Beschlussvorlage - 0880/2011
Grunddaten
- Betreff:
-
Schenkung eines Bildes des Hagener Künstlers Uwe Will
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 45 Osthaus Museum Hagen
- Bearbeitung:
- Ulrike Derksen
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Kultur- und Weiterbildungsausschuss
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Vorberatung
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29.09.2011
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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06.10.2011
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Sachverhalt
Begründung
Der
Hagener Künstler Uwe Will hat der Stadt Hagen ein Gemälde geschenkt.
Das
Bild trägt, wie fast alle Gemälde des Künstlers, keinen Titel und ist nicht
datiert. Es handelt sich um ein abstraktes Gemälde in intensivem Rot,
durchbrochen von leuchtend blauen Farbspuren.
Uwe
Will (*1941) ist einer der bekanntesten Künstler der Hagener Kunstszene. Seit
1950 lebt er in Hagen, wo er 1956 eine Lehre als Maler begann. Will erfuhr
seine Ausbildung bei mehreren Hagener Künstlern, hauptsächlich bei Carl
Baumann. Im Jahre 1964 legte er seine Malermeisterprüfung ab und war seitdem
selbstständig tätig. Seit 1986 ist er Mitglied in dem Künstlerbund HAGENRING,
dem er im Vorstand als Ausstellungsleiter angehört.
Zu Beginn seines
Kunstschaffens war neben gegenständlicher Malerei das Porträt vorherrschend. Im
Laufe der Jahre entwickelte sich die Hinwendung zum Abstrakten bis zum
„Imaginären Realismus“. Seine großformatigen Bilder werden als
künstlerische Bereicherung vor allem in öffentlichen Gebäuden geschätzt. Neben
dem Landtagsgebäude in Düsseldorf sind zum Beispiel im lokalen Bereich das
Hagener Arcadeon, die Fachhochschule Südwestfalen, das Hagener Rathaus und
viele weitere Gebäude mit seinen Bildern ausgestattet. Daneben zeigt er seine
Vielseitigkeit durch ausdrucksvolle Wandmalereien und Glasmosaiken in und an
verschiedenen Bauwerken. Auch in der Porträtmalerei zeigt er nach wie vor sein
Können, was sich durch die Darstellung der jeweilig letzten Oberbürgermeister
in Ergänzung der Bürgermeister-Galerie im Hagener Rathaus zeigt. Am 27. August
2008 wurde im Beisein des Urenkels des in Hagen geborenen Pianisten, Dirigenten
und Komponisten Karl Halle (Sir Charles Hallé 1819 – 1895) die 2,05 m
große Bronzefigur feierlich auf dem Hagener Johanniskirchplatz durch den
Oberbürgermeister enthüllt. (Quelle: Enzyklopädie PlusPedia).
Das geschenkte Bild
von Uwe Will hängt im Büro des Oberbürgermeisters.
Nach
Annahme der Schenkung soll eine Spendenbescheinigung mit Angabe des Wertes des
Gemäldes in Höhe von 7.000,00 € ausgestellt werden.
Aus der Annahme der Schenkung entstehen keine
Folgekosten.
Auswirkungen
Finanzielle Auswirkungen
(Bitte ankreuzen und Teile, die nicht
benötigt werden löschen.)
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Es
entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen |
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Es
entstehen folgende finanzielle und personelle Auswirkungen |
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x |
Es
entstehen folgende bilanzielle Auswirkungen |
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Maßnahme |
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konsumtive
Maßnahme |
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investive
Maßnahme |
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konsumtive
und investive Maßnahme |
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Rechtscharakter |
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Auftragsangelegenheit |
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Pflichtaufgabe
zur Erfüllung nach Weisung |
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Pflichtaufgabe
der Selbstverwaltung |
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Freiwillige
Selbstverwaltungsaufgabe |
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Vertragliche
Bindung |
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x |
Beschluss
RAT, HFA, BV, Ausschuss, sonstiges |
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Ohne
Bindung |
1.
Auswirkungen auf die Bilanz
(nach vorheriger Abstimmung mit der
Finanzbuchhaltung)
Aktiva:
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Die Schenkung des Gemäldes von Uwe
Will führt zu einer Aktivierung in der |
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Anlagenbuchhaltung. Die
aktivierungsfähigen Anschaffungs- und Herstellungskosten betragen |
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7.000,00€. Abschreibungsaufwand
entsteht nicht, da Kunstgegenstände keiner Abschreibung |
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unterliegen. |
Passiva:
(Bitte eintragen)
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Parallel zu den
aktivierungsfähigen Anschaffungs- und Herstellungskosten sind auf der |
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Passivseite Sonderposten in
gleicher Höhe ( 7.000,00€) zu bilden. Diese stellen die Finanzierung |
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des Vermögensgegenstandes dar. |
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Analog zur Aktivseite erfolgt
keine ertragswirksame Auflösung des Sonderpostens. |
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Insgesamt handelt es sich bei der
Sachschenkung um eine Bilanzverlängerung. |
