Mitteilung - 0068/2012

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Bezirksvertretung nimmt die Mitteilung der Verwaltung zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Die Stiftung „Lebendige Stadt“ hat im letzten Herbst den Startschuss für eine bundesweite Illuminationsoffensive gegeben. Hierfür wurde ein Wettbewerb zur Illumination von Bahnunterführungen ausgelobt. Bis Ende Oktober 2011 konnten sich Städte und Gemeinden bei der Stiftung „Lebendige Stadt“ um einen Beleuchtungskostenzuschuss in Höhe von 25.000 Euro bewerben.

Die Stadt Hagen hat sich in Kooperation mit ihrem Partner für öffentliche Beleuchtung, Alliander Stadtlicht GmbH, mit einem Beleuchtungskonzept für die Bahnunterführung an der Wehringhauser Straße an dem Wettbewerb beteiligt. Eine Fachjury hat im Dezember 2011 die Anträge bewertet und über eine Förderung entschieden.

Damit erhalten 31 Bahnunterführungen in 24 deutschen Städten eine moderne, energieeffiziente Lichttechnik. Die Stiftung hat dieses Revitalisierungsprogramm initiiert und fördert die Umsetzung mit einem Gesamtvolumen von 775.000 Euro. Auch 14 Städte in Nordrhein-Westfalen erhalten einen Zuschuss von 25.000 Euro für jede der prämierten Brückenilluminationen. Neben Städten und Gemeinden wie Aachen, Bottrop, Düsseldorf, Gütersloh, Hamm, Herne, Hiddenhausen, Köln, Moers, Schwerte, Soest, Velbert und Witten, darf sich auch die Stadt Hagen über eine Förderzusage freuen.

Mit der Offensive ist das Ziel verbunden, dunklen Raum durch eine moderne, künstlerisch gestaltete Beleuchtung erlebbar zu machen und die meist mit der dunklen Unterführung verbundene Trennung städtischen Raums zu überwinden. Dabei kommt energieeffiziente LED-Technik zum Einsatz, die gleichzeitig Umwelt und öffentliche Kassen schont. Wie bereits beim Pilotprojekt in Hamburg-Altona begleiten die Deutsche Bahn, Philips Deutschland und viele regionale Handwerkskammern die Beleuchtungsprojekte mit fachlicher Beratung vor Ort. Die Umsetzung der neuen Beleuchtungen soll in 2012 erfolgen.

Gleichzeitig strebt die Stadt Hagen eine Verbesserung der desolaten Gesamtsituation an der Bahnunterführung aus dem Jahr 1910 an. Hierfür sind bereits Gespräche mit Akteuren aufgenommen worden.

Für die Stadt Hagen hat die Illuminationsoffensive an der B 7, bis auf die Projektbetreuung, keine weiteren finanziellen Auswirkungen.

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Beschlüsse

Erweitern

31.01.2012 - Bezirksvertretung Hagen-Mitte

Erweitern

07.02.2012 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen