Berichtsvorlage - 1006/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Buslinien Lennetal/Halden - Stadtmitte/Hbf.
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Dieter Schumacher
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Bezirksvertretung Hohenlimburg
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Entscheidung
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08.12.2010
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Sachverhalt
Kurzfassung
entfällt
Begründung
Anlass
Die
Verwaltung wurde beauftragt, einen Sachstandsbericht über das ÖPNV-Angebot auf
der Relation Lennetal/Halden – Stadtmitte/Hbf. unter besonderer
Berücksichtigung der Linien 522 und 525 zu geben.
Auf
Bitte der Verwaltung hat die Hagener Straßenbahn AG eine detaillierte Analyse
des ÖPNV-Angebots erstellt und Varianten einer Fahrplanänderung bei der Linie
547 (Vertaktung mit der Linie 525) geprüft. Diese Untersuchung ist als Anlage
beigefügt.
Die
Verwaltung als Aufgabenträger ÖPNV und in ihrer Zuständigkeit für die Nahverkehrsplanung
hat ihrerseits eine Bewertung des ÖPNV-Angebots auf der Relation
Lennetal/Halden – Stadtmitte/Hbf. einer Bewertung nach den Kriterien und
Vorgaben des Nahverkehrsplans 2009 (NVP) unterzogen.
Stellungnahme
Das
Angebot ist danach wie folgt zu beurteilen:
Erschließung:
·
Die ÖPNV-Erschließung
in Halden erfolgt ausschließlich im Zuge der Berchumer Straße. Die Bereiche
jenseits der Straße „Im Alten Holz“ und der Bereich
Lennestraße/Bungstockstraße liegen außerhalb des im NVP geforderten 300 m-Einzugsbereichs
von Haltestellen. Eine feinere Erschließung – z.B. über die Straße
„Im Alten Holz“ – ist aufgrund des Straßenquerschnitts und
parkender Fahrzeuge mit Standardlinienbussen nicht möglich.
·
Dagegen wird in
Schwachverkehrszeiten wegen des deutlich vergrößerten Einzugsbereichs von 600 m
die Vorgabe des NVP erfüllt.
Bedienung:
·
Halden wird mit
insgesamt 5 Buslinien bedient. Es sind dies die Linien:
515 Hagen-Herbeck – Familienbad Hengstey
522 Hagen-Gosmann – Hagen Stadtmitte
525 Hagen-Garenfeld – Hagen-Spielbrink
547 Hagen Profilstraße (Lennetal) – Hagen-Kuhlerkamp
NE6 Hagen Stadtmitte – Hagen-Garenfeld
Bewertung:
·
Die Bedienungshäufigkeit in Halden ist zu allen
Tageszeiten ausreichend.
·
Aufgrund ungünstiger
Vertaktungen entstehen allerdings insbesondere zur Hauptverkehrszeit nach den
Maßstäben des NVP zu große Taktlücken.
Eine bessere Vertaktung lässt sich jedoch nicht ohne Konflikte in anderen
Bedienungsräumen erreichen (s. Untersuchung
der Hagener Straßenbahn AG vom 14.10.2010).
·
Die Erreichbarkeit der Hagener Innenstadt
ist mit allen durch Halden fahrenden Linien gewährleistet. Die Fahrzeiten
liegen zwischen 12 und 23 Minuten und erfüllen somit die NVP-Standards. Auch
zum Hauptbahnhof gelangt man mit den Linien 515 und 547 innerhalb der
geforderten 30 Minuten. Lediglich zur Schwachverkehrszeit ist ein einmaliger
Umstieg in der Stadtmitte erforderlich.
·
Die
Erreichbarkeit eines Stadtteilzentrums
ist von Halden aus nachrangig zu bewerten, da die Entfernung und das
Fahrplanangebot zur Stadtmitte in jedem Falle günstiger sind als nach Boele
oder Hohenlimburg.
Die Untersuchung der HST
zeigt, dass allein durch eine Verschiebung von Fahrplanlagen im bestehenden
Liniennetz keine Verbesserung der Situation in Halden erzielt werden kann, ohne
erhebliche Bedienungsnachteile in anderen Bereichen hervorzurufen. Diese
Maßnahmen sollten daher nicht umgesetzt werden. Andere Lösungen z. B. durch
Änderungen im Liniennetz mit dem
möglichen Ergebnis einer besseren Linienvertaktung in Halden können frühestens
zum Sommerfahrplan 2011 geprüft und angestrebt werden. Die Verwaltung wird
hierzu mit der Hagener Straßenbahn entsprechende Gespräche führen.
Anlage
Untersuchung HST
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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1,7 MB
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08.12.2010 - Bezirksvertretung Hohenlimburg - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg beauftragt die Verwaltung weiter an
der Fahrplangestaltung der Buslinien 515, 522, 525 und 547 zu arbeiten und die
bekannten Kritikpunkte und Schwachstellen möglichst zum Fahrplanwechsel
im Sommer 2011 abzustellen.
Begründung:
Der Beschluss der Bezirksvertretung Hohenlimburg vom 24.09.2008 ist nur
teilweise abgearbeitet. Die Beschwerden der Kunden sind berechtigt. Einem
weiteren Rückgang der Fahrgastzahlen sollte entgegengewirkt werden.