Beschlussvorlage - 0070/2005

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Im Jahr 2004 wurden die Fehlzeiten von 2.426 Beschäftigten (Jahresdurchschnitt) erfasst. Hierbei ergaben sich insgesamt 51.201 Krankentage, bezogen auf 885.490 Kalendertage (Beschäftigtenzahl x 365) ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Krankenquote von 5,78% in 2004.

 


Der Personalausschuss nimmt die Vorlage der Verwaltung zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Die Verwaltung hat bereits über einen längeren Zeitraum Fehlzeiten (Krankentage) der Beschäftigten erfasst. Bis 2003 geschah dies auf einer Datenstruktur, die von der Verwaltung entwickelt und vorgegeben war.

Im Juli 2003 hat der Deutsche Städtetag gebeten, zukünftig (ab 1.1.2004) den Krankenstand nach einheitlichen Kriterien zu erheben, damit zukünftig bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen möglich sein können.

 

Die Fehlzeiten bei der Stadtverwaltung werden daher ab 2004 auf der Grundlage folgender Kriterien ausgewertet:

§         Erfassung auf der Basis von 365 Kalendertagen,

§         Erfassung nach Kopfzahlen (unabhängig von der Arbeitszeit)

§         Differenzierung nach

§         Kurzzeiterkrankungen (bis 3 Tage),

§         Erkrankungen zwischen 4 und 42 Tagen,

§         Langzeiterkrankungen (ab 43 Tage),

§         bezogen auf Statusgruppen (Beamte, Angestellte, Arbeiter).

 

Im Jahr 2004 wurden die Fehlzeiten von 2.426 Beschäftigten (Jahresdurchschnitt) erfasst. Hierbei ergaben sich insgesamt 51.201 Krankentage, bezogen auf 885.490 Kalendertage (Beschäftigtenzahl x 365) ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Krankenquote von 5,78% in 2004.

 

Diese Krankenquote bezieht sich auf die “Kernverwaltung” einschließlich der Eigenbetriebe. Ausgenommen von der Statistik des Städtetages sind folgende Bereiche:

§         Im Bereich der Berufsfeuerwehr (Amt 37) sind die Beschäftigten im Wachwechseldienst nicht erfasst worden, da das Schichtdienstmodell und die wöchentliche Arbeitszeit sich mit den vom Städtetag vorgegebenen Strukturen nicht vereinbaren lassen.

§         Im Bereich der Gebäudewirtschaft Hagen (Eigenbetrieb GWH) erfordert insbesondere der Personaleinsatz der Reinigungskräfte und Hausmeister und deren Vertretungslösungen eine differenziertere Erfassung der Arbeits- und Fehlzeiten, als es die Datenstruktur des Deutschen Städtetages ermöglicht.

 

In der Anlage ist dargestellt, wie sich die Fehlzeiten entsprechend den Kriterien des Deutschen Städtetages in 2004 quartalsweise entwickelt haben.

 

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass im Verlauf des Jahres 2004 der Krankenstand rückläufig war. Eine Einordnung dieser Entwicklung in die vorhergehenden Jahre ist jedoch nicht möglich, da, wie o.a., bis Ende 2003 die Erfassung der Fehlzeiten in anderen Datenstrukturen erfolgte und daher nicht vergleichbar ist.

 

In den Medien werden verschiedene aus unterschiedlichen Quellen stammende Krankenstatistiken publiziert, deren Werte zum Teil unterhalb der Hagener Zahlen liegen. Aber auch diese Zahlen lassen keinen Rückschluss für eine Beurteilung des Hagener Krankenstandes zu. Die Krankenkassen ermitteln beispielsweise stichtagsbezogen (Krankentage werden nicht durchgezählt) und erfassen keine Kurzzeiterkrankungen.

 

Aussagekräftig werden dagegen die Hagener Werte im Städtevergleich. Der Deutsche Städtetag hat die Veröffentlichung der ersten bundeseinheitlichen Fehlzeitenstatistik für April/Mai 2005 angekündigt. Nach erfolgter Auswertung wird die Verwaltung dem Personalausschuss erneut berichten.

 

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Auswirkungen

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 Es entstehen keine finanziellen und personellen Auswirkungen.

 

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Beschlüsse

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15.02.2005 - Personalausschuss