Mitteilung - 0936/2013
Grunddaten
- Betreff:
-
Wirtschaftsplan des Immobilienbetriebes der Stadt Hagen (GWH) für das Wirtschaftsjahr 2014hier: Vorgeschlagene Konsolidierungsmaßnahmen im Schulbereich
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB48 - Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Horst Hermann
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Schulausschuss
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Anhörung
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08.10.2013
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Sachverhalt
Kurzfassung
Im Hinblick auf die Konsolidierung des städtischen Haushalts hat die GWH im Rahmen des Wirtschaftsplanes 2014 mit der Vorlage 0733/2013 verschiedene Konsolidierungs-maßnahmen mit einem rechnerischen Einsparungspotenzial vorgeschlagen, so auch für den Schulbereich.
Es handelt sich dabei um folgende Maßnahmenvorschläge:
? Aufgabe der Grundschulen Kückelhausen und Regenbogen zum Schuljahresende 2013/2014,
? Reduzierungen von Küchenkräften im Nicht-OGS-Bereich,
? Weitere Reduzierung der Unterhaltsreinigung in Schulen,
? Aufgabe der kleinen Lehrschwimmbecken Gebrüder-Grimm und evtl. Goldberg.
Begründung
Im Hinblick auf die Konsolidierung des städtischen Haushalts hat die GWH im Rahmen des Wirtschaftsplanes 2014 mit der Vorlage 0733/2013 verschiedene Konsolidierungs-maßnahmen mit einem rechnerischen Einsparungspotenzial vorgeschlagen, so auch für den Schulbereich. Ein Auszug der Vorlage ist als Anlage beigefügt.
Nachfolgend wird auf die vorgeschlagenen Maßnahmen aus Sicht des Fachbereichs Bildung kurz eingegangen.
Aufgabe der Grundschulen Kückelhausen und Regenbogen zum Schuljahresende 2013/2014
Der Rat der Stadt Hagen hat in seiner Sitzung am 11.07.2013 die Aufgabe der schulischen Nutzung beider Schulgebäude bereits beschlossen (s. Vorlagen 0389/2013 und 0545/2013). Entsprechend kommt es zu den in den Einzelvorlagen dargestellten Kosteneinsparungen.
Reduzierungen von Küchenkräften im Nicht-OGS-Bereich
Für den Einsatz von städtischen Küchenkräften in gebundenen Ganztagsschulen der Sekundarstufe I fällt jährlich ein Kostenvolumen von rund 252.000 an. GWH schlägt vor, zu prüfen, ob die Einsatzzeiten von GWH-Mitarbeitern durch Elterninitiative reduziert werden können.
Aus Sicht des Fachbereichs Bildung stößt dieser Vorschlag sowohl auf rechtliche wie auf faktische Probleme. Alternativ wäre auch denkbar, diesen Bereich ganz oder teilweise an Dritte zu vergeben oder neu zu strukturieren. Der Fachbereich Bildung hält daher eine Organisationsuntersuchung für sinnvoll, die zum Aufgabenbereich des Fachbereichs Personal und Organisation gehört.
Bis deren Ergebnisse vorliegen, kann nicht beurteilt werden, ob und in welcher Höhe Einsparungen möglich sind.
Weitere Reduzierung der Unterhaltsreinigung in Schulen
Vorgeschlagen wird eine Umstellung des Reinigungsintervalls von 2,5 auf 2 Tage je Woche. Unbenommen davon werden besondere Bereiche, wie z.B. die Sanitäranlagen weiterhin täglich gereinigt. Da davon auszugehen ist, dass dies nur bei ca. 2/3 der Flächen umzusetzen ist, wird von einem rechnerischen Einsparwert von 350.000 ausgegangen. Falls die Maßnahme beschlossen wird, müssten GWH und Fachbereich Bildung die hierfür in Betracht kommenden Schulen identifizieren.
Insgesamt würde bei Umsetzung dieser Maßnahme die sichtbare Verschmutzung in den Schulen zunehmen.
Aufgabe der kleinen Lehrschwimmbecken Gebrüder-Grimm und evtl. Goldberg
Neben dem Betrieb des Westfalenbades werden 4 Lehrschwimmbecken (HS Vorhalle, GS Volmetal, GS Gebrüder-Grimm, GS Goldberg) betrieben. Vorgeschlagen wird von der GWH die Aufgabe der beiden kleineren Lehrschwimmbecken GS Gebrüder-Grimm und GS Goldberg, wodurch Betriebs- und Servicekosten von geschätzt 60.000 entfallen könnten.
Bei Wegfall der Lehrschwimmbecken ist aus Sicht des FB Bildung zu bedenken, dass der Schwimmunterricht dann im Regelfall in das Westfalenbad verlegt werden müsste. Neben dem Eintrittspreis kämen für den überwiegenden Teil der Klassen ergänzend Fahrtkosten hinzu. Durch die dann neu entstehenden Kosten wäre bei Schließung des Lehrschwimmbeckens der GS Goldberg nach überschlägiger Prüfung keine Einsparung zu erzielen. Ob es bei einer Schließung des Lehrschwimmbeckens der GS Gebrüder-Grimm unter Gegenrechnung von zusätzlichen Schülerfahrkosten und Eintrittsgeldern im Westfalenbad zu einer Nettoeinsparung kommt, hängt von der Frage ab, ob es bei einer Aufgabe des Lehrschwimmbeckens zu einer Verlagerung des Schwimmunterrichts in vollem Umfang ins Westfalenbad kommt.
Welche Auswirkungen die zusätzlichen Belegungen im Westfalenbad für die bisherigen Nutzer haben würden, kann noch nicht eingeschätzt werden.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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149,3 kB
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