Beschlussvorlage - 1146/2012
Grunddaten
- Betreff:
-
Finanzierung Soziale Stadt Wehringhausen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Reinhard Goldbach
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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13.12.2012
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Sachverhalt
Kurzfassung
Begründung
Für Städte, die pflichtig am Stärkungspakt teilnehmen und deren Sanierungsplan genehmigt ist, gilt nach Mitteilung der Bezirksregierung künftig nicht mehr die Sonderregelung im Rahmen des § 28, Abs. 3 des Haushaltsbegleitgesetzes, die eine 90%-ige Bezuschussung der geförderten Maßnahmen des Programms Soziale Stadt bisher ermöglicht hat. Weiterhin wird die mitgeteilt, dass diese Sonderregelung künftig vollständig entfallen soll.
Die Stadt Hagen hat in enger Abstimmung mit dem zuständigen Ministerium und der Bezirksregierung die Finanzierung des Integrierten Handlungskonzeptes für den Stadtteil Wehringhausen auf Basis eines Zuschusssatzes von 90% und gleichzeitiger Finanzierung des verbleibenden Eigenanteils von 10% mit Spendenmitteln der Wohnungsgesellschaften und der Sparkasse konzipiert und mit der Kommunalaufsicht abgestimmt.
Die Absenkung des Fördersatzes auf 80% kann nicht durch weitere Drittmittelakquise aufgefangen werden. Für die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes und die Inanspruchnahme der Landesförderung ist daher die Ausweisung der nachfolgend dargestellten Eigenmitteln erforderlich.
Die außer-/überplanmäßige Deckung der ggf. erforderlichen Eigenmittel kann nach jetzigem Stand durch Minderausgaben gegenüber der Planung für 2013 bei der Umlage für den Landschaftsverband erfolgen.
| 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | Summe |
Konsumtiv | 330.000 | 747.000 | 747.000 | 527.000 | 527.000 | 427.000 | 3.305.000 |
Neu Eigenmittel Stadt | 33.000 | 74.700 | 74.700 | 52.700 | 52.700 | 42.700 | 330.500 |
davon Zuschuss Land 80% | 264.000 | 597.600 | 597.600 | 421.600 | 421.600 | 341.600 | 2.644.000 |
davon Spende (Eigenmittel) | 33.000 | 74.700 | 74.700 | 52.700 | 52.700 | 42.700 | 330.500 |
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investiv |
| 200.000 | 550.000 | 1.150.000 | 950.000 | 1.150.000 | 4.000.000 |
Neu Eigenmittel Stadt | 0 | 20.000 | 55.000 | 115.000 | 95.000 | 115.000 | 400.000 |
davon Zuschuss Land 80% | 0 | 160.000 | 440.000 | 920.000 | 760.000 | 920.000 | 3.200.000 |
davon Spende (Eigenmittel) | 0 | 20.000 | 55.000 | 115.000 | 95.000 | 115.000 | 400.000 |
Gesamt | 330.000 | 947.000 | 1.297.000 | 1.677.000 | 1.477.000 | 1.577.000 | 7.305.000 |
Neu Eigenmittel Stadt | 33.000 | 94.700 | 129.700 | 167.700 | 147.700 | 157.700 | 730.500 |
davon Zuschuss Land 80% | 264.000 | 757.600 | 1.037.600 | 1.341.600 | 1.181.600 | 1.261.600 | 5.844.000 |
davon Spende (Eigenmittel) | 33.000 | 94.700 | 129.700 | 167.700 | 147.700 | 157.700 | 730.500 |
Derzeit gibt es allerdings Signale aus der Landespolitik, dass die beschriebene Neuregelung noch einmal geändert wird und für das aktuelle Haushaltsjahr sowie auch in künftigen Haushaltsjahren eine erhöhte Förderung von 90% in Einzelfällen möglich sein soll.
Die Beschlussfassung über die außerplanmäßige Bereitstellung von Haushaltsmitteln steht daher unter dem Vorbehalt der aktuell durch die Bezirksregierung mitgeteilten Fördermodalitäten.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht benötigt werden löschen.)
| Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
X | Die finanziellen Auswirkungen sind in der Vorlage dargestellt. |
| Es entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen |
Maßnahme | |
konsumtive Maßnahme | |
| investive Maßnahme |
X | konsumtive und investive Maßnahme |
Rechtscharakter | |
| Auftragsangelegenheit |
| Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
| Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
X | Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
| Vertragliche Bindung |
X | Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges |
| Ohne Bindung |
1. Konsumtive Maßnahme
Teilplan: |
| Bezeichnung: |
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Produkt: |
| Bezeichnung: |
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Kostenstelle: |
| Bezeichnung: |
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| Kostenart | Lfd. Jahr | Folgejahr 1 | Folgejahr 2 | Folgejahr 3 |
Ertrag (-) |
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Aufwand (+) |
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Eigenanteil |
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Kurzbegründung: | |
| Finanzierung ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert |
X | Finanzierung kann ergebnisneutral (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung) gesichert werden. |
| Finanzierung kann nicht gesichert werden (der Fehlbedarf wird sich erhöhen) |
2. Investive Maßnahme
Teilplan: |
| Bezeichnung: |
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Finanzstelle: |
| Bezeichnung: |
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| Finanzpos. | Gesamt | lfd. Jahr | Folgejahr 1 | Folgejahr 2 | Folgejahr 3 |
Einzahlung(-) |
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Auszahlung (+) |
| | | | | |
Eigenanteil |
| | | | | |
Kurzbegründung: | |
| Finanzierung ist im lfd. Haushalt bereits eingeplant/gesichert |
X | Finanzierung kann gesichert werden (außer-/überplanmäßige Bereitstellung mit Deckung) |
| Finanzierung kann nicht gesichert werden (der Kreditbedarf wird sich erhöhen) |
gez. | gez. |
Jörg Dehm | Dr. Christian Schmidt |
| gez. |
| Christoph Gerbersmann Stadtkämmerer |
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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87,6 kB
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