Beschlussvorlage - 1003/2010
Grunddaten
- Betreff:
-
Hochbunker Kölner Straße 1
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Margot Sander
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Bezirksvertretung Haspe
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Entscheidung
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24.11.2010
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Erledigt
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Stadtentwicklungsausschuss
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Entscheidung
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14.12.2010
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Sachverhalt
Begründung:
Bereits im März dieses
Jahres wurde die Bezirksvertretung Haspe über den Abriss des Hochbunkers Kölner
Straße informiert. Der Antrag auf Abbruch des bestehenden Gebäudes wurde
genehmigt. Inzwischen wurde mit den Abrissarbeiten begonnen.
Die entstehende Lücke soll
neu bebaut werden. Die Gemeinnützige
Wohnstättengenossenschaft Hagen wird in Kürze den Bauantrag für das Vorhaben
einreichen. Das Bürogebäude, das an dieser signifikanten Stelle errichtet
werden soll, trägt die Bezeichnung ‚Torhaus Haspe’. In der
Mittelachse soll ein öffentlicher Durchgang entstehen, der deutlich größer
geplant ist als der heutige Gang durch den Bunker. Oberhalb der
zweigeschossigen Passage wird ein dreigeschossiger Erker zusätzlich die
Verbindungsachse zum Hüttenplatz betonen. Hinter der streng gegliederten
Fassade ist im Erdgeschoss die Unterbringung eines Geldinstitutes geplant.
Darüber sind noch vier Ebenen mit Büronutzungen vorgesehen, wobei die letzte
Ebene als Staffelgeschoss hinter der übrigen Fassade zurücktreten wird. Die
Vorgaben der Bauleitplanung, die an dieser Stelle eine mehrgeschossige,
geschlossene Bebauung mit einem Durchgang zum Hüttenplatz vorschreiben, werden
erfüllt. Insgesamt wird der Neubau nicht höher als der Hochbunker.
Bereits in den 90er Jahren
wurde die Fußgängerzone von Haspe geschaffen.
Neben dem Bunker wurde die
zentrale Bushaltestelle angelegt. Die platzähnliche Aufweitung des
Straßenraumes vor dem Bunker ist ein stark frequentierter Ort, dessen Bedeutung
durch die Aufweitung des Durchganges zum Hüttenplatz evt. noch gesteigert wird.
Die Gestaltung der Fußgängerzone, die sich in einer einheitlichen Pflasterung,
Beleuchtung und Bepflanzung mit Bäumen ausdrückt, soll auch bei der
Wiederherstellung des Vorplatzes beibehalten werden. Genauso wichtig ist die
Sicherung der Aufenthaltsqualität. Die Errichtung des Kirmesbauerdenkmals an
dieser Stelle zeigt deutlich, welche Bedeutung die Hasper diesem Ort beimessen.
Die vor dem Bunker
befindlichen Bäume werden nach erfolgtem Abriss des Bunkers entfernt. Die drei
Bäume haben weit ausladende Kronen mit denen sie bereits jetzt bis an die
vorhandenen Fassaden reichen. Für die bauliche Situation, auch nach Errichtung
des Neubaus, ist es besser, anstelle der alten Bäume schlank wachsende Bäume,
beispielsweise Säulenhainbuchen, zu pflanzen. Es ist vorgesehen, die Standorte
für die neuen Bäume zu einem Zeitpunkt zu bestimmen, an dem bereits die
Konturen des Neubaus zu erkennen sind. Möglicherweise kann dabei der Abstand
zwischen den Bäumen rechts und links der Mittelachse vergrößert werden. Zur
Wiederherstellung der Platzfläche und Übernahme der Kosten durch den
Vorhabenträger wird eine Straßenrechtliche Vereinbarung getroffen.

24.11.2010 - Bezirksvertretung Haspe - geändert beschlossen
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Haspe nimmt den Bericht der
Verwaltung zur Kenntnis.
Die Verwaltung wird beauftragt, der
Bezirksvertretung Haspe bis zur nächsten Sitzung am 27.01.2011 ein
Planungskonzept über die Gestaltung des Bunkervorplatzes unter Einbeziehung der
vorhandenen Bäume vorzustellen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die vorhandenen
Bäume geschützt werden.