Mitteilung - 0190/2012

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

 

Reduzieren

Sachverhalt

Begründung

 

Der im Jahre 1991 mit Porphyrplatten neu hergestellte Weg im Volkspark war den zunehmenden Belastungen durch Fahrverkehr im Zusammenhang mit Veranstaltungen nicht mehr ausreichend gewachsen. Es kam immer wieder zu einem Brechen einzelner Platten, die aus technischen Gründen nicht mit gleichem Material ersetzt werden konnten. Ausbesserungen zum Erhalt der Verkehrssicherheit wurden bereits seit vielen Jahren mit Asphalt vorgenommen, wodurch im Laufe der Zeit ein unschöner Flickenteppich entstand.

 

Die Einzelheiten hinsichtlich des Zustandes und einer möglichen Sanierung wurden in der Vorlage vom 09.09.2011, Drucksachennummer 0784/2011 dargestellt. Die Vorlage machte deutlich, dass eine wirtschaftliche, dauerhafte Sanierung bei diesem Schadensbild und der ursächlichen Belastung durch den zeitweiligen Fahrverkehr nur durch den Austausch der vorhandenen Porphyrplatten gegen ein geeignetes Betonpflaster möglich ist. Um einen harmonischen Übergang zu den Granitplatten an der Hohenzollernstraße und dem Betonpflaster vor der Konzertmuschel zu erhalten, wird die Verwendung eines grau-anthrazit farbenen Betonsteins vorgeschlagen und eine Bemusterung angeregt. Die Kosten zur Instandsetzung des Wegebelags wurden mit 110.000 € benannt.

 

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte nahm die in der Vorlage dargestellte Planung am 21.09.2011 zustimmend zur Kenntnis und erklärt sich bereit die erforderlichen Mittel im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Eine abschnittsweise Realisierung ist vorgesehen.

 

Die Bemusterung einer Betonpflasterauswahl erfolgt im Rahmen eines Ortstermins am 07.11.2011. Durch Vertreter der Fraktionen in der BV Mitte wurde aus wirtschaftlicher, funktioneller und gestalterischer Sicht das Fabrikat „Viaston linear, weißgrau-schwarz“ der Fa. Klostermann als geeignetes Pflastermaterial ausgesucht. Der Pflasterstein im Format 16x16 bzw. 24x16 cm und einer Stärke von 8 cm ist scharfkantig gefertigt. Durch eine engfugige Verlegung ergibt sich eine ebene, gut begehbare Oberfläche die gleichzeitig einen hohen Fahrkomfort für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen bietet. Das durchgefärbte Material mit Natursteinedelsplitt sichert langfristig eine ausreichende Farbbeständigkeit. Die grau-nuancierte Farbgebung des Betonsteins ermöglichst außerdem eine gute optische Verbindung zu den Granitplatten an der Hohenzollernstraße und dem Betonpflasterbelag vor der Konzertmuschel.

 

Die Begrenzung der bisherigen Porphyrplattenfläche wird nahezu vollständig beibehalten. Lediglich die Linienführung des ehemaligen Wegekreuzes am Brunnen soll begradigt werden. Die Verlegung des Pflasters erfolgt wie der Plattenbelag in Reihen rechtwinklig zur Laufrichtung. In der Wegeachse nimmt eine neue 3-bahnige Fließrinne anstelle der bisherigen Klinkerrinne das Oberflächenwasser auf und leitet es zu den vorhandenen Einläufen. Der neugepflasterte Weg wird eingefasst durch eine 16 cm breite Betonpflasterreihe aus gleichem Material.

 

Die an den Weg angrenzenden mit Klinker befestigten Wegeflächen bleiben erhalten. Ebenso die Plattenbahnen aus Porphyr im Übergang zum Porphyrpflasterbelag des halbkreisförmigen Platzes an der Karl-Marx-Straße. Die Aufbaustärke der Pflasterung einschl. des Splittbetts entspricht mit ca. 12 cm ziemlich genau der des jetzigen Plattenbelags in 4 – 8 cm Stärke auf ca. 3-7 cm Mörtel. Dadurch muss an der vorhandenen Tragschicht so gut wie nichts geändert werden und auch die Höhenlage der Wegefläche bleibt unverändert erhalten.

 

Zur Baudurchführung stehen noch einige Fragen an, von deren Klärung auch der Ausführungsbeginn abhängt. Nach erfolgter Entscheidung wird darüber zeitnah durch eine gesonderte Mitteilung die Bezirksvertretung in Kenntnis gesetzt.

 

Reduzieren

Auswirkungen

 

Loading...

Beschlüsse

Erweitern

07.03.2012 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte