Beschlussvorlage - 1159/2011

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt

 

 

 

 

 

Begründung

 

 

Der Stadt Wuppertal liegt aktuell ein Antrag auf Einleitung eines Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes zur Errichtung eines IKEA-Einrichtungshauses mit 25.500 qm Verkaufsfläche (VKF) in Verbindung mit einem Fachmarktzentrum in der Größenordnung von 21.100 qm und mit 300 qm Gastronomie vor. Der Einleitungsbeschluss für den Bebauungsplan ist für Anfang Dezember vorgesehen. Mit der Eröffnung wird für Ende 2014 gerechnet. Insgesamt sollen mehr als 100 Mio. Euro investiert und mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt werden.

 

Das Plangebiet liegt in verkehrsgünstiger Lage unmittelbar an der Autobahnzufahrt Wuppertal - Oberbarmen zur A 46 auf dem Gelände, das derzeit zu großen Teilen durch eine Fertighausausstellung genutzt wird. Laut einer Studie der GMA liegt die Stadt Hagen noch am Rande des Einzugsbereiches. Insgesamt umfasst der Einzugsbereich dieses Vorhabens ein Gebiet mit ca. 1.2 Mio. Einwohnern.

 

Die Mitgliedskommunen der Städteregion 2030, des Regionalen Einzelhandelskonzeptes Östliches Ruhrgebiet und die jeweils betroffenen Nachbargemeinden befürchten insbesondere aufgrund der umfangreichen zentrenrelevanten Sortimente (u.a. 4.000 qm Sport und 2.000 qm Elektronik) erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Innenstädte durch maßgebliche Kaufkraftverluste.

 

Der Ennepe-Ruhr-Kreis und seine einzelnen Gemeinden haben ein gemeinsames Positionspapier zur geplanten IKEA-Ansiedlung verfasst. Darin wird die Stadt Wuppertal aufgefordert, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen, wenn es nicht regional konsensfähig und verträglich ist.  Der gesamte Wortlaut der Erklärung ist als Anlage dieser Vorlage beigefügt.

 

 

 

 

 

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Beschlüsse

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13.12.2011 - Stadtentwicklungsausschuss - ungeändert beschlossen