Berichtsvorlage - 0607/2013
Grunddaten
- Betreff:
-
Berichte aus dem Verkehrsverband Rhein-Ruhr (VRR)
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Vorberatung
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09.07.2013
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Im Frühjahr 2013 wurden in den Gremien des Zweckverbands Rhein-Ruhr (VRR) Berichte zum aktuellen Zustand im regionalen Schienen-Personennahverkehr (SPNV) und mit dem VRR-Nahverkehrsplan Ziele für die Weiterentwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Verbandsgebiet in den nächsten Jahren beraten.
So werden mit dem VRR-Nahverkehrsplan u. a. dem ÖPNV-Aufgabenträger Stadt Hagen von ihm mitgetragen und beschlossen Rahmenvorgaben für die Planung und Ausgestaltung des ÖPNV im Stadtgebiet gesetzt, die sowohl einen verbindlichen als auch nur unterstützenden Charakter haben (z. B. Tarife, Finanzierung SPNV-Angebot, Fahrzeugbeschaffung). Für die weitere Nahverkehrsplanung in Hagen lohnt daher ein Blick auf die aktuellen Planungsüberlegungen und Ziele des regionalen (SPNV-) Aufgabenträgers VRR. Im Folgenden werden mit dieser Berichtsvorlage zu den Themen
? VRR - Nahverkehrsplan
? VRR - Qualitätsbericht
? VRR - (SPNV-)Stationsbericht
die wesentlichen Inhalte in einer kurzen Übersicht zur Kenntnis gebracht; ausführlichere Informationen enthalten die beigefügten Anlagen.
Zuständigkeiten:
Hauptaufgaben des VRR sind neben der Aufgabenträgerschaft für den Schienen-Personennahverkehr (SPNV) die Tarifgestaltung, die Koordination der SPNV/ÖPNV-Angebote, die Qualitätssicherung und das Marketing sowie die Bewilligung von Investitionen in die SPNV/ÖPNV-Infrastruktur.
Herausforderungen:
Die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen werden insbesondere gesehen in einer Durchgestaltung unterschiedlicher Verkehrsangebote (Multimodalität) und Tarife, einem wegen des demographischen Wandels erforderlichen Ausbaus der Barrierefreiheit, in der Entwicklung neuer Informationsmedien sowie in einem erhöhten Kostendruck bei den kommunalen Verkehrsunternehmen.
Ziele:
Der VRR will mit einheitlichen Konzepten die Aufgaben der kommunalen Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen unterstützen, um damit das Ziel eines koordinierten SPNV/ÖPNV-Angebots im Verbandsgebiet zu erreichen. Dies schließt auch die Schaffung integrierter Angebote durch Einbeziehung von Car- und Bike-Sharing mit ein. Neben den Erleichterungen beim Zugang und bei der Nutzung des ÖPNV (Information, elektronische Bezahlsysteme) sollen auch Qualitätsstandards weiterentwickelt und die Kundenbindung verbessert werden. Schließlich soll die Antriebstechnik der Fahrzeuge zunehmend die Anforderungen an einen umweltverträglichen Nahverkehr erfüllen.
Schienen-Personennahverkehr (SPNV):
Zum SPNV wird ein jährlicher Sachstandsbericht vorgelegt mit Angaben über abgeschlossene (z. B. der S 5/8 für 15 Jahre an die DB-Regio) und geplante (z. B. Sauerlandnetz) Vergabeverfahren und zu je aktuellen Themen (z. B. RRX).
In einem SPNV-Qualitätsbericht dokumentiert der VRR u. a. die Einhaltung des Fahrplans bezogen auf die jeweiligen Eisenbahn-Verkehrsunternehmen (EVU). Hinsichtlich der Zugverspätungen verzeichnet er in 2012 gegenüber dem Vorjahr insgesamt leichte Verbesserungen. Bei Linien über Hagen fällt der Regional-Express 7 (Krefeld Hagen Rheine) mit einer Pünktlichkeitsquote von lediglich 61% gegenüber allen anderen Linien (72% - 92%) negativ aus dem Rahmen. Bei Zugausfällen gibt es in 2012 gegenüber 2011 auch im Raum Hagen ebenfalls einen leichten Rückgang zu verzeichnen.
Bei einer durch Befragung ermittelten Kundenzufriedenheit nach Schulnoten über sechs Qualitätsmerkmale erreicht das SPNV-Angebot im Verbandsgebiet gute Noten (2,2) mit leichtem Plus der privat betriebenen Linien gegenüber denen der Deutschen Bahn.
In seinem Stationsbericht verzeichnet der VRR für die Bahnhöfe und Haltepunkte in Hagen eine Kundenbewertung von akzeptabel bzw. noch akzeptabel. Die insgesamt neun Stationen liegen damit in der Bewertung durch die Bahnkunden auf dem Niveau von 73% aller Stationen im VRR-Gebiet. Hauptmangel an Haltepunkten ist die fehlende oder unzureichende Barrierefreiheit.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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63,2 kB
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2
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(wie Dokument)
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44,7 kB
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3
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(wie Dokument)
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31,5 kB
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