Berichtsvorlage - 0969/2010

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die  Einrichtung des Fachbereiches „Bildung“  wird zur Kenntnis genommen.

Die Max-Reger-Musikschule (44) wird dem Vorstandsbereich 3 zugeordnet.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

 

Der Rat hat in seiner Sitzung am 17.12.2009 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Vorstandsbereiche die vorgeschlagene Fachbereichsbildung zur Kenntnis genommen (Vorlage Nr. 1096/2009). Die Einrichtung des Fachbereiches Bildung (bisheriger Arbeitstitel: Fachbereich „Schule, Weiterbildung und Sport“) erfolgt.

 

Begründung

 

 

Der Rat hat in seiner Sitzung am 17.12.2009 im Zusammenhang mit der Neuordnung der Vorstandsbereiche die vorgeschlagene Fachbereichsbildung zur Kenntnis genommen (Vorlage Nr. 1096/2009). 

 

Wie in der Vorlage Nr. 0573/2010 über den Sachstand der Fachbereichsbildung dargelegt, konnte der ursprünglich vorgesehene Einrichtungstermin zum 01.07.2010 nicht realisiert werden, da einerseits noch offene Fragestellungen zur Anbindung der Musikschule in den Fachbereich zu klären waren und andererseits der Abschluss der Kooperationsvereinbarung zur Bildung des Servicezentrums Sport abzuwarten war.

 

 

Wesentlicher inhaltlicher Pfeiler der Fachbereichsbildung ist die sich verbreitende Einsicht, dass Bildung mehr ist als Schule. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Lernbiografien, die ein ganzes Leben umfassen, als auch hinsichtlich der Lernorte, die weit über Schule hinausgehen. Hinsichtlich der konkreten Situation in Hagen war dabei zu berücksichtigen, dass ein Teil der Bildungskette im Fachbereich Jugend und Soziales angesiedelt ist (z.B. Kindertagesstätten, Jugendhilfeträger in Ganztagsangeboten der Schulen und die RAA). Im Bereich Schulverwaltung erfolgen inhaltliche Vorgaben (z.B. Lehrpläne/Raumprogramme) landesseitig. Die Stadt Hagen ist hier auf die sogenannten äußeren Schulangelegenheiten festgelegt (Sachaufwandsträger).

In den Bereichen Volkshochschule, Musikschule, Stadtbücherei und Jugendhilfe hingegen findet schon seit Jahrzehnten Bildung in kommunaler Verantwortung statt. Aus dieser Situation heraus besteht die Chance, Bildung in ihrer Gesamtheit zu erfassen und kommunale Schwerpunkte zu setzen.

Daher umfasst der Fachbereich Bildung die bisherigen  Organisationseinheiten Amt für Schulverwaltung und Hochschulwesen (40), Amt für Weiterbildung und Medien (43) und Max-Reger-Musikschule (44).

Zur Förderung der horizontalen und vertikalen Vernetzung der Bildungsakteure wird in Kooperation mit dem Land ein regionales Bildungsbüro gegründet, welches dem Fachbereich Bildung angegliedert wird.

Auch die Initiativen von Bund und Land zur Bildung von Netzwerken im Bildungsbereich und Gestaltung besserer Übergänge der Lernenden zu weiteren Lernprozessen sollen vom Fachbereich Bildung fachlich begleitet werden. Hierzu gehört aktuell die Mitwirkung in der städtischen Arbeitsgruppe zum Bildungsbericht Ruhr.

 

 

 

Es entstehen die Fachdienste Lehrer- und Schülerangelegenheiten  (staatl. Schulamt) (48/0), Schulverwaltung (48/1), Stadtbücherei (48/2) und VHS/Musikschule (48/3).

Mit der Fachbereichsbildung werden im Rahmen erster organisatorischer

Maßnahmen zunächst die o. a. Organisationseinheiten zusammengeführt.

Bis zum 31.12.2011 sollen dann insbes. folgende Punkte bearbeitet werden:

• Prozessoptimierung  des bisherigen Amtes 40 unter Einbeziehung der

   Ergebnisse der lfd. Organisationsberatung (30.04.2011: Ende des Projektes).

• Konzepterstellung für die zukünftige Ausrichtung des Studienbereiches

   Musikschule.

• Inhaltliche und organisatorische Zusammenführung von Musikschule und VHS.

 

 

Durch die Fachbereichsbildung werden zudem Hierarchieebenen abgeflacht.

Ein Organigramm ist dieser Vorlage als Anlage beigefügt.

 

Bereits während der Projektphase haben im Rahmen der Mitarbeiterbeteiligung

Informations- und Abstimmungsgespräche stattgefunden. Der jetzt gefundene Stand  soll zeitnah im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung präsentiert und erörtert werden. Auch der weitere Verlauf der Schnittstellendefinition und Prozessoptimierung wird durch Mitarbeiterbeteiligung unterstützt.

 

Die Fachbereichsleitung wird Herrn Frank Kortmann übertragen.

 

Vorbehaltlich der noch ausstehenden Beteiligung des Gesamtpersonalrates erfolgt

eine Fachbereichsbildung.

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Auswirkungen

Finanzielle Auswirkungen

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Die finanziellen Auswirkungen ergeben sich aus dem Bericht der Zukunftskommission und sind maßnahmegenau im HSK hinterlegt.

 

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Anlagen

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Beschlüsse

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24.03.2011 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen

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29.03.2011 - Schulausschuss - ungeändert beschlossen

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14.04.2011 - Haupt- und Finanzausschuss - ungeändert beschlossen

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12.05.2011 - Rat der Stadt Hagen - ungeändert beschlossen