Beschlussvorlage - 0920/2004
Grunddaten
- Betreff:
-
Jugendaustausch - und Partnerschaftsmaßnahmen des Fachbereiches Jugend & Soziales 2004 und 2005
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Manuela Osbahr
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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02.03.2005
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Beschlussvorschlag
Der Jugendhilfeausschuss
nimmt den Bericht über die Jugendaustausch- und Partnerschaftsmaßnahmen des
Fachbereiches Jugend & Soziales 2004 und die Planung 2005 zur Kenntnis.
Sachverhalt
1.
Sachstandsbericht
zu den Jugendaustauschmaßnahmen
Internationale Jugendarbeit gehört zu den im KJHG
verankerten Schwerpunkten der Jugendarbeit. Internationale Jugendbegegnungen
und der Austausch von Gruppen dienen dazu, den Gedanken von Frieden und
Völkerverständigung erfahrbar zu machen.
Die Maßnahmen
des Fachbereichs sind so konzipiert, dass der direkte Erfahrungsaustausch von
jungen Leuten ermöglicht wird. Die jungen Menschen erhalten einen authentischen
Einblick in das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben im jeweiligen
Gastland. Internationale Jugendbegegnungen unterscheiden sich dadurch
entscheidend von Urlaubsreisen und Ferienfreizeiten.
Neben der
Herstellung der persönlichen Kontakte gilt ein besonderes Augenmerk dem
Erfahrungsaustausch über jugendspezifische Problemstellungen und die
Einbeziehung der jeweiligen Strukturen der Jugendverbandsarbeit in den
beteiligten Städten.
Dies trägt
dazu bei, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Vertrauen zu fördern.
Programmpunke
von Jugendbegegnungen sind beispielsweise:
Besichtigungsprogramme
mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Kultur, Geschichte, Jugendarbeit,
Jugendpolitik, Bildungssystem u.s.w.
Darüber
hinaus werden im Rahmen der Besuchsprogramme Sportaktivitäten sowie Workshops
angeboten.
Es ist
festzustellen, dass der in den letzten Jahren erreichte qualitative Standard
nur dadurch aufrecht zu erhalten ist, da sich eine Vielzahl von jungen Menschen
in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren und somit zum guten Gelingen der
Maßnahmen beitragen.
Weiterhin
muss ein Großteil der finanziellen Ressourcen für die Unterbringung der
Gästegruppen aufgewendet werden, da Hagen über keine städtische
Unterbringungsmöglichkeit verfügt.
Insgesamt
reichen die finanziellen Möglichkeiten sowohl vor Ort als auch in den
Partnerstädten nicht aus, um jährlich mit allen Partnerstädten Maßnahmen
durchführen zu können.
Die
Durchführung der Austauschmaßnahmen ist häufig nur durch die Ausschöpfung von
Zuschussmöglichkeiten seitens der EU, des Landes und des Städtetages
realisierbar.
Im Jahr
2004 wurde folgende Partnerschaftsmaßnahme durchgeführt:
Ø
Besuch
einer Gruppe von jungen Menschen aus Smolensk in Hagen
(18.10. 28.10.2004)
Die Fahrt nach Smolensk in den Sommerferien wurde mangels
Interesse der Teilnehmer abgesagt. Hier war festzustellen, dass junge Menschen
Smolensk als Fahrtziel in den Sommerferien nicht angenommen haben. Zukünftig
wird Smolensk daher wie bisher in den Osterferien angeboten werden.
Aufgrund
personeller Veränderungen in Modiìn konnte der geplante Besuch einer Gruppe von
jungen Menschen nicht stattfinden, da aus Modiin keine offizielle Einladung
vorgelegen hat.
2.
Vorschlag
für Partnerschaftsmaßnahmen des Fachbereichs 2005
Ø
Fahrt
einer Jugendgruppe nach Smolensk (20.03. 02.04.2005)
Ø
Besuch
von jungen Menschen aus Smolensk in Hagen (03.10. 13.10.2005)
Darüber
hinaus soll der Kontakt nach Modiin weiterhin aufrecht erhalten werden, um
einen Besuch von jungen Menschen aus Hagen in Modiin doch noch realisieren zu können.
Sobald
geklärt ist, wer in Modiin als Ansprechpartner zur Verfügung steht, wird auch
geklärt, ob ein Besuch in Modiin stattfinden kann. Sollte das nicht
realisierbar sein, wird von hier aus alternativ eine Einladung für einen Besuch
in Hagen ausgesprochen werden. Zur Finanzierung der Maßnahme sollen ergänzend
private Sponsoren akquiriert werden. Die Maßnahme mit Modiin wird weiterhin in
Kooperation mit dem Jugendring/den Jugendverbänden vorbereitet werden.
Veränderungen
des vorliegenden Programmvorschlages sind nicht auszuschließen, da die
Maßnahmen auch abhängig sind von politischen Beschlüssen sowie finanziellen
Möglichkeiten der Partnerstädte.
Auswirkungen
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Es entstehen keine finanziellen und
personellen Auswirkungen. |
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Hinweis: Diese und alle weiteren Zeilen in
diesem Fall bitte löschen! |
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1. Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung |
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Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung |
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X |
Freiwillige Selbstverwaltungsaufgabe |
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Vertragliche Bindung |
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Fiskalische Bindung |
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Beschluss RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstige |
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Dienstvereinbarung mit dem GPR |
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Ohne Bindung |
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Erläuterungen: |
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2. Allgemeine Angaben |
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X |
Bereits laufende Maßnahme |
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X |
des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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Neue Maßnahme |
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des Verwaltungshaushaltes |
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des Vermögenshaushaltes |
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eines Wirtschaftsplanes |
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X |
Ausgaben |
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Es entstehen weder einmalige Ausgaben noch
Ausgaben in den Folgejahren |
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X |
Es entstehen Ausgaben |
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X |
einmalige Ausgabe(n) im Haushaltsjahr |
2005 |
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jährlich wiederkehrende Ausgaben |
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periodisch wiederkehrende Ausgaben in den
Jahren |
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3. Mittelbedarf |
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X |
Einnahmen |
11.000 |
EUR |
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X |
Sachkosten |
27.000 |
EUR |
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Personalkosten |
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EUR |
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Die Gesamteinnahmen und Gesamtausgaben
verteilen sich auf folgende Haushaltsstellen:
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HH-Stelle/Position
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Lfd.
HH-Jahr |
Folgejahr
1 |
Folgejahr
2 |
Folgejahr
3 |
Folgejahr
4 |
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Einnahmen: |
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451024100101 |
9.000 |
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45101740000X |
2.000 |
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Ausgaben: |
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451076000006 |
27.000 |
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Eigenanteil: |
16.000 |
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Wird
durch 20 ausgefüllt
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Die Maßnahme kann im Rahmen der mit der
Bezirksregierung abgestimmten Kreditlinie |
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zusätzlich finanziert werden |
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Die Maßnahme kann nur finanziert werden,
wenn andere im Haushaltsplan/Investitionsprogramm |
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vorgesehene und vom Rat beschlossene Maßnahmen
verschoben bzw. gestrichen werden. |
