Mitteilung - 0936/2013

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

Kurzfassung

Im Hinblick auf die Konsolidierung des städtischen Haushalts hat die GWH im Rahmen des Wirtschaftsplanes 2014 mit der Vorlage 0733/2013 verschiedene Konsolidierungs-maßnahmen mit einem rechnerischen Einsparungspotenzial vorgeschlagen, so auch für den Schulbereich.

Es handelt sich dabei um folgende Maßnahmenvorschläge:

?         Aufgabe der Grundschulen Kückelhausen und Regenbogen zum Schuljahresende  2013/2014,

?         Reduzierungen von Küchenkräften im „Nicht-OGS-Bereich“,

?         Weitere Reduzierung der Unterhaltsreinigung in Schulen,

?         Aufgabe der kleinen Lehrschwimmbecken Gebrüder-Grimm und evtl. Goldberg. 

 

 

 

 

Begründung

Im Hinblick auf die Konsolidierung des städtischen Haushalts hat die GWH im Rahmen des Wirtschaftsplanes 2014 mit der Vorlage 0733/2013 verschiedene Konsolidierungs-maßnahmen mit einem rechnerischen Einsparungspotenzial vorgeschlagen, so auch für den Schulbereich. Ein Auszug der Vorlage ist als Anlage beigefügt.

 

Nachfolgend wird auf die vorgeschlagenen  Maßnahmen aus Sicht des Fachbereichs Bildung kurz eingegangen.

 

 

Aufgabe der Grundschulen Kückelhausen und Regenbogen zum Schuljahresende  2013/2014

Der Rat der Stadt Hagen hat in seiner Sitzung am 11.07.2013 die Aufgabe der schulischen Nutzung beider Schulgebäude bereits  beschlossen (s. Vorlagen 0389/2013 und 0545/2013). Entsprechend kommt es zu den in den Einzelvorlagen dargestellten Kosteneinsparungen.

 

Reduzierungen von Küchenkräften im „Nicht-OGS-Bereich“

Für den Einsatz von städtischen Küchenkräften in gebundenen Ganztagsschulen der Sekundarstufe I fällt jährlich ein Kostenvolumen von rund 252.000 € an. GWH schlägt vor, zu prüfen,  ob die Einsatzzeiten von GWH-Mitarbeitern durch Elterninitiative reduziert werden können.

Aus Sicht des Fachbereichs Bildung stößt dieser Vorschlag sowohl auf rechtliche wie auf faktische Probleme. Alternativ wäre auch denkbar, diesen Bereich ganz oder teilweise an Dritte zu vergeben oder neu zu strukturieren. Der Fachbereich Bildung hält daher eine Organisationsuntersuchung für  sinnvoll, die zum  Aufgabenbereich des Fachbereichs Personal und Organisation  gehört.

Bis deren Ergebnisse vorliegen, kann nicht beurteilt werden, ob und in welcher Höhe Einsparungen möglich sind.

 

 

 

 

Weitere Reduzierung der Unterhaltsreinigung in Schulen

Vorgeschlagen wird eine Umstellung des Reinigungsintervalls von 2,5 auf 2 Tage je Woche. Unbenommen davon werden besondere Bereiche, wie z.B. die Sanitäranlagen weiterhin täglich gereinigt. Da davon auszugehen ist, dass dies nur bei ca. 2/3 der Flächen umzusetzen ist, wird von einem rechnerischen Einsparwert von 350.000 € ausgegangen. Falls die Maßnahme beschlossen wird, müssten GWH und Fachbereich Bildung die hierfür in Betracht kommenden Schulen identifizieren.

Insgesamt würde bei Umsetzung dieser Maßnahme  die sichtbare Verschmutzung in den Schulen zunehmen.

 

Aufgabe der kleinen Lehrschwimmbecken Gebrüder-Grimm und evtl. Goldberg 

Neben dem Betrieb des Westfalenbades werden 4 Lehrschwimmbecken (HS Vorhalle, GS Volmetal, GS Gebrüder-Grimm, GS Goldberg) betrieben. Vorgeschlagen wird von der GWH  die Aufgabe der beiden kleineren Lehrschwimmbecken GS Gebrüder-Grimm und GS Goldberg, wodurch  Betriebs- und Servicekosten von geschätzt 60.000 € entfallen könnten.

Bei Wegfall der Lehrschwimmbecken ist aus Sicht des FB Bildung zu bedenken, dass der Schwimmunterricht dann im Regelfall in das Westfalenbad verlegt werden müsste. Neben dem Eintrittspreis kämen für den überwiegenden Teil der Klassen ergänzend Fahrtkosten hinzu. Durch die dann neu entstehenden Kosten wäre  bei Schließung des Lehrschwimmbeckens  der GS Goldberg nach überschlägiger Prüfung keine Einsparung zu erzielen. Ob es bei einer Schließung des Lehrschwimmbeckens der GS Gebrüder-Grimm unter Gegenrechnung von zusätzlichen Schülerfahrkosten und Eintrittsgeldern im Westfalenbad zu einer Nettoeinsparung kommt, hängt von der Frage ab, ob es bei einer Aufgabe des Lehrschwimmbeckens zu einer Verlagerung des Schwimmunterrichts in vollem Umfang ins Westfalenbad kommt.

Welche Auswirkungen die zusätzlichen Belegungen im Westfalenbad für die bisherigen Nutzer haben würden, kann noch nicht eingeschätzt werden.

 

 

 

 

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen

 

 

gez.

 

Dr. Christian Schmidt, Erster Beigeordneter

 



 

 

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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08.10.2013 - Schulausschuss - ungeändert beschlossen