Berichtsvorlage - 0820/2012

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 

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Sachverhalt

Auf der Grundlage des Beschlusses der Bezirksvertretung Haspe vom 09.05.2012 wurden die Planungen zur Möglichkeit, den Ennepepark als zentralen Veranstaltungsort gewinnen zu können, weitergeführt.

 

Grundlage der bisher erfolgten Untersuchungen zur Umgestaltung des Ennepeparks zur Nutzung als Veranstaltungsplatz war ein Lageplan vom Oktober 2011 mit Angaben der Schausteller zur Ausweisung von Aufstellflächen für größere Fahrgeschäfte. Benötigt werden demnach außer dem Parkplatz westlich des Ennepeparks (Hochofenstraße) die gesamte zentrale Rasenfläche nördlich der Leichtathletikkampfbahn.

Am 23.08.2012 fand ein weiterer Termin mit Vertretern der Schausteller statt, um die Anforderungen und Planungen zu konkretisieren. Die Einzelheiten wurden anhand des Lageplans besprochen. Diese Berichtsvorlage stellt kurz die Ergebnisse vor und gibt einen Ausblick auf das weitere Vorgehen.

 

 

Ergebnisse:

 

 

1.      Erhalt des Grünflächencharakters

 

Da die Flächennutzung für Veranstaltungen innerhalb eines Jahres nur geringe Zeitspannen ausmachen, soll der Grünflächencharakter auf jeden Fall weiterhin vorrangig betrachtet werden. Dies wird von allen Seiten so gesehen. Als positives Beispiel für den Erhalt einer vorhandenen Grünfläche bei Nutzung als Veranstaltungsfläche, wird von den Schaustellern eine Grünfläche in Anröchte genannt. Dort ist es nach Aussage der Schausteller gelungen, die Rasenfläche trotz Kirmesnutzung zu erhalten weil unter der ausreichend starken Oberbodendecke eine Schottertragschicht eingebaut wurde. In Anröchte hat man damit gute Erfahrungen gemacht -zumindest bei trockener Witterung funktioniere diese Befestigung gut. Lediglich bei Nässe ist mit Fahrspuren zu rechnen, die nach Veranstaltungsende wieder neu hergerichtet werden müssen. Die Kosten für die Wiederherstellung der Flächen als Grünfläche sind bei den Veranstaltungskosten zu berücksichtigen .Es wurde ein Ansprechpartner in Anröchte benannt. Seitens der Stadt Hagen wird der Kontakt zum Erfahrungsaustausch hergestellt.

Die im Lageplan vom Oktober 2011 enthaltenen Aufstellflächen für Fahrgeschäfte beanspruchen die gesamte zentrale Rasenfläche des Ennepeparks. Eine Komprimierung der Aufstellflächen, um einen Teilbereich des Parks von großen Fahrgeschäften freizuhalten, ist nach Aussage der Veranstalter nicht möglich, weil zwischen den großen Fahrgeschäften noch Flächen für kleinere Buden benötigt werden. Diese sollen im übrigen möglichst entlang von Wegeflächen angeordnet werden.

 

Die eingezäunte Hundewiese lässt sich nach übereinstimmender Ansicht mit der Nutzung als Veranstaltungsplatz nicht vereinbaren.

 

 

2.      Zufahrt und fußläufige Erschließung

 

Die Anlieferung erfolgt mit Fahrzeugen mit ca. 40 to Gesamtgewicht. Evtl. auch 50 – 60 to.

 

Als Zufahrt zum Aufstellen großer Fahrgeschäfte schlagen die Schausteller eine Hauptwegeachse durch Verbreiterung des Weges nördlich der Leichtathletikkampfbahn auf 5 m vor. Eine Zufahrt ist sowohl über den Parkplatz Hochofenstraße möglich als auch über die Zufahrt zum Vereinsgebäude. Von dort ausgehend sollte der Weg zur westlichen Treppe in Richtung Kölner Straße ebenfalls auf 5 m verbreitert werden.

 

Diese Wegeerschließung sollte durch einen Fußweg entlang der Böschungsoberkante zum nordöstlichen Sitzrondell ergänzt werden. Der Zugangsweg aus Richtung Kreuzung Kölner Str./ Hänelstraße ist ausreichend und kann so bleiben. Ebenso die Treppe zum Sitzrondell. Lediglich die Gehölze entlang dieses Weges sollten etwas zurückgenommen werden um den Blick auf den Veranstaltungsort etwas freizustellen.

 

3.      Wasser und Stromversorgung

 

Von den vorhandenen Hydranten sind der am Ostende der Kampfbahn sowie der an den Kassen für Veranstaltungen im Park nutzbar. Die Möglichkeit einer zusätzlichen Wasserversorgung im Bereich des Parkplatzes an der Hochofenstraße ist durch die Planung bei 61 zu klären.

Zur Stromversorgung ist keine zusätzliche Einrichtung erforderlich. Die Stromversorgung wird temporär für die Kirmes durch Fa. Stöcker erstellt.

Für andere Veranstaltungen müsste ein zentraler Stromversorgungspunkt am unteren Parkeingang geprüft werden.

 

4.      Schmutzwasserentsorgung

 

Nördlich der Kampfbahn müsste ein zusätzlicher Kanal mit 2 Anschlussschächten erstellt werden. Die Schmutzwassereinleitung erfolgt zunächst per Pumpe in Tanks. Von dort bei Bedarf dann in die Schächte. Ob das Gefälle der neuen Leitung ausreicht, ist planerisch zu klären. Außerdem ist die Möglichkeit eines zusätzlichen Schmutzwasseranschlusses im Bereich des Parkplatzes an der Hochofenstraße zu untersuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiteres Vorgehen:

 

Der Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung wird Kontakt mit dem Ansprechpartner in Anröchte aufnehmen.

Weiter werden die o.g. Prüfungen und Planungen fortgesetzt.

 

Nachdem die Planungen so weit konkretisiert sind, dass eine überschlägliche Kostenermittlung erfolgen kann, wird ein weiterer Bericht in der Bezirksvertretung Haspe erfolgen..

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Auswirkungen

 

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Beschlüsse

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27.09.2012 - Bezirksvertretung Haspe - ungeändert beschlossen