Berichtsvorlage - 0969/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Einrichtung des Fachbereiches "Bildung"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB11 - Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Mechthild Fischer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Kultur- und Weiterbildungsausschuss
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Vorberatung
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24.03.2011
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Erledigt
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Schulausschuss
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Vorberatung
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29.03.2011
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Geplant
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Lenkungsgruppe
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Vorberatung
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Erledigt
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Haupt- und Finanzausschuss
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Vorberatung
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14.04.2011
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Erledigt
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Rat der Stadt Hagen
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Entscheidung
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12.05.2011
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Sachverhalt
Kurzfassung
Der Rat hat in seiner
Sitzung am 17.12.2009 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Vorstandsbereiche
die vorgeschlagene Fachbereichsbildung zur Kenntnis genommen (Vorlage Nr.
1096/2009). Die Einrichtung des Fachbereiches Bildung (bisheriger Arbeitstitel:
Fachbereich „Schule, Weiterbildung und Sport“) erfolgt.
Begründung
Der Rat hat in seiner
Sitzung am 17.12.2009 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Vorstandsbereiche
die vorgeschlagene Fachbereichsbildung zur Kenntnis genommen (Vorlage Nr.
1096/2009).
Wie in der Vorlage
Nr. 0573/2010 über den Sachstand der Fachbereichsbildung dargelegt, konnte der
ursprünglich vorgesehene Einrichtungstermin zum 01.07.2010 nicht realisiert
werden, da einerseits noch offene Fragestellungen zur Anbindung der Musikschule
in den Fachbereich zu klären waren und andererseits der Abschluss der
Kooperationsvereinbarung zur Bildung des Servicezentrums Sport abzuwarten war.
Wesentlicher
inhaltlicher Pfeiler der Fachbereichsbildung ist die sich verbreitende
Einsicht, dass Bildung mehr ist als Schule. Dies gilt sowohl hinsichtlich der
Lernbiografien, die ein ganzes Leben umfassen, als auch hinsichtlich der
Lernorte, die weit über Schule hinausgehen. Hinsichtlich der konkreten
Situation in Hagen war dabei zu berücksichtigen, dass ein Teil der
Bildungskette im Fachbereich Jugend und Soziales angesiedelt ist (z.B.
Kindertagesstätten, Jugendhilfeträger in Ganztagsangeboten der Schulen und die
RAA). Im Bereich Schulverwaltung erfolgen inhaltliche Vorgaben (z.B.
Lehrpläne/Raumprogramme) landesseitig. Die Stadt Hagen ist hier auf die
sogenannten äußeren Schulangelegenheiten festgelegt (Sachaufwandsträger).
In den Bereichen
Volkshochschule, Musikschule, Stadtbücherei und Jugendhilfe hingegen findet
schon seit Jahrzehnten Bildung in kommunaler Verantwortung statt. Aus dieser
Situation heraus besteht die Chance, Bildung in ihrer Gesamtheit zu erfassen
und kommunale Schwerpunkte zu setzen.
Daher umfasst der
Fachbereich Bildung die bisherigen
Organisationseinheiten Amt für Schulverwaltung und Hochschulwesen (40),
Amt für Weiterbildung und Medien (43) und Max-Reger-Musikschule (44).
Zur Förderung der
horizontalen und vertikalen Vernetzung der Bildungsakteure wird in Kooperation
mit dem Land ein regionales Bildungsbüro gegründet, welches dem Fachbereich
Bildung angegliedert wird.
Auch die Initiativen
von Bund und Land zur Bildung von Netzwerken im Bildungsbereich und Gestaltung
besserer Übergänge der Lernenden zu weiteren Lernprozessen sollen vom
Fachbereich Bildung fachlich begleitet werden. Hierzu gehört aktuell die
Mitwirkung in der städtischen Arbeitsgruppe zum Bildungsbericht Ruhr.
Es entstehen die
Fachdienste Lehrer- und Schülerangelegenheiten
(staatl. Schulamt) (48/0), Schulverwaltung (48/1), Stadtbücherei (48/2)
und VHS/Musikschule (48/3).
Mit der
Fachbereichsbildung werden im Rahmen erster organisatorischer
Maßnahmen zunächst die
o. a. Organisationseinheiten zusammengeführt.
Bis zum 31.12.2011
sollen dann insbes. folgende Punkte bearbeitet werden:
Prozessoptimierung des bisherigen Amtes 40 unter Einbeziehung
der
Ergebnisse der lfd. Organisationsberatung
(30.04.2011: Ende des Projektes).
Konzepterstellung für die zukünftige
Ausrichtung des Studienbereiches
Musikschule.
Inhaltliche und organisatorische
Zusammenführung von Musikschule und VHS.
Durch die
Fachbereichsbildung werden zudem Hierarchieebenen abgeflacht.
Ein Organigramm ist
dieser Vorlage als Anlage beigefügt.
Bereits während der
Projektphase haben im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung
Informations- und
Abstimmungsgespräche stattgefunden. Der jetzt gefundene Stand soll zeitnah im Rahmen einer
Mitarbeiterversammlung präsentiert und erörtert werden. Auch der weitere
Verlauf der Schnittstellendefinition und Prozessoptimierung wird durch
Mitarbeiterbeteiligung unterstützt.
Die Fachbereichsleitung wird Herrn Frank Kortmann
übertragen.
Vorbehaltlich der noch ausstehenden Beteiligung
des Gesamtpersonalrates erfolgt
eine Fachbereichsbildung.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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10,7 kB
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