Beschlussvorlage - 0546/2011

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Der Betriebsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgendes zu beschließen:

1.      Der Jahresabschluss zum 31.12.2010 wird festgestellt.

2.      Der Lagebericht zum Wirtschaftsjahr 2010 wird zur Kenntnis genommen.

3.      Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers wird zur Kenntnis genommen.

4.      Der Betriebsleitung wird gemäß Eigenbetriebsverordnung Entlastung erteilt.

5.      Der Jahresverlust von 375.634,28 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Reduzieren

Sachverhalt

Kurzfassung

 

Der Betriebsausschuss hat in seiner Sitzung vom 07.07.2010 gemäß § 4 Abs. 3 Punkt i) der Betriebssatzung der GWH den Wirtschaftsprüfer Dr. Reiner Deussen, 58095 Hagen, mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2010 beauftragt.

 

 

Die Prüfung erfolgte gemäß § 106 der Gemeindeverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen in der zurzeit geltenden Fassung und der Verordnung über die Durchführung der Jahresabschlussprüfung  bei Eigenbetrieben und prüfungspflichtigen Einrichtungen vom 09.03.1981 i.d.F. vom 30.04.2002 (GV NW 160). Bei der Prüfung waren auftragsgemäß auch die Vorschriften des § 53 Abs.1 Nr. 1 und 2 HGrG zu beachten.

 

 

Der Beschlussvorlage ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1.Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 beigefügt:

 

 

 

Vorblatt                                                                                                         Blatt 1

 

Bilanz                                                            Anlage I                                 Blatt 2

 

Gewinn- und Verlustrechnung                    Anlage II                                 Blatt 3

 

Anhang                                                         Anlage III                                Blatt 4-10

 

Lagebericht                                                  Anlage IV                               Blatt 11-27

 

Bestätigungsvermerk                               Anlage V                                   Blatt 28

 

 

Begründung

 

Allgemein

 

Der Jahresabschluss 2010 der Gebäudewirtschaft der Stadt Hagen (GWH) wurde durch den Wirtschaftsprüfer Dr. Reiner Deussen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Die Feststellungen gemäß § 53 Haushaltsgrundsätzegesetz hat keine Beanstandungen ergeben.

 

Gewinn- und Verlustrechnung

 

Die Jahresabschlussprüfung des Wirtschaftsprüfers stellt auf den Vergleich zum Vorjahr ab.

Im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2010 ergeben sich folgenden Abweichungen:

 

 

Der Umsatz lag knapp 25 % unter dem Planansatz. Die Ursache lag im Wesentlichen an den Baumaßnahmen (insbesondere Investitionen, Konjunkturpaket II und Sanierungsstaumaßnahmen),  die nicht vollständig in 2010 abgewickelt wurden. Außerdem sind in 2010 erbrachte Leistungen unter Bestandsveränderungen ausgewiesen, die erst 2011 abgerechnet werden. Durch späteren Baubeginn ergeben sich für einige Baumaßnahmen zeitliche Verschiebungen bis nach 2011.

 

 

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u.a. Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (71 T-€) und Erträge vom Arbeitsamt zur Altersteilzeit (92 T-€) enthalten.

 

Der Materialaufwand reduziert sich bedingt durch die im Vergleich zum Plan niedrigeren Bauleistungen. Im Lagebericht sind die einzeln durchgeführten Baumaßnahmen separat aufgeführt.

 

Der Personalaufwand liegt bedeutend niedriger als geplant. Lediglich durch zusätzliche Altersteilzeitverträge und der damit verbundenen Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung in Höhe von 1.039 TEUR (Vorjahr noch 277 TEUR Reduzierung) schmälern die niedrigen Personalkosten. Während im Plan noch von einem Jahresaufwand von 400 T-€ ausgegangen wurde, erhöhte sich die Zuführung zur Altersteilzeit auf 1.039 TEUR.

 

 

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 321 T-€ über dem Planansatz, aufgrund von Einzelwertberichtigungen für nicht erstattete Ingenieurleistungen aus dem Konjunkturpaket II und einem Gutachten zur zukünftigen Entwicklung der Gebäudewirtschaft.

 

Das Zinsergebnis liegt durch geringere Darlehenszinsen aus der Sanierung der Rundturnhallen und durch niedrigere Kontokorrentzinsen weit unter dem Planansatz.

 

 

Das negative Ergebnis ist durch folgende wesentliche Punkte entstanden:

 

a)   Die Aufwendungen zur Altersteilzeitrückstellung unter Berücksichtigung von a. o. Erträgen, Inanspruchnahme und Zuführung ergeben in Summe eine Jahresbelastung von 897 TEUR. In der Planung war nur eine Zuführungsbetrag von 400 TEUR eingeplant.

 

b)   Ein nicht geplantes Gutachten zur Entwicklung der Gebäudewirtschaft von 127 TEUR belastete die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

 

c)   Die Ingenieurleistungen der GWH (350 TEUR) für die bisherigen Leistungen für das Konjunkturpaket II wurden aufgrund mangelnder  Förderfähigkeit vom Träger nicht erstattet. Eine in gleicher Höhe entsprechende Einzelwertberichtigung wurde gebildet.

 

Durch die vorgenannten Effekte wäre ein positives Ergebnis zu verzeichnen gewesen.

 

Bilanz

 

 

Die Bilanz zum 31.12.2010 schließt mit einer Bilanzsumme von 20.329,9 T-€ ab.

 

a.) Aktiva

 

 

Der Rückgang im Anlagevermögen ergibt sich aus der abschreibungsbedingten Verringerung des Sachanlagevermögens und der Reduzierung der sonstigen Ausleihung. Das geringere Umlaufvermögen liegt in den niedrigeren Forderungen gegenüber dem Träger zum Jahresende.

 

 

 

b.) Passiva

 

Das Eigenkapital reduziert sich mit der Ausschüttung von 1.400 TEUR aus dem Vorjahresgewinn und Verlust des Geschäftsjahres 2010 von 375 TEUR auf nur noch 349 TEUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 1,7 % der Bilanzsumme.

 

 

Die Rückstellungen erhöhen sich insbesondere durch die Anpassung der Altersteilzeitrückstellung. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr geringer aufgrund weniger Inanspruchnahme des Kontokorrentkredites und niedriger Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

 

 

 

 

 

 

 

Sonstiges

 

Die Beschäftigtenzahl verändert sie wie schon in den Vorjahren rückläufig. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Anzahl der Personen nach Köpfen um 15 Personen, auf Vollzeitbeschäftigte bezogen um 9 Personen, trotz Übernahme von zusätzlichen Aufsichtsdiensten, reduziert. Zum 31.12.2010 lag die Beschäftigtenzahl bei 581 Personen (nach Köpfen), bezogen auf Vollzeitbeschäftigte bei 395.

 

 

Reduzieren

Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

 

 

Der festgestellte Jahresverlust beträgt 375.634,28 € und wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Reduzieren

Anlagen

Loading...

Beschlüsse

Erweitern

28.06.2011 - Fachausschuss Gebäudewirtschaft - ungeändert beschlossen

Erweitern

14.07.2011 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen