Mitteilung - 0068/2012
Grunddaten
- Betreff:
-
Juryentscheidung der Stiftung "Lebendige Stadt" - Illunination einer Bahnunterführunghier: Bahnunterführung an der Wehringhauser Straße
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Britta Wimpelberg
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Geplant
|
|
Bezirksvertretung Hagen-Mitte
|
Entscheidung
|
|
|
|
31.01.2012
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Stadtentwicklungsausschuss
|
Entscheidung
|
|
|
|
07.02.2012
|
Sachverhalt
Die Stiftung „Lebendige
Stadt“ hat im letzten Herbst den Startschuss für eine bundesweite
Illuminationsoffensive gegeben. Hierfür wurde ein Wettbewerb
zur Illumination von Bahnunterführungen ausgelobt. Bis Ende Oktober 2011
konnten sich Städte und Gemeinden bei der Stiftung „Lebendige
Stadt“ um einen Beleuchtungskostenzuschuss in Höhe von 25.000 Euro
bewerben.
Die Stadt Hagen hat sich in Kooperation
mit ihrem Partner für öffentliche Beleuchtung, Alliander Stadtlicht GmbH, mit einem
Beleuchtungskonzept für die Bahnunterführung an der Wehringhauser Straße an dem
Wettbewerb beteiligt. Eine Fachjury hat im Dezember 2011 die Anträge
bewertet und über eine Förderung entschieden.
Damit erhalten 31 Bahnunterführungen in 24 deutschen
Städten eine moderne, energieeffiziente Lichttechnik. Die Stiftung hat dieses
Revitalisierungsprogramm initiiert und fördert die Umsetzung mit einem
Gesamtvolumen von 775.000 Euro. Auch 14 Städte in Nordrhein-Westfalen erhalten
einen Zuschuss von 25.000 Euro für jede der prämierten Brückenilluminationen. Neben
Städten und Gemeinden wie Aachen, Bottrop, Düsseldorf, Gütersloh, Hamm, Herne,
Hiddenhausen, Köln, Moers, Schwerte, Soest, Velbert und Witten, darf sich auch
die Stadt Hagen über eine
Förderzusage freuen.
Mit der Offensive ist das Ziel verbunden, dunklen
Raum durch eine moderne, künstlerisch gestaltete Beleuchtung erlebbar zu machen
und die meist mit der dunklen Unterführung verbundene Trennung städtischen
Raums zu überwinden. Dabei kommt energieeffiziente LED-Technik zum Einsatz, die
gleichzeitig Umwelt und öffentliche Kassen schont. Wie bereits beim
Pilotprojekt in Hamburg-Altona begleiten die Deutsche Bahn, Philips Deutschland
und viele regionale Handwerkskammern die Beleuchtungsprojekte mit fachlicher
Beratung vor Ort. Die Umsetzung der neuen Beleuchtungen soll in 2012 erfolgen.
Gleichzeitig strebt die Stadt Hagen eine Verbesserung
der desolaten Gesamtsituation an der Bahnunterführung aus
dem Jahr 1910 an. Hierfür sind bereits Gespräche mit Akteuren
aufgenommen worden.
Für die Stadt Hagen hat die Illuminationsoffensive an
der B 7, bis auf die Projektbetreuung, keine weiteren finanziellen
Auswirkungen.
