Beschlussvorlage - 0070/2005
Grunddaten
- Betreff:
-
Fehlzeitenstatistik 2004
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 19 Zentrale Steuerung
- Bearbeitung:
- Susanne Tschiesche
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
|
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Personalausschuss
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Entscheidung
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15.02.2005
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Beschlussvorschlag
Im Jahr 2004 wurden die Fehlzeiten von 2.426 Beschäftigten
(Jahresdurchschnitt) erfasst. Hierbei ergaben sich insgesamt 51.201
Krankentage, bezogen auf 885.490 Kalendertage (Beschäftigtenzahl x 365) ergibt
sich eine durchschnittliche jährliche Krankenquote von 5,78% in 2004.
Der Personalausschuss nimmt die
Vorlage der Verwaltung zur Kenntnis.
Sachverhalt
Die Verwaltung hat bereits über einen längeren Zeitraum
Fehlzeiten (Krankentage) der Beschäftigten erfasst. Bis 2003 geschah dies auf
einer Datenstruktur, die von der Verwaltung entwickelt und vorgegeben war.
Im Juli 2003 hat der Deutsche Städtetag gebeten, zukünftig
(ab 1.1.2004) den Krankenstand nach einheitlichen Kriterien zu erheben, damit
zukünftig bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sein können.
Die Fehlzeiten bei der Stadtverwaltung werden daher ab 2004
auf der Grundlage folgender Kriterien ausgewertet:
§
Erfassung
auf der Basis von 365 Kalendertagen,
§
Erfassung
nach Kopfzahlen (unabhängig von der Arbeitszeit)
§
Differenzierung
nach
§
Kurzzeiterkrankungen
(bis 3 Tage),
§
Erkrankungen
zwischen 4 und 42 Tagen,
§
Langzeiterkrankungen
(ab 43 Tage),
§
bezogen
auf Statusgruppen (Beamte, Angestellte, Arbeiter).
Im Jahr 2004 wurden die Fehlzeiten von 2.426 Beschäftigten
(Jahresdurchschnitt) erfasst. Hierbei ergaben sich insgesamt 51.201
Krankentage, bezogen auf 885.490 Kalendertage (Beschäftigtenzahl x 365) ergibt
sich eine durchschnittliche jährliche Krankenquote von 5,78% in 2004.
Diese Krankenquote bezieht sich auf die Kernverwaltung
einschließlich der Eigenbetriebe. Ausgenommen von der Statistik des Städtetages
sind folgende Bereiche:
§
Im
Bereich der Berufsfeuerwehr (Amt 37) sind die Beschäftigten im
Wachwechseldienst nicht erfasst worden, da das Schichtdienstmodell und die
wöchentliche Arbeitszeit sich mit den vom Städtetag vorgegebenen Strukturen
nicht vereinbaren lassen.
§
Im
Bereich der Gebäudewirtschaft Hagen (Eigenbetrieb GWH) erfordert insbesondere
der Personaleinsatz der Reinigungskräfte und Hausmeister und deren
Vertretungslösungen eine differenziertere Erfassung der Arbeits- und
Fehlzeiten, als es die Datenstruktur des Deutschen Städtetages ermöglicht.
In der Anlage ist dargestellt, wie sich die Fehlzeiten
entsprechend den Kriterien des Deutschen Städtetages in 2004 quartalsweise
entwickelt haben.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass im Verlauf des Jahres
2004 der Krankenstand rückläufig war. Eine Einordnung dieser Entwicklung in die
vorhergehenden Jahre ist jedoch nicht möglich, da, wie o.a., bis Ende 2003 die
Erfassung der Fehlzeiten in anderen Datenstrukturen erfolgte und daher nicht
vergleichbar ist.
In den Medien werden verschiedene aus unterschiedlichen Quellen stammende Krankenstatistiken publiziert, deren Werte zum Teil unterhalb der Hagener Zahlen liegen. Aber auch diese Zahlen lassen keinen Rückschluss für eine Beurteilung des Hagener Krankenstandes zu. Die Krankenkassen ermitteln beispielsweise stichtagsbezogen (Krankentage werden nicht durchgezählt) und erfassen keine Kurzzeiterkrankungen.
Aussagekräftig werden dagegen die Hagener Werte im
Städtevergleich. Der Deutsche Städtetag hat die Veröffentlichung der ersten
bundeseinheitlichen Fehlzeitenstatistik für April/Mai 2005 angekündigt. Nach
erfolgter Auswertung wird die Verwaltung dem Personalausschuss erneut
berichten.
