Beschlussvorlage - 0546/2011
Grunddaten
- Betreff:
-
Feststellung des Jahresabschlusses 2010 der Gebäudewirtschaft Hagen
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Carola Gepert-Henning
- Beteiligt:
- FB20 - Finanzen und Controlling
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Fachausschuss Gebäudewirtschaft
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Vorberatung
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28.06.2011
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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14.07.2011
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Beschlussvorschlag
Der Betriebsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt
Hagen folgendes zu beschließen:
1.
Der
Jahresabschluss zum
2.
Der
Lagebericht zum Wirtschaftsjahr 2010 wird zur Kenntnis genommen.
3.
Der
Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers wird zur Kenntnis genommen.
4.
Der
Betriebsleitung wird gemäß Eigenbetriebsverordnung Entlastung erteilt.
5.
Der
Jahresverlust von 375.634,28 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Sachverhalt
Kurzfassung
Der Betriebsausschuss hat in
seiner Sitzung vom
Die
Prüfung erfolgte gemäß § 106 der Gemeindeverordnung für das Land
Nordrhein-Westfalen in der zurzeit geltenden Fassung und der Verordnung über
die Durchführung der Jahresabschlussprüfung
bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen vom
Der Beschlussvorlage ist der
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom
Vorblatt Blatt 1
Bilanz Anlage I Blatt 2
Gewinn- und Verlustrechnung Anlage II Blatt 3
Anhang
Anlage III Blatt 4-10
Lagebericht Anlage IV Blatt
11-27
Bestätigungsvermerk Anlage V Blatt 28
Begründung
Allgemein
Der
Jahresabschluss 2010 der Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen (GWH) wurde durch
den Wirtschaftsprüfer Dr. Reiner Deussen geprüft und mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen.
Die
Feststellungen gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz hat keine Beanstandungen ergeben.
Gewinn- und Verlustrechnung
Die Jahresabschlussprüfung
des Wirtschaftsprüfers stellt auf den Vergleich zum Vorjahr ab.
Im Vergleich zum
Wirtschaftsplan 2010 ergeben sich folgenden Abweichungen:

Der
Umsatz lag knapp 25 % unter dem Planansatz. Die Ursache lag im Wesentlichen an
den Baumaßnahmen (insbesondere Investitionen, Konjunkturpaket II und Sanierungsstaumaßnahmen), die nicht vollständig in 2010 abgewickelt
wurden. Außerdem sind in 2010 erbrachte
Leistungen unter Bestandsveränderungen ausgewiesen, die erst 2011 abgerechnet
werden. Durch späteren Baubeginn ergeben sich für einige Baumaßnahmen zeitliche
Verschiebungen bis nach 2011.
In
den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. Erträgen aus der Auflösung von
Rückstellungen (71 T-€) und Erträge vom Arbeitsamt zur Altersteilzeit (92
T-€) enthalten.
Der Materialaufwand reduziert sich bedingt durch die
im Vergleich zum Plan niedrigeren Bauleistungen. Im Lagebericht sind die
einzeln durchgeführten Baumaßnahmen separat aufgeführt.
Der Personalaufwand liegt bedeutend niedriger als
geplant. Lediglich durch zusätzliche Altersteilzeitverträge und der damit
verbundenen Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung in Höhe von 1.039 TEUR
(Vorjahr noch 277 TEUR Reduzierung) schmälern die niedrigen Personalkosten.
Während im Plan noch von einem Jahresaufwand von 400 T-€ ausgegangen
wurde, erhöhte sich die Zuführung zur Altersteilzeit auf 1.039 TEUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit
321 T-€ über dem Planansatz, aufgrund von Einzelwertberichtigungen für
nicht erstattete Ingenieurleistungen aus dem Konjunkturpaket II und einem
Gutachten zur zukünftigen Entwicklung der Gebäudewirtschaft.
Das Zinsergebnis liegt durch geringere
Darlehenszinsen aus der Sanierung der Rundturnhallen und durch niedrigere
Kontokorrentzinsen weit unter dem Planansatz.
Das negative Ergebnis ist
durch folgende wesentliche Punkte entstanden:
a) Die Aufwendungen zur Altersteilzeitrückstellung unter
Berücksichtigung von a. o. Erträgen, Inanspruchnahme und Zuführung ergeben in
Summe eine Jahresbelastung von 897 TEUR. In der Planung war nur eine
Zuführungsbetrag von 400 TEUR eingeplant.
b)
Ein nicht geplantes Gutachten zur Entwicklung der Gebäudewirtschaft von
127 TEUR belastete die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
c)
Die Ingenieurleistungen der GWH (350 TEUR) für die bisherigen Leistungen
für das Konjunkturpaket II wurden aufgrund mangelnder Förderfähigkeit vom Träger nicht erstattet.
Eine in gleicher Höhe entsprechende Einzelwertberichtigung wurde gebildet.
Durch die vorgenannten
Effekte wäre ein positives Ergebnis zu verzeichnen gewesen.
Bilanz
Die
Bilanz zum
a.) Aktiva

Der
Rückgang im Anlagevermögen ergibt sich aus der abschreibungsbedingten
Verringerung des Sachanlagevermögens und der Reduzierung der sonstigen
Ausleihung. Das geringere Umlaufvermögen liegt in den niedrigeren Forderungen
gegenüber dem Träger zum Jahresende.
b.) Passiva
Das
Eigenkapital reduziert sich mit der Ausschüttung von 1.400 TEUR aus dem
Vorjahresgewinn und Verlust des Geschäftsjahres 2010 von 375 TEUR auf nur noch
349 TEUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 1,7 % der Bilanzsumme.

Die
Rückstellungen erhöhen sich insbesondere durch die Anpassung der
Altersteilzeitrückstellung. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr
geringer aufgrund weniger Inanspruchnahme des Kontokorrentkredites und
niedriger Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.
Sonstiges
Die
Beschäftigtenzahl verändert sie wie schon in den Vorjahren rückläufig. Im
Vergleich zum Vorjahr hat sich Anzahl der Personen nach Köpfen um 15 Personen,
auf Vollzeitbeschäftigte bezogen um 9 Personen, trotz Übernahme von
zusätzlichen Aufsichtsdiensten, reduziert. Zum
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
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(wie Dokument)
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3,8 MB
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