Beschlussvorlage - 0252/2011

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt die Jahresplanung 2011 des Kulturbüros zur Kenntnis.

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Sachverhalt

Kurzfassung

 

entfällt

 

Begründung

 

 

Kulturbüro Jahresplanung 2011

 

 

Das Kulturbüro Hagen konzentriert seine Aktivitäten 2011 nach Ablauf des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 wieder wie in den vergangenen Jahren auf die folgenden drei Kernbereiche:

1. Künstlerische Festivals und Veranstaltungen

2. Kulturelle Bildung und Interkultur

3. Freizeit, Service und Netzwerke

Hier werden die bestehenden Projekte und Ziele weiterverfolgt und –entwickelt.

 

Dabei werden die bereits realisierten und bis 2014 noch umzusetzenden Kürzungen im Veranstaltungsbudget und Personalbestand zunehmend die inhaltliche Arbeit beeinflussen. Erschwerend wirkt sich die Tatsache aus, dass keine Projektmittel aus der Sparkassenspende (bisher ca. 40.000 bis 50.000 € jährlich) mehr für die Arbeit des Kulturbüros zur Verfügung stehen. Berücksichtigt man, dass das Projekt- und Veranstaltungsbudget des Kulturbüros 2011 insgesamt 85.000 € beträgt, lässt sich erahnen, welche zusätzlichen Einschnitte durch den Wegfall der Sparkassenspende realisiert werden.

Durch die erfolgreiche Akquise von Fördermitteln, Kooperationsbeiträge von Projektpartnern und Sponsorenleistungen gelingt es 2011 mit dem zur Verfügung stehenden Gesamtbudget von 85.000 € Projekte mit einem finanziellen Gesamtvolumen von rund 430.000 € zu realisieren! Die jeweiligen Gesamt-Projektkosten wurden daher jeder Projektbeschreibung zugefügt.

 

Der dezentrale Gesamtzuschussbedarf des Kulturbüros (nach Abzug der Personalkosten und zentraler Aufwendungen) beträgt 2011 rund 382.000 €. Davon sind 297.000 € sog. Transferkosten, die der Förderung freier Kultur – unter anderem den Kulturzentren und Schloss Hohenlimburg – zugute kommen.

 

Praktisch wirken sich die Sparbeschlüsse 2011 im Wegfall der Weltmusikreihe Klangkosmos aus, sowie in der Beendigung des Grundschul-Leseprojektes Pixiekits.

Zu den Ergebnissen und möglichen Folgeprojekten aus der Kulturhauptstadt RUHR.2010 wird es einen gesonderten Bericht der Verwaltung im Mai geben.

 

1. Die künstlerischen Festivals und Veranstaltungen

sind fester Bestandteil des Kulturbüros und der Hagener Kulturlandschaft, die als Leuchttürme weit in die Region strahlen, BesucherInnen aus Stadt und Region anziehen und regionales wie überregionales Medieninteresse wecken.

 

·        Muschelsalat 2011

           Open air Veranstaltungen vom 9.7. bis 31.8. 2011

 

Der Muschelsalat feiert 2011 sein 25jähriges Bestehen und zählt damit landesweit zu den ältesten und erfolgreichsten Open air Sommerprogrammen. Nach dem bewährten Konzept eines künstlerisch hochwertigen Straßentheater- und Weltmusikprogrammes wird der Muschelsalat als niederschwelliges, kommunikationsförderndes Projekt im Volkspark und an wechselnden Orten im Stadtgebiet durchgeführt.

Durch Sponsoren und den Verein Muschelsalatretter e.V. ist es gelungen, auch im Jubiläumsjahr ein ausreichendes Budget für ein attraktives Programm an alten und neuen Spielorten zu entwickeln. Das gelingt unter anderem auch durch die Verzahnung mit anderen Projekten, so in diesem Jahr durch die Kombination mit der Extraschicht –  lange Nacht der Industriekultur, der Weltmusikreihe Odyssee - Kulturen der Welt und CURE, einem europäischen  Städtenetzwerk-Projekt, das sich um  die Förderung von Kreativwirtschaft bemüht.

 

Gesamtkosten :                                ca. 80.000 €

 

 

 

 Extraschicht - Lange Nacht der Industriekultur am 9.7.2011

 

Nach der erfolgreichen Extraschicht im Kulturhauptstadtjahr in und um das Kunstquartier, als Hagen nach vier Jahren Pause das erste Mal wieder bei der langen Nacht der Industriekultur dabei sein konnte, ist es auch für 2011 gelungen, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln.

So bereitet das Kulturbüro mit finanzieller Unterstützung durch die Hagen Agentur und die Ruhr Tourismus GmbH auf dem Elbersgelände eine künstlerische Inszenierung des gesamten Geländes vor, mit Kleinkunst, Akrobatik, Musik und Licht sowie inszenierten Führungen. Die Zuschauer haben außerdem die Möglichkeit, das Riemerschmid-Haus als Prototyp der Elbers-Wohnungen für ihre Arbeiter zu besuchen. Die Besucher erwartet ein Programm von 18.00 bis 2.00 Uhr mit Führungen und Aufführungen, und sie erleben gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr des Muschelsalats.

 

Gesamtkosten:                                 ca. 11.000 €

 

 

 

 Odyssee – Kulturen der Welt

 

Das  mittlerweile acht Jahre alte Festival wird im Sommer 2011 durch eine stärkere Einbindung von WDR Funkhaus Europa noch attraktiver und den Muschelsalat durch hochkarätige Weltmusik bereichern. Vom 13. bis 30. Juli präsentieren Kulturbüro Hagen und AllerWeltHaus ebenso wie die Städte Mülheim, Bochum und Recklinghausen aktuelle Stars der Weltmusikszene, die vom WDR aufgezeichnet und übertragen werden. Vorgruppen und Interviews mit den Musikern ergänzen die Konzertabende im Volkspark. Der WDR wird die Programmreihe zudem über seine Kanäle bewerben.

 

Gesamtkosten:                                 ca. 80.000 €

 

 

  • 11. Internationales Tanztheaterfestival TanzRäume im September

 

Das Tanztheaterfestival TanzRäume entwickelt sich auch im 11. Jahr beständig weiter. Die enge Kooperation von Kulturbüro und ESW Berchum wurde verstärkt. Zu Gast sein werden  mehrere Tanzcompagnien aus Deutschland und dem Ausland. Auch das Hagener Ballett und eine freie Hiphop Compagnie aus Hagen sollen Bestandteil sein und die lokale Tanzszene stärken. Das Elbersgelände wird sowohl mit einer Halle als auch open air bespielt und damit zum Bestandteil des EU-Projektes CURE. Dauerhaft sollen hier kreativwirtschaftliche Ansiedlungen über das europäische Engagement befördert werden. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und der ESW Berchum entwickelte das Kulturbüro für TanzRäume 2011 ein Konzept, das kreative Köpfe der Stadt aktiv einbezieht und möglichst weitere Kreativszene an die Volme locken soll. Das Programm CURE läuft über 3 Jahre und wird auch 2012 und 2013 vom Kulturbüro mit gestaltet.

TanzRäume 2011 wird maßgeblich über den Festivalverbund „Die Drei“  gemeinsam mit Kultur Pur Siegen und dem WortKlang Festival Iserlohn  durch die Regionale Kulturpolitik des Landes gefördert. Der Sponsoringvertrag mit der Mark-E wurde verlängert.

 

Gesamtkosten:                                 ca. 110.000 €

 

 

 

·        Ernst Meister-Preis am 3.9.2011

Preisverleihung  und Lange Nacht der Poesie

 

Der Ernst Meister Preis für Lyrik, Kulturpreis der Stadt Hagen wurde 2008 letztmalig verliehen, das Budget ist mit dem ersten Sparpaket komplett gestrichen worden. Trotzdem ist es gelungen, Sponsoren zu finden, mit deren Hilfe 2011 zum 100. Geburtstag Ernst Meisters der renommierte Lyrik-Preis erneut verliehen werden kann. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, die Stiftung der Westfälischen Provinzialversicherungen und die Buchhandlung Thalia tragen die Gesamtkosten. Die Ausschreibung begann im Januar und endet am 5.4.2011. Die Preisverleihung und Präsentation der prämierten AutorInnen ist für den 3. 9.2011, Meisters Geburtstag  vorgesehen, der sich die Lange Nacht der Poesie anschließt. Preisverleihung und Lange Nacht werden im Kunstquartier stattfinden. Kooperationsveranstaltungen mit dem Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster und der GWK Münster sind ebenfalls geplant.

Der Ernst Meister-Raum, Museumsplatz 3, der 2007 mit einer Fotoausstellung eröffnet  wurde, war 2010 Ort regelmäßiger Literaturveranstaltungen und wird in die Preisverleihung 2011 einbezogen werden. 

 

Gesamtkosten :                                45.000 €

 

 

 

2. Kulturelle Bildung

Im Bereich der Kulturellen Bildung haben sich in den letzten Jahren zwei Schwerpunktbereiche herauskristallisiert: Kunst und Schule und Interkulturelle Kulturarbeit. Durch die Erarbeitung des Kommunalen Handlungskonzeptes Interkultur hat sich die Stadt Hagen 2006 verpflichtet, hier neue Arbeitsschwerpunkte zu setzen.

 

  • Weltreise Altenhagen

 

Das in der Folge des Großprojektes Sehnsucht nach Ebene 2 entstandene Stadtteil-Projekt Weltreise Altenhagen hat sich zu einem erfolgreichen landesweit beachteten Projekt entwickelt. Daher wollen Kulturbüro und ESW Berchum das Konzept gemeinsam mit weiteren interessierten Städten als Pilotprojekt weiterentwickeln. Dabei sind die Ansätze, mit Jugendlichen vorwiegend aus Migrantenfamilien ihren Stadtteil durch die Entwicklung von Stadtführungen neu zu entdecken und ihre Identifikation mit ihrem Wohnumfeld zu stärken, vielversprechend. Es entsteht parallel eine Broschüre zu Altenhagen.

 

Gesamtkosten:                                 noch nicht ermittelt  

 

 

·        Klangkosmos

Nur noch 5 Konzerte,  Weltmusikreihe und Schulworkshops

 

Die Reihe Klangkosmos in Zusammenarbeit mit den Kultursekretariaten und 24 weiteren NRW-Städten hat in Hagen erfolgreiche Jahre hinter sich. Nun ist das Ende der beliebten Musikreihe absehbar.

Zum einen hat sich die Lutherkirche als Ort und finanzstarker Partner des Kulturbüros 2009 überraschend aus der Reihe zurückgezogen. Zum anderen haben die Kultursekretariate Wuppertal und Gütersloh gemeinsam beschlossen, das erfolgreiche Projekt nicht mehr länger durch Zuschüsse zu unterstützen. Da somit gleich zwei Finanz-Sockel weggebrochen sind, die das AllerWeltHaus als neuer Partner nicht auffangen kann, muss das Kulturbüro im Sommer die hochkarätige wie ungewöhnliche Reihe einstellen.

Rund 100 Besucher folgten monatlich den Klangreisen in Kulturen der ganzen Welt und genossen bei anschließendem landestypischem Essen Gespräche mit den Musikern. Bis Juni führt die Reihe noch unterschiedliche Besucherströme zusammen, auch viele MigrantInnen, die sich der Begegnung mit fremden und den eigenen Musik-Kulturen stellen. Eingestellt werden voraussichtlich dann auch die Schulworkshops mit den eingeladenen Musikern, die bislang fester Bestandteil des Offenen Ganztags waren. Finanziert wird bislang die Reihe über Besucherspenden, aus Mitteln der Sparkassenspende, einem Budget des AllerWeltHauses und Zuschüssen des Kultursekretariats Wuppertal. 

 

Gesamtkosten:                                 7.100 €

 

 

·        Kultur und Schule

Förderprogramm des Landes

 

Mit dem NRW-Landesprogramm "Kultur und Schule" soll Kindern und Jugendlichen die Chance gegeben werden, frühzeitige und intensive Kontakte zu Kunst und Kultur zu pflegen. Künstlerinnen und Künstler, die Projekte zur "Stärkung der künstlerisch-kulturellen Bildung" an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen durchführen wollen, werden mit NRW-Mitteln gefördert. Die Projekte finden in der Regel in 40 Einheiten à 90 Minuten verteilt über das ganze Schuljahr statt. Teilnehmen können Künstlerinnen und Künstler aller Sparten der Kultur: Theater, Literatur, Bildende Kunst, Musik, Tanz, Film und Neue Medien. Die Projekte werden mit max. 2.850 Euro gefördert. Das Kulturbüro übernimmt die Organisation der Jury, die Bearbeitung der Anträge, die Kommunikation mit der Bezirksregierung, den Schulen und KünstlerInnen. Außerdem werden die Bewilligungsbescheide an die Hagener Schulen erteilt, die Auszahlungen getätigt und der Verwendungsnachweis für die Bezirksregierung gefertigt.

 

Projektmittel für Hagener Schulen             34.040 €

 

 

 

  • LeseLust –  Kinder – und Jugendbuchfestival

51    Veranstaltungen vom 31.1. – 13.2.2011

 

Das Kinder – und Jugendbuchfestival Leselust ist mittlerweile ein fester Bestandteil kultureller Bildung in Hagen, die so von keiner anderen Institution in Hagen geleistet wird. In breiter städtischer und regionaler Kooperation wird mit Schwerpunkt Leseförderung und Begegnung mit AutorInnen ein vielfältiges Programm für Hagener Schulen angeboten, das kreative Workshops unterschiedlicher Inhalte, Film, Theater, das eigene Schreiben etc., umfasst.

Auch in diesem Jahr wurde die Kooperation mit südwestfälischen Institutionen  in Gevelsberg und Iserlohn fortgesetzt, die eine größere Verbreitung der Projektidee sowie eine Zusatzfinanzierung  über die regionale Kulturförderung in Höhe von 10.000 € ermöglicht. Zudem wurde das Projekt aus Mitteln des Kulturbüros, der Sparkassenspende, des Kultursekretariats und aus Eintrittsgeldern finanziert. Das LeseLust–Kinder-und Jugendbuchfestival  fand mit großem Erfolg zu Beginn des Jahres statt. Alle Veranstaltungen waren ausgebucht. Die Besucherzahl lag bei rund 3800 SchülerInnen.

 

Gesamtkosten:                                 25.000 €

 

 

 

  • Pixiekits

10 AutorInnen aus NRW an zehn Hagener Grundschulen

 

An zehn Hagener Grundschulen mit außergewöhnlich hohem MigrantInnenanteil wird das bislang noch mit Hilfe von Mitteln aus der Sparkassenspende geförderte Pilotprojekt „AutorInnen aus NRW an Hagener Grundschulen“ bis zum Sommer auslaufen. Idee des kulturellen Bildungsprojektes ist es, ausgewählte AutorInnen aus NRW in die ersten Klassen an 10 Grundschulen mit hohem MigrantInnenanteil für einen längeren Zeitraum zu binden. Die AutorInnen haben die Kinder durch die ersten vier Schuljahre in einer Patenschaft begleitet, die Klassen regelmäßig besucht, vorgelesen, von der Arbeit als SchriftstellerIn berichtet, Schreibanlässe über das gesamte Schuljahr hinweg geschaffen  und die Schülerinnen und Schüler während der gesamten Grundschulzeit an Lesen, Schreiben und Literatur als „Lebensmittel“  herangeführt. Die  Workshops der AutorInnen mit ihren Klassen  und die außerschulischen Lernpakete sind mit großem Interesse der Kinder aufgenommen und von den LehrerInnen engagiert unterstützt worden. Mit Hilfe weiterer Sponsorenmittel hat das Projekt eine wissenschaftliche Begleitung zur Evaluierung der Ergebnisse erhalten. Regelmäßige Arbeitstreffen mit den beteiligten Schulen und AutorInnen finden unter Leitung des Kulturbüros statt.

 

Gesamtkosten:                                 30.500 €

 

 

 

  • HipHop-Projekt für Jugendliche

 

Gemeinsam mit der Evangelischen Schülerinnen und Schülerarbeit in Westfalen werden Tanzprojekte entwickelt, in denen Jugendliche ihre semiprofessionellen Fertigkeiten im Bereich des Hiphop unter fachkundiger Anleitung erproben und qualifizieren können. Ziel ist nicht nur die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Erweiterung der darstellerischen Qualitäten, sondern auch die Erarbeitung einer bühnenreifen Produktion. Es besteht der Plan, das Ergebnis dieses längeren Prozesses im Rahmen des Tanztheaterfestivals TanzRäume aufzuführen.

 

Gesamtkosten:                                 ca. 15.000 €

 

 

 

  • Handyfilm Festival clip:2  September bis November 2011

 

Das vom Fachbereich Jugend und Soziales vor drei Jahren angestoßene erfolgreiche Handyfilmfestival soll erweitert werden. Die Veranstaltergemeinschaft, bestehend aus dem FB Jugend und Soziales, der ESW, den Falken, dem Rahel Varnhagen Kolleg, dem Kino Babylon, dem Kulturbüro und weiteren Partnern soll 2011 zum vierten Mal durchgeführt werden. Dabei wird derzeit geprüft, ob das Festival nrw-weit ausgeschrieben wird. Als möglicher überregionaler Partner ist das NRW Kultursekretariat Wuppertal im Gespräch.

 

Gesamtkosten:                                 ca. 14.000 €

 

 

 

3. Kulturelle Freizeitangebote und Service

Neben Beratungs- und Förderleistungen erstellt das Kulturbüro einen monatlichen Veranstaltungskalender per Internet und koordiniert die Großveranstaltungen in der City. Daneben beleben traditionelle Reihen des Kulturbüros das Hagener kulturelle Freizeitangebot.

 

 

·        Urlaubskorb

ca. 150 Veranstaltungen in den Sommerferien   

 

Die seit 30 Jahren beliebte Angebotsreihe in den Sommerferien wird wie im vergangenen Jahr ein umfangreiches Programm anbieten, darunter viele kostenfreie Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger, die in den Sommerferien nicht in den Urlaub fahren. Obwohl das Budget des Urlaubskorbes mit dem ersten Sparpaket komplett gestrichen wurde, ist es gelungen, weiterhin eine umfangreiche  Broschüre aller Urlaubskorb-Anbieter zu sichern. Die Einnahmen rekrutieren sich aus Anzeigen im Programmheft. 

Das Ferienpaket beinhaltet wiederum Tagesfahrten in die nähere und weitere Umgebung, Besichtigungen, Radtouren etc. und einen Urlaubskorb-Ausflug mit den Hagener Beigeordneten.

 

Gesamtkosten:                                 ca. 2.500 €

 

 

 

  • Hagener Weihnachtsmarkt

ca. 85 Veranstaltungen November/Dezember 2011

 

Die Bedeutung des Hagener Weihnachtsmarkt als Wirtschaftsfaktor für Hagen ist seit der Einführung eines umfangreichen, vom Publikum sehr geschätzten Kulturprogramms in der Konzertmuschel deutlich gestiegen. Vor allem Familien mit Kindern sowie ältere Besucher fühlten sich durch das vom Kulturbüro konzipierte und organisierte  Programm sehr angesprochen. Insgesamt ist die Wahl und Zusammensetzung der über 80 Programmpunkte eine stimmige Mischung, die auch 2011 ähnlich umgesetzt werden soll. Voraussichtlich werden die  benötigten Mittel vom Schaustellerverband und vom Fachbereich des Oberbürgermeisters wie in den letzten Jahren bereit gestellt, da die Bedeutung des in Nordrhein Westfalen umfangreichsten Kulturprogramms auf einem Weihnachtsmarkt als hoch eingeschätzt wird.   

 

Gesamtkosten:                                 ca. 27.000 €

 

 

 

·        Donnerstagabend Reihe

ca. 20 Veranstaltungen ganzjährig

 

Das Kulturbüro ist einer der Partner der beliebten Vortragsreihe in der SIHK und betreut einen Anteil der Werbung und Organisation der monatlich stattfindenden Vorträge gemeinsam mit den übrigen Partnern der Arbeitsgemeinschaft für Auslandskunde SIHK, Märkische Bank und Sparkasse. Die Beiträge des Kulturbüros an der Reihe in Höhe von 2.000 € wurden mit dem ersten Sparpaket komplett gestrichen.

 

 

 

·        Kultur- und Veranstaltungskalender

      Internetauftritt

 

Die redaktionelle Arbeit des Hagener Kultur- und Veranstaltungskalenders obliegt dem Kulturbüro. Dies beinhaltet die Sammlung und Sichtung sämtlicher Veranstaltungsdaten aus dem Kulturbereich, die Eingabe in eine Datenbank und die anschließende redaktionelle Bearbeitung und Aktualisierung.

 

Das Kulturbüro pflegt und aktualisiert den eigenen Webauftritt.

Zusätzlich werden über einen Newsletter zweimal monatlich mehrere hundert Interessierte über die Aktivitäten des Kulturbüros informiert.

 

 

 

·        Runder Tisch Interkultur

 

Das Kulturbüro hat die Interkulturellen Kulturarbeit für die Stadt Hagen durch die Einrichtung einer festen Koordinierungsstelle in den letzten Jahren erfolgreich gestärkt. Hier finden Veranstalter, Migrantenselbstorganisationen und kulturinteressierte BürgerInnen  kompetente Ansprechpartner. Über einen regelmäßigen Newsletter werden lokale und landesweite Aktivitäten und Neuigkeiten zur Interkultur vermittelt. Zwei Mal im Jahr trifft sich auf Einladung des Kulturbüros der Runde Tisch Interkultur, um sich über Planungen und Erfahrungen auszutauschen.

Ein Mal jährlich wird der Evaluationsbericht zur Interkultur vorgelegt mit dem Ziel, die nachhaltigen Erfolge der vielfältigen Arbeit auf gesamtstädtischer Ebene prüfen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

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Auswirkungen

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Beschlüsse

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24.03.2011 - Kultur- und Weiterbildungsausschuss - ungeändert beschlossen