Mitteilung - 0211/2012
Grunddaten
- Betreff:
-
Umgestaltung Hülsche Teich
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Elfi Paech
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Bezirksvertretung Haspe
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Entscheidung
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08.03.2012
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Sachverhalt
Kurzfassung
s.u.
Begründung
Illkatte und Hülsche Teich
Der Hülsche Teich ist ein künstliches Bauwerk im Hauptschluss der Illkatte ohne ökologische Funktion für das Gewässer. Als solcher ist er aus wasserwirtschaftlicher Sicht ein Störfaktor im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), weil er als sog. Querbauwerk ein Hindernis im Gewässer darstellt. Die WRRL verlangt, dass bis zum Jahr 2015 spätestens jedoch bis zum Jahr 2015 grundsätzlich für alle Gewässer nach Möglichkeit ein guter ökologischer Zustand erreicht sein soll. Wasserwirtschaftliche und wasserrechtliche Zielsetzungen haben immer das Wohl der Allgemeinheit vorrangig zu berücksichtigen.
Danach entspricht der Hülsche Teich weder in seiner Lage und Ausbildung noch im Hinblick auf die Form, Farbe und sommerlichen Gerüche durch Algenbildung und Wasserknappheit den wasserwirtschaftlichen Zielen. Dem Wohl der Allgemeinheit entspricht auch nicht das an den Hülsche Teich anschließende verrohrte Gewässer der Illkatte, das unter der Straße „In der Hülsche“ durch den ehemaligen Kinderspielplatz neben dem Haus Hülsche mitten durch die unterhalb liegende Kleingartenanlage für das Auge unsichtbar verläuft..
Die Verwaltung hatte in diesem Zusammenhang in einer der letzten Sitzungen des vergangenen Jahres die gesamte Gewässersituation an Hand einer Präsentation dargelegt und mögliche Verbesserungsvorschläge zur Diskussion gestellt.
Im Anschluss daran wurde an die Verwaltung die Bitte herangetragen, das Thema im Rahmen der haushaltstechnischen Möglichkeiten weiter zu verfolgen.
Aus diesem Grund soll im laufenden Jahr 2012 eine Vorstudie zur Machbarkeit einer möglichen Gewässerrenaturierung erfolgen und zwar auf der Basis der tatsächlichen Geländesituation. Dabei muss auch geklärt werden ob und in welchem Umfang eine solche Lösung denkbar ist. Dies geschieht selbstverständlich unter Beteiligung der maßgeblich betroffenen Grundstückseigentümer, ohne deren Einvernehmen ein solches Vorhaben nicht möglich ist.
Es kann davon ausgegangen werden, dass –vorbehaltlich der Freigabe der Haushaltsmittel- eine solche Vorstudie zur Offenlegung der Illkatte und Verbesserung der Gesamtsituation im Bereich des Hülsche Teiches nach den Sommerferien vorgelegt werden kann..
