Beschlussvorlage - 0107/2011
Grunddaten
- Betreff:
-
EU-Projekt "CURE"
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- VB3 Vorstandsbereich für Jugend und Soziales, Integration, Bildung und Kultur
- Bearbeitung:
- Edith Holz
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hagen-Mitte
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Vorberatung
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09.03.2011
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Sachverhalt
Kurzfassung
Entfällt!
Begründung
Die Stadt Hagen hat
gemeinsam mit weiteren europäischen Partnern den Zuschlag für ein EU-Projekt
mit dreijähriger Laufzeit bekommen. Das Projekt „CURE - Creative Urban
Renewal in Europe” (frei übersetzt: „Die Rolle der
Kreativwirtschaft bei der Stadterneuerung“) hat eine Projektlaufzeit von Frühjahr 2010 – Ende 2013.
Das Fördervolumen beträgt 3.459.912 €, wovon
50% von der EU getragen werden.
Die Partnerschaft umfasst folgende Teilnehmer:
Lead-Partner: Stadt Hagen, DE
Stad
Brugge, BE
Colchester,
UK
Stadt
Dinslaken, DE
Edinburgh
Chamber of Commerce, UK
Grundstücksgesellschaft
Kettwig Stausee, DE
Was
soll mit CURE erreicht werden?
- CURE erforscht
innovative Lösungen zu der Frage welche Rolle die Kreativwirtschaft im
Stadterneuerungsprozess in Mittelstädten in NWE spielen kann.
- Aufbauend auf den
Erfahrungen aus unterschiedlichen Kreativen Zonen (s. Analyse über die
Kreativwirtschaft in Hagen, 2010) entwickelt CURE zusammen mit der
Kunsthochschule Utrecht den Creative Zone Innovator (CZI), mit dem
kreative Zonen geplant und entwickelt werden können.
- CURE wird den CZI
in problembehafteten Stadtquartieren in Mittelstädten testen und die
Handhabbarkeit für entwickelte Kreativquartiere überprüfen.
- einen Creative Zone
Innovator Index ableiten, den andere Städte in NWE nutzen können, um
unternehmensbezogene Ansiedelungsstrategien für die Kreativwirtschaft zu
entwickeln.
- CURE entwickelt ein
verlinktes NWE-weites Netzwerk und eine Marke Creative Zones, das auch nach Projektende fortbesteht.
In
vier international besetzten Arbeitsgruppen soll anhand von Studienreisen und
lokalen Projekten in den Partnerstädten die Rolle der Kreativwirtschaft auf die
Stadtentwicklung untersucht und gefördert werden.
In
Hagen wurde aufgrund der im Jahre 2010 erstellen Studie über die Anzahl von
Betrieben, die der Kreativwirtschaft zuzuordnen sind, bereits eine hohe Anzahl
von Betrieben (über 400) identifiziert. Die Stadtteile Oberhagen mit dem
Elbers-Gelände als derzeitiges Highlight einer Kreativ-Zone in Hagen sowie
Wehringhausen stechen dabei hervor.
Insofern
konzentrieren sich die lokalen Aktivitäten auf diese beiden Stadtteile:
-
vorwiegend
kulturelle Aktivitäten im Elbers-Gelände
-
Förderung der
Ansiedlung von Kreativ-Unternehmen in Wehringhausen
-
Betreuung durch
einen Statteilmanager
-
Fortführung des
Schaufenster-Wettbewerbes
Hierfür
sind rund 400.000 € im Projekt veranschlagt, Reise-, Meeting- und
Managementkosten eingeschlossen. Eine Refinanzierung der notwendigen
Eigenmittel gelingt in diesem Projekt ohne die Bereitstellung von
Haushaltsmitteln, so dass die Bedingungen für neue Projekte bei einer
Nothaushaltskommune erfüllt werden.
Es
wird vorgeschlagen, das Projekt ähnlich anderer Vorhaben durch Vertreter der BV
Mitte begleiten zu lassen. Die BV Mitte wird gebeten, Vertreter (Vorschlag:
maximal drei) für eine Steuerungsgruppe zu benennen. Die weiteren Mitglieder:
Dr. Schmidt, Herr Roß, Frau Honickel, Frau Tenne-Pinkvoss, Vetreter Elbers,
ggfls. Frau Janzen, Frau Sturm.
