Zeit
nicht für einen Einsatz bei der Stadt eignet, zeigt sich u. a. darin, dass die
nachfolgenden bei der Stadt Hagen im Einsatz befindlichen Programme und
Verfahren nur Office-Produkte von Microsoft unterstützen:
ABBYY FineReader (Texterkennung)
Advis (Ausländerwesen)
AKROPOLIS (Energiebewirtschaftung)
ALLRIS (Ratsinformationssystem)
Architectural Desktop für Kanalbauwerke (AutoCAD)
ArcInfo / ArcCAD / ArcView (Raumplanung und
–gestaltung)
Auftragsverwaltung Druckerei
Augias-Archiv (Museumsverwaltung)
Bau/Win (Baugenehmigung GEKOS)
Bebauungsplan Entwurf (AutoCAD)
Beihilfe DB
CAD-Hochbau (ALLPLAN)
CAD-Verfahren ALLPLAN-Landschaftsarchitektur
Colorado (Großformat Scann-System)
CSI (Statische Berechnungen)
DAVID (Tierseuchenbekämpfung)
Dienstausweise
Dokumentvorlagen allgemein
DUVA (statistische Auswertungen)
EDWALT3 (Friedhofverwaltung)
Elaisa KSE (Schülerfahrtkosten)
Elfe (elektronische Fernmelderechnung)
EUK-VERMES (Schildergrößenmessprog.)
FAKIR (Fakturierung von Rechnungen)
GEO-Dokumenten System
HAMLET (Lebensmittelüberwachung)
HORIZONT - Drogenberatung
Ingenieurbau (Konstruktiv und Architektur) SOFICAD
(AutoCAD)
Investitionsverfahren
Jagd- und Fischerei
Kanalinformationssystem
KOMA-DB (Kostenmanagement)
Kultur
Lagerbehälterüberwachung
Loseblattsammlung
LUKAS – Access (Leistungs- und
Kostenabrechnungssystem, IT-Geräteverwaltung)
LUKAS – Intranet (dto.)
MEGA (Kosten- und Leistungsrechnung)
Obdachlosen-Datei
OK.EFA (Führerscheinwesen)
OK.EWO (Einwohnerwesen)
OK.JUG (Jugendamtswesen)
OK.SOZIUS –SGBXII (Sozialhilfeverfahren)
OK.Vorfahrt (KFZ-Zulassungsverfahren)
Ordensverwaltung
ORION (Sprengstoff-Verwaltung)
PAISY (Personal-Abrechnungssystem)
PATFAK (Drogenberatung)
PET (Tierschutz)
Plancal nova CAD (Wärmebedarfsberechnung)
Planet (Planung Eheschließungstermine)
Plotter / Belichter
PROFIL (Überwachung Wirtschaftsplan)
ProForst (Forstamtsverfahren)
ProSPORT (Sportstättenverwaltung)
PS-Explore (Kaufpreissammlung)
Schulinventar (Stadtbildstelle)
SIAS (Internet Applikations Server)
Smallworld GIS (Stadtgrundkarte ALK)
SOFI (Feststellung sonderpädagogischer
Förderungsbedarf/-ort)
SoPart (Schuldnerberatung)
SQL Basys (VHS)
Straßenentwurf (Plateia, AutoCAD)
SurvNet/LöGD (Informationssystem des Landesinstituts
f.d. Öffentl. Gesundheitsdienst)
Telefondaten-Verwaltung
TIFFANY (Kanalzustandskataster)
TRAVEL (Reisekosten)
UH-Lex (Unterhaltsberechnung)
WinAwos (Wohngeldberechnung, Fehlbelegerabgaben)
Win-Beitrag (Erschließungsbeitragsverfahren)
ZME (Zeit- und Mengenerfassung für die Kosten- und
Leistungsrechnung)
Sollten sich
in der Verwaltung einzelne PC finden, die mit LINUX und/oder Open Office
betrieben werden können (“Schreibmaschinen-Funktion”), ist
unabhängig von diesen Fachverfahren zu berücksichtigen, dass für diese wenigen
Fälle ein zweiter Standard aufgebaut werden müsste. Auch zusätzliche
Schulungsmaßnahmen zum Erwerb der notwendigen Kenntnisse wären vorzusehen.
LINUX-Systeme werden deshalb seitens HABIT momentan auf Servern für
Applikationen, Datenbanken, Internet und IT-Sicherheit, in Schulen und
vereinzelt zur weiteren Beobachtung der Entwicklung sowie zu Testzwecken auf PC
bei HABIT-Mitarbeitern betrieben.
4.
Handlungsnotwendigkeiten
Die bekannten personellen Engpässe in der PC-Administration sind nicht lediglich vorübergehender Natur (s. hierzu Vorlage 0726/2005). Ohne eine dauerhafte personelle Verstärkung sind weder die von der Verwaltung erwartete Service-Qualität noch die Durchführung der momentan anstehenden Migrations-Projekte und der Zukunftsaufgaben zu gewährleisten. Wegen der Bedeutung der IT und vor dem Hintergrund der interkommunalen Zusammenarbeit in der KDN ist die Funktionalität und insbesondere die Sicherheit der örtlichen Infrastruktur jetzt und zukünftig auch weiterhin unverzichtbar.
Folgende Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der Service-Qualität und Erfüllung der Zukunftsaufgaben sind geplant:
·
Weitere
Standardisierung und Automatisierung der Client-Installationen.
·
Dauerhafte
Einrichtung einer Installationsstraße mit Mitarbeitern aus den Bereichen
Administration und Netz. Dadurch strukturiertes Angehen und Vorbereiten von
Zukunftsaufgaben und zur Sicherstellung der Tauglichkeit neuer Hard- und
Software.
Die Betriebsleitung wird deshalb im
Stellenplan 2006 zusätzliche Stellen im Bereich der PC-Administration und zur
Betreuung von Microsoft Office, angepasst an die derzeit in Arbeit befindliche
Migrationsplanung von Windows-NT nach –XP, Office 97 nach 2003, des
Mailsystems und der Zukunftsaufgaben, vorsehen.
Wegen bestehender Eilbedürftigkeit
in Bezug auf den laufenden Betrieb der Windows-Endsysteme, der
MS-Office-Produktfamilie und der anstehenden MS-Office und XP-Migration muss
eine Entscheidung über die Einrichtung zusätzlicher Stellen bereits jetzt
getroffen und umgesetzt werden. Der Betriebsausschuss wird deshalb um
Zustimmung zu folgenden Maßnahmen im Vorgriff auf den Stellenplan 2006 gebeten:
·
Kurzfristige
Einrichtung und Besetzung einer sechsten Stelle im Bereich der Windows-Endsystemadministration.
Dies auch vor dem Hintergrund des beabsichtigten Einsatzes von
1-€-Kräften in diesem Arbeitsbereich. Ein geeigneter Bewerber konnte
bereits im Zuge einer durchgeführten verwaltungsinternen Ausschreibung einer
anderen Administratorstelle gefunden werden. Eine interne Umsetzung kann zum
1.10.2005 erfolgen.
·
Einrichtung
und Besetzung einer siebten Stelle im Bereich der
Windows-Endsystemadministration. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter soll zu 50 %
administrative Aufgaben für die Stadtentwässerung Hagen (SEH) wahrnehmen.
Insoweit würden die Personalkosten anteilig von der SEH getragen. Der Beginn
dieser Maßnahme wird kurzfristig geklärt. Weitere 50 % der Arbeitszeit dienen
der Verbesserung des IT-Services für die Gesamtverwaltung.
·
Kurzfristige
Einrichtung und Besetzung einer Stelle zur Betreuung und Standardisierung von
MS-Office-Anwendungen nach verwaltungsinterner Ausschreibung.
Die zusätzlichen Personalausgaben für 2005 können aus dem laufenden Wirtschaftsplan finanziert werden.
5.
Kosten
Im Wirtschaftsplan 2005 stehen bereits Mittel für die XP-Migration zur Verfügung. Diese können jetzt wie folgt konkretisiert werden:
Unterstützungsleistungen durch die KDN/Stadt Köln ca. 70.000,-- €
Software-Lizenzen für das IT-Service-Management (cMatrix) einmalig ca. 24.000,-- €
Wartungskosten des IT-Service-Managements (cMatrix) jährlich ca. 7.000,-- €
Lizenzkosten eines neuen Mail- und Groupwaresystems ca.
100.000,-- €
Um, wie dargestellt, den Einsatz aktueller Anwendungssoftware zu
ermöglichen, und um die Nachteile des Betriebs längst abgeschriebener Rechner
zu beseitigen (schlechte Performance, erhöhte Störanfälligkeit, fehlender
Hardwaresupport, fehlende Anschlussmöglichkeit aktueller Peripherie, nicht
vorhersehbarer Zeitpunkt eines Totalausfalls u. a.) wird es notwendig sein, in
den nächsten Jahren sukzessive ältere Rechner durch neue zu ersetzen.
Software-Lizenzen für das Betriebssystem Windows XP sowie für Office 2003 sind
nicht für alle PC der Stadtverwaltung gleichzeitig zu erwerben sondern
lediglich im Umfang des Austauschprogrammes. In den Folgejahren wird auch auf
bereits vorhandene Lizenzen zurückgegriffen werden können (s. Drucksachennr.
0202/2005).
Auswirkungen
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Es entstehen keine finanziellen und
personellen Auswirkungen. |
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Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in
diesem Fall bitte löschen! |
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1. Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
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Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
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Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
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Vertragliche Bindung |
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Fiskalische Bindung |
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Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige |
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Dienstvereinbarung mit dem GPR |
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Ohne Bindung |
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Erläuterungen: |
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2. Allgemeine Angaben |
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Bereits laufende Maßnahme |
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des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Neue Maßnahme |
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des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Ausgaben |
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Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch
Ausgaben in den Folgejahren |
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Es entstehen Ausgaben |
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einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr |
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jährlich wiederkehrende Ausgaben |
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periodisch wiederkehrende Ausgaben in den
Jahren |
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3. Mittelbedarf |
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Einnahmen |
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Sachkosten |
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Personalkosten |
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EUR |
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Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben
verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
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Folgejahr
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Folgejahr
3 |
Folgejahr
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Einnahmen: |
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Ausgaben: |
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Eigenanteil: |
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4. Finanzierung |
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Verwaltungshaushalt |
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Einsparung(en) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
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HH-Stelle/Position |
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Folgejahr
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Folgejahr
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Folgejahr
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Folgejahr
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Gesamtbetrag |
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Mehreinnahme(n) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Gesamtbetrag |
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Kein konkreter Finanzierungsvorschlag |
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Wird durch 20 ausgefüllt
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Die Finanzierung der Maßnahme wird den im
Haushaltssicherungskonzept festgesetzten |
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Haushaltsausgleich langfristig nicht
gefährden |
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Die Finanzierung der Maßnahme wird den
Fehlbedarf im Verwaltungshaushalt in den nächsten |
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Jahren um folgende Beträge erhöhen und damit
das Zieljahr für den Haushaltsausgleich gefährden: |
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Vermögenshaushalt |
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Einsparung(en) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Gesamtbetrag |
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Mehreinnahme(n) bei der/den
Haushaltsstelle(n) |
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Gesamtbetrag |
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Kreditaufnahme |
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Wird
durch 20 ausgefüllt
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Die Maßnahme kann im Rahmen der mit der
Bezirksregierung abgestimmten Kreditlinie |
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zusätzlich finanziert werden |
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Die Maßnahme kann nur finanziert werden,
wenn andere im Haushaltsplan/Investitionsprogramm |
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vorgesehene und vom Rat beschlossene
Maßnahmen verschoben bzw. gestrichen werden. |
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Folgekosten bei Durchführung der Maßnahme im
Vermögenshaushalt |
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Es entstehen keine Folgekosten |
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Es entstehen Folgekosten ab dem Jahre |
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Sachkosten |
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einmalig |
in Höhe von EUR |
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Jährlich |
in Höhe von EUR |
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bis zum Jahre |
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Personalkosten |
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einmalig |
in Höhe von EUR |
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Jährlich |
in Höhe von EUR |
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bis zum Jahre |
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Erwartete Zuschüsse bzw. Einnahmen zu den
Folgekosten EUR |
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Folgekosten sind nicht eingeplant |
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Folgekosten sind bei der/den
Haushaltsstelle(n) wie folgt eingeplant: |
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HH-Stelle/Position |
Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Einnahmen: |
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Ausgaben: |
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Eigenanteil: |
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* = Kostenermittlung auf
der Basis der Durchschnitts-Personalkosten des jeweiligen Jahres (von 18/02)
bzw. bei Überstunden auf der Grundlage der jeweiligen Überstundenvergütungen.
