Mitteilung - 0568/2013
Grunddaten
- Betreff:
-
Vertaktung der Linien 510 und 525
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Bezirksvertretung Haspe
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Vorberatung
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04.07.2013
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
In Beantwortung einer Nachfrage zur Berichtsvorlage 0042/2013 (Optimierung des ÖPNV im Stadtbezirk Haspe) aus der Sitzung der Bezirksvertretung Haspe am 14.02.2013 -
Vertaktung der Linien 510 und 525, Brechung der Linie 510 in Hagen-Mitte – nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Die Wahl der Fahrplanlage der Linien 510 und 525 wurde in der o. g. Vorlage eingehend erläutert. Aus Sicht der Nahverkehrsplanung erfüllt die Linie 510 zwei Aufgaben: Erstens dient sie gemeinsam mit den Linien 542 und 511 der Direktverbindung zwischen Haspe und der Hagener Innenstadt. Zweitens bietet sie eine umsteigefreie Verbindung zwischen Haspe und Eilpe. Diese umsteigefreie Verbindung über die komplette Linienlänge Haspe - Eilpe weist sicherlich keine große Nachfrage auf, sie deckt aber auch die dazwischen liegenden Relationen mit ab. So z.B. Kückelhausen - Wehringhausen - Oberhagen oder bietet beispielsweise auch die Möglichkeit, umsteigefrei von der Haltestelle Markt zur VHS (Villa Post) zu gelangen. Insofern wäre die Brechung dieser Linie in der Mitte ihres Verlaufs mit zusätzlichen Umsteigezwängen und/oder Wartezeiten bei einer Vielzahl von ÖPNV-Fahrten verbunden.
Dies stellt grundsätzlich nicht die Möglichkeit für eine derartige Unterbrechung der Linie 510 in Frage, nur gilt es, bei der Vielzahl möglicher Ansprüche an ein ÖPNV-Angebot (Vertaktung; Anschlusssicherung, Umsteigefreiheit, Schnelligkeit und Wirtschaftlichkeit), Prioritäten zu setzen:
Im Falle der 510 und 525 sind dies SPNV-Anschlüsse an den Bahnhöfen Rummenohl und Westerbauer, die Vertaktung der Linien auf der B7 zwischen Hagen-Mitte und Haspe, sowie die Vertaktung der Linien im Bereich Buschey/ Eugen-Richter-Straße. Die Vertaktung z. B. der bestehenden Linien von Haspe-Zentrum zum Ev. Krankenhaus muss also im Zusammenhang mit dem ÖPNV-Angebot in den genannten Bereichen gesehen werden; eine Änderung hätte weitreichende Konsequenzen auf große Teile des Linien- und Fahrplanangebots.
